Statistiken aus Bayern

Ältere Mütter

NEUMARKT. Im Landkreis Neumarkt ist das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt ihres Kindes auf 31,2 Jahre gestiegen.

Im Jahr 2006 lag es noch bei 30,3 Jahren. Im Freistaat liegt das Durchschnittsalter bei 31,4 Jahren.


Das berichtet die Krankenkasse IKK und bezieht sich auf aktuelle Daten des Landesamtes für Statistik. Die höchste Geburtenhäufigkeit im Landkreis war bei 30- bis 34-Jährigen Frauen zu beobachten. 2013 wurden in dieser Altersgruppe 435 von insgesamt 1050 Babys zur Welt gebracht. An zweiter Stelle folgten die 25- bis 29-Jährigen Mütter mit 287 Geburten.

Insgesamt wurden im Jahr 2013 genau 653 Kinder von Müttern ab 30 Jahre geboren.
09.03.15

Zahl der Verkehrs-Toten sank


Bei diesem Unfall wurde ein Ehepaar schwer verletzt
Foto:Polizei
NEUMARKT. Die Adventszeit vermasselte der Neumarkter Polizei eine Traum-Verkehrsstatistik: bis zum 4. Dezember gab es im Raum Neumarkt im letzten Jahr keinen einzigen tödlichen Unfall.

In den letzten Wochen des Jahres starben dann allerdings doch noch drei Menschen bei Verkehrsunfällen.

Am 4. Dezember verunglückte bei Stauf ein Rollerfahrer tödlich (wir berichteten), kurz vor Weihnachten starb bei Berg eine Fußgängerin (wir berichteten) und in der Nacht zum Heiligen Abend kam ein Autofahrer bei einem Auffahrunfall auf der Neumarkter Stadtumgehung ums Leben (wir berichteten).


Doch auch drei Verkehrstote - bei aller Tragik für die Angehörigen - bedeuten noch immer einen riesigen Rückgang der Zahlen um mehr als die Hälfte: im Jahr 2013 starben nicht weniger als sieben Menschen im Bereich der Neumarkter Polizei bei Verkehrsunfällen; im Jahr 2013 waren es sogar 13.

Der Neumarkter Polizei-Chef, Polizeioberrat Helmut Lukas, konnte sich am Dienstag bei der Präsentation der Jahres-Verkehrsstatistik auch insgesamt über vergleichsweise hervorragende Zahlen freuen: Weniger Unfälle, weniger Todesopfer, weniger Verletzte.

Die Zahl der Verkehrsunfälle im Inspektionsbereich Neumarkt (ohne Autobahn) ging insgesamt von 2320 auf 2086 zurück - das galt für Unfälle mit Personenschäden (von 368 auf 319) wie auch für Unfälle mit Sachschaden (von 1415 auf 1327). Selbst die Zahl der sogenannten Kleinunfälle sank von 1415 auf 1327.

Besonders freut man sich bei der Polizei aber über den Rückgang bei der Zahl der verunglückten Menschen von 467 auf 410. Auch die Zahl der Schwerverletzten sank von 86 auf 79.

Auch die Anzahl der Alkohol-Unfälle und bekanntgewordenen Trunkenheitsfahrten ist rückläufig: im Jahr 2013 starben bei 42 Alkoholunfällen zwei Menschen; im letzten Jahr wurden 38 Unfälle unter Alkoholeinwirkung gezählt - ohne Todesopfer. Trunkenheitsfahrten wurden im letzten 153 gezählt; im Jahr davor waren es noch 171.

Ein paar Zahlen stiegen im letzten Jahr dann aber doch: die Anzahl der Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen stieg von 2902 auf 3672 an, die Zahl der sogenannten Bar-Verwarnungen (bei denen die Polizei sofort kassieren kann) von 1004 auf 1114. Auch die Zahl der Mängelanzeigen stieg deutlich an: von 1074 auf 1443.

Und auch die Einsatzstunden der Laser-Pistolen zur Tempo-Messung kletterten von 270 auf 335 - aber das könnte ja auch ein Mit-Grund dafür sein, wieso die wirklich wichtigen Zahlen der Verkehrs-Statistik so stark gesunken sind.
03.03.15

Mehr Unfälle im Süden


Die Entwicklung der Unfallzahlen
(Zur Vergößerung auf die Grafiken klicken)
NEUMARKT. Im südlichen und südöstlichen Landkreis Neumarkt sind die Zahlen der Verkehrsunfälle mit Verletzten und der Verletzten selbst deutlich gestiegen. Auch am drastischen Rückgang der Anzahl von Verkehrstoten im Landkreis Neumarkt (wir berichteten) hatte der Bereich der Parsberger Polizei keinen Anteil.

Wie im Jahr zuvor zählte man im Inspektionsbereich, der die Gemeinden Dietfurt, Breitenbrunn, Hohenfels, Lupburg, Parsberg, Seubersdorf und Velburg (nicht aber die Autobahn) umfaßt, einen Verkehrstoten: im Oktober war ein 38jähriger Motorradfahrer aus Roth bei Töging bei einem Überholmanöver tödlich verunglückt (wir berichteten).


Wenngleich sich im abgelaufenen Jahr die Gesamtunfallzahlen geringfügig um 2,9 Prozent auf insgesamt 874 (Vorjahr: 840) erhöhten, sank wenigstens die Zahl der schwer verletzten Unfallbeteiligten um 11,5 Prozent. Die Unfälle mit Personenschäden erhöhten sich allerdings um 19,11 Prozent auf 81 (69)Fälle. Dabei wurden 102 (88) Personen verletzt, 79 (61) Personen davon leicht, 23 (26) Personen schwer.


Die Entwicklung der Unfälle mit Sachschäden


Die Entwicklung der Alkohol-Unfälle
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Mit 88 (120) war die Zahl der schwerwiegenden Sachschaden-Unfälle um 24,78 Prozent geringer als im Vorjahr. Bei diesen beiden Unfallgruppen entstand ein Gesamtschaden von fast einer Million Euro. Allerdings dürfte der reale Schaden deutlich höher liegen, wenn alle Folgekosten berücksichtigt werden.

Die Kleinunfallzahlen - also Unfälle mit geringfügigen Rechtsverstößen und geringem Schaden, sowie Wildunfälle - zeigen sich mit 705 Unfällen (651) um 6,1 Prozent leicht ansteigend. Die Zahl der Wildunfälle stieg dabei von 406 auf 478, also um 11,7 Prozent. Bei Wildunfällen wurden auch zwei (drei) Personen leicht verletzt.

Fälle von „Unfallfluchten“ schlugen mit 50 (78), also -35,0 Prozent, zu Buche, wobei aber nur 20 Prozent der Fälle zu klären waren. Es fehlten häufig jegliche Ermittlungsansätze und Zeugenbeobachtungen.

Erfreulich rückläufig zeigen sich die Verkehrsunfälle mit der Ursache Alkoholeinwirkung von fünf auf drei Fälle, wobei insgesamt zwei Personen leicht verletzt wurden.

Bei 18 (19) Motorrad-Unfällen wurden 18 (17) Personen verletzt (und ein Motorradfahrer getötet). Anfang Oktober überholte ein 39-jähriger Krad-Fahrer aus dem Bereich Nürnberg auf der Staatsstraße 2234 bei Töging ein vorausfahrendes

Sieben (acht) Fahrradfahrer waren in Unfälle verwickelt. Alle sieben wurden dabei mehr oder weniger verletzt. Vier Unfälle wurden durch die jeweiligen Zweiradfahrer verursacht.

Im vergangenen Jahr wurde bei einem (drei) Schulwegunfall eine Schülerin leicht verletzt. Eine zehnjährige Schülerin hatte die Bahnhofstraße in Parsberg unvorsichtig überquert und war gegen ein Auto gelaufen. Glücklicherweise war nur eine leichte Schürfwunde die Folge.

Der Bereich „Schulweg“ wird als polizeilicher Schwerpunkt gesehen. Um hier die Sicherheit weiter zu festigen, werden neben der polizeilichen Jugendverkehrsschulausbildung in Dietfurt für junge Radfahrer sowie der Einweisung von Schulweghelfern und Schülerlotsen in Bereichen von Schulwegen immer wieder Geschwindigkeits-, Gurt- und Schulbuskontrollen durchgeführt.

Im Jahr 2014 war kein Unfall mit Drogeneinwirkung zu bearbeiten.

Der Dienstbereich der Polizeiinspektion Parsberg mit seinen sieben Gemeinden weise aktuell keinen regional eingrenzbaren Unfallschwerpunkt auf, sagte Dienststellenleiter Erster Polizeihauptkommissar Peter Gotteswinter.

Unfallursachen

Neben den Unfallursachen Fehler beim Abbiegen in 56 (64) Fällen, Nichtbeachten der Vorfahrt 49 (32), falsche Straßenbenutzung in 23 (40) Fällen zeigt sich die nicht angepasste Geschwindigkeit in 30 (38) Fällen trotz erkennbaren Rückgangs weiterhin als mit ein zentrales Fehlverhalten der Fahrer insbesondere bei den Unfällen mit schwerwiegenden Folgen: hier gab es im Jahr 2014 18 (20) Verletzte.

Die Altersgruppe der jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) ist mit 45 Unfällen am Gesamtunfallgeschehen von 169 „schwere Unfällen“ mit 26,6 Prozent beteiligt. Der Anteil der Unfallbeteiligten der Altersgruppe über 65 Jahren beträgt 17,1 Prozent (29 Unfälle). Die Gruppe der Senioren zeigt sich hinsichtlich des geschwindigkeitsbedingten Fehlverhaltens unauffällig und fällt insbesondere bei Vorfahrtsverletzungen und Abbiegefehlern auf, hieß es.

Die Anzahl der Verkehrsstraftaten allgemein wie Nötigung und Beleidigung im Straßenverkehr stieg geringfügig auf 36 Fälle (35). Bei intensiven Verkehrskontrollen wurden 21 (29) Verkehrsteilnehmer ohne Fahrerlaubnis ertappt und dem Staatsanwalt gemeldet.

Die Gesamtunfallzahlen in den einzelnen Inspektions-Gemeinden:
2014 2013 2012 2011 2010
Breitenbrunn 98 96 103 106 81
Dietfurt 119 113 122 90 133
Hohenfels 92 96 129 102 86
Lupburg 54 56 52 42 54
Parsberg 235 224 247 229 272
Seubersdorf 117 117 131 100 110
Velburg 144 138 151 138 133

Kontrollen

Um den ursächlichen Fehlverhaltensweise von Verkehrsteilnehmern zu begegnen, setzte die örtliche Polizeidienststelle im vergangenen Jahr eine Reihe von Überwachungsmaßnahmen um: Neben stationären Geschwindigkeitsmessungen der überregional tätigen Verkehrspolizeiinspektion Regensburg ahndeten die Parsberger Beamten bei insgesamt 138 Handlaser-Messstunden 168 gravierende Geschwindigkeitsverstöße. 33 Fahrer wurden wegen Alkoholisierung am Steuer „aus dem Verkehr gezogen“ und mit Fahrverboten oder Entzug der Fahrerlaubnis belegt. Vier Personen wurden unter Drogeneinwirkung als Fahrzeuglenker festgestellt und angezeigt. Bei zwei fahruntüchtigen Autofahrern wurde eine Trunkenheitsfahrt verhindert. Sie konnten rechtzeitig vor Fahrtantritt von der Polizeistreife gestoppt werden.
02.03.15

Fast 300 Krebs-Tote

NEUMARKT. Im Jahr 2014 gab es im Landkreis Neumarkt 1280 Sterbefälle. Laut der letzten Auswertung gingen 294 Sterbefälle auf das Konto Krebs.

Sowohl bei der Neuerkrankungsrate wie auch der Sterberate gehört Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen. Es verstarben 53 Landkreisbürger an der Diagnose Darmkrebs (Dickdarm, Mastdarm und After), 35 Männer und 18 Frauen. Etwa doppelt so viele erkrankten.


Eigentlich müsste diese hohe Zahl der Erkrankungen und Todesfälle nicht sein, da der Darmkrebs zu den Erkrankungen gehört, die mit einer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung oft rechtzeitig erkannt und dann gut behandelt werden können, erklkärte der Chef des Neumarkter Gesundheitsamtes, Medizinaldirektor Dr. med. Heinz Sperber Leider würden nur wenige der Anspruchsberechtigten das Angebot der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 56. Lebensjahr wahrnehmen.

Im Eingangsbereich des Gesundheitsamtes liegt ein 100 Seiten starker Ratgeber zum Thema „Darmkrebs“ kostenlos aus. In dieser Broschüre geht es um Informationen darüber, wie die Verdauungsorgane aufgebaut sind und es werden Risiken beschrieben, die zur Entstehung des Darmkrebses führen.
02.03.15


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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