Statistiken aus Bayern

Baby-Boom in Neumarkt


In Neumarkt wurden 993 Babys geboren - so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr
Foto: Pixabay
NEUMARKT. Laut Angaben des Neumarkter Standesamtes gab es 2019 in der Stadt 993 Geburten. Das ist der höchste Wert seit 1993.

Gegenüber dem ohnehin schon hohen Stand im Vorjahr, als es 903 Geburten waren, ist die Zahl der Neugeborenen damit noch einmal um 90 gestiegen.

Seit Jahren nimmt die Zahl der Geburten mit Geburtstort Neumarkt - mit einigen Ausrutschern - fast ständig zu. So wurden zum Beispiel vor zehn Jahren, im Jahr 2009, lediglich 682 Kinder in Neumarkt geboren.


Freilich ist die neue Rekordzahl nur bedingt geeignet, die Bevölkerungsentwicklung in der Stadt zu bewerten: Weil das Neumarkter Klinikum auch für schwangere Frauen außerhalb der Stadt- und sogar der Landkreis-Grenzen als Gebär-Ort attraktiv ist, sind weniger als ein Drittel der in der Stadt geborenen Babys auch wirkliche „Neumarkter“, also Kinder, deren Eltern ihren Wohnsitz in der Stadt Neumarkt haben.

Nur bei 309 der 993 in Neumarkt geborenen Kinder wohnen die Eltern in der Stadt. Bei 511 geborenen Babys leben die Eltern im Landkreis Neumarkt und bei 173 stammen die Eltern von außerhalb des Landkreises.

Interessant ist auch das Geschlechterverhältnis der Neugeborenen. Von den 993 sind 490 Jungen und 503 Mädchen. Im Jahr 2019 gab es vier Zwillingsgeburten, jeweils zwei Pärchen verschiedenen und zwei des gleichen Geschlechts.

456 der 2019 Neugeborenen waren Erstgeborene in der Familie Bei 393 Neugeborenen war bereits ein Geschwisterkind vorhanden. 108 der 2019 in Neumarkt Neugeborenen treffen in der Familie auf zwei Geschwisterkinder, 36 Neugeborene haben drei oder mehr Geschwister.
29.01.20

Lina, Jakob und Maximilian


Wir wissen nicht, wie dieser Neumarkter Sonnenschein auf
unserem Archiv-Foto heißt. Aktuell sind die beliebtesten Namen
Lina, Jakob und Maximilian
NEUMARKT. Neumarkter sind ein bißchen anders: selbst bei der Wahl der Namen für Neugeborene ist man hier weit vom Durchschnitt entfernt. Die bundesweit beliebtesten Vornamen Emma und Ben tauchen in der Neumarkter Standesamts-Statistik erst weiter hinten auf. Die meisten Neu-Neumarkter heißen Lina, Jakob und Maximilian.

15 Mädchen erhielten Lina als Vornamen, jeweils 15 im letzten Jahr geborene Jungs heißen Jakob oder Maximilian. Den zweiten Platz in der Liste der häufigsten Mädchennamen nehmen Lena und Marie mit jeweils elf Neugeborenen ein, vor Emilia (bundesweit auf Platz 2) und Mia auf dem dritten mit jeweils zehn in Neumarkt geborenen Mädchen. In der Beliebtheitsliste folgen danach Anna und Leonie mit jeweils neun Nennungen auf dem vierten Platz.

Bei den Jungen waren die zweitbeliebtesten Vornamen in Neumarkt im Jahr 2019 Anton und Leon mit jeweils 13 neugeborenen Jungs. Danach folgen auf dem dritten Platz Julian und Paul (bundesweit auf Platz 2) mit jeweils elf und auf dem vierten Platz Felix mit zehn Jungen, die im Jahr 2019 geboren wurden und diese Namen erhielten.


In der internen Namensauflistung des Standesamtes für das Jahr 2019 sind insgesamt 261 verschiedene Mädchennamen und 195 unterschiedliche Jungennamen verzeichnet. Die Namen reichen dabei von A bis Z, von Aaliyah-Nora bis Zoey bei den Mädchen und von Aaron bis Zain bei den Jungs. Die meisten Namen tauchen dabei jeweils nur einmal in der Statistik zum Jahr 2019 auf.
27.01.20

Genau im Schnitt

NEUMARKT. Im Landkreis Neumarkt gibt es genauso viele Diabetiker wie im bayerischen Durchschnitt, hieß es von der Neumarkter AOK.

Und dies, obwohl der „Gesundheitsatlas Bayern“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK große regionale Unterschiede bei Diabetes in Bayern zeige. Der Atlas soll die Häufigkeit des Diabetes mellitus Typ 2 für alle 96 bayerischen Kreise und kreisfreien Städte abbilden.


So hatten 7.9 Prozent aller Einwohner im Landkreis Neumarkt 2017 einen vom Arzt diagnostizierten Typ-2-Diabetes. Landesweit liegt der Freistaat bei einem Diabetikeranteil von ebenfalls 7,9 Prozent und damit unter dem bundesweiten Durchschnitt von 8,6 Prozent.

In den Regionen in Bayern gibt es allerdings große Unterschiede beim Anteil der Typ-2-Diabetiker in der Bevölkerung, hieß es. Der niedrigste Anteil findet sich mit 5,3 Prozent im Landkreis Starnberg, der höchste mit 12,4 Prozent und damit mehr als doppelt so hoch im Kreis Hof. Insgesamt zeige sich, dass Einwohner ländlicher Regionen häufiger an Typ-2-Diabetes erkrankt sind als in städtischen Regionen.
26.12.19

Viel weniger Verkehrstote


Bei 424 Verkehrsunfällen im Landkreis Neumarkt starben inn den ersten zehn Monaten des Jahres drei Menschen
Foto:Archiv
NEUMARKT. Einen Tag nach dem tödlichen Unfall bei Freystadt veröffentlicht das statistische Landesamt eine Unfallstatistik für den Landkreis Neumarkt.

In den vorliegenden Zahlen für die ersten zehn Monate des Jahres ist von einem starken Rückgang der tödlichen Verkehrsunfälle die Rede. Andererseits hat die Zahl der Schwerverletzten deutlich zugenommen.

Der 71jährige Autofahrer, der am Dienstag bei einem schrecklichen Verkehrsunfall bei Freystadt starb (wir berichteten mehrfach) ist das vierte Todesopfer im Straßenverkehr in diesem Jahr im Landkreis Neumarkt und taucht natürlich in den Zahlen für die ersten zehn Monate nicht auf. Auffällig ist, daß die vorgelegten Statistik-Zahlen für den Landkreis in fast allen Punkten den bayernweiten Trends folgen - außer bei der Zahl der Schwerverletzten.


Von Januar bei Oktober ereigneten sich im Landkreis Neumarkt 424 Verkehrsunfälle (Vergleichzeitraum 2018: 431), bei denen Menschen verletzt wurden. Sehr hoher Sachschaden entstand im gleichen Zeitraum bei 84 (88) Unfällen.

Bei den Verkehrsunfällen im Landkreis wurden insgesamt 570 (565) Menschen verletzt, darunter drei (acht) so schwer, daß sie ihren Verletzungen erlagen. 440 Menschen erlitten leichte Verletzungen, aber 127 (95) Unfallopfer wurden schwer verletzt.

Der Landkreis Neumarkt spiegelt damit in den meisten Punkten den Landestrend mit gesunkenen Unfall-, Verletzten- und Todesopfer-Zahlen wider. Allerdings ist im Landkreis die Zahl der schwerverletzten Unfallopfer (und deswegen geringfügig auch die Zahl der Gesamt-Verletzten) entgegen dem Bayern-Trend deutlich angestiegen.

Auf Bayerns Straßen wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres bei 43.924 (46.919) Unfällen mit Personenschaden 467 (533) Menschen getötet, 9507 (10.359) schwer und 47.159 (50.414) leicht verletzt.
18.12.19


Anfang ... 20 - 21 - [22] - 23 - 24 ... Ende

Übrigens: Sie können jetzt alle Themen aus neumarktonline auch im NEUMARKTER FORUM diskutieren
Telefon Redaktion


Berg im Internet - die Lokalausgabe der Internet-Tageszeitung neumarktonline. Aktuelle Berichte, Meldungen und News aus Berg im Internet
ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
Berg im Internet - die Lokalausgabe der Internet-Tageszeitung neumarktonline. Aktuelle Berichte, Meldungen und News aus Berg im Internet
ISSN 1614-2853
15. Jahrgang