Statistiken aus Bayern

Viel weniger Straftaten


Leitender Kriminaldirektor Robert Fuchs, Polizeipräsident Norbert Zink und Polizeivizepräsident Thomas Schöniger stellten den Sicherheitsbericht 2019 vor
Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz
NEUMARKT. Die Zahl der Straftaten im Landkreis Neumarkt ist fast um ein Fünftel zurückgegangen - so stark wie nirgends sonst in der Oberpfalz.

Dies wurde am Dienstag bei der Vorstellung des „Berichts zur Sicherheitslage in der Oberpfalz für das Jahr 2019“ bekannt.

Die Zahl der Straftaten im Landkreis sank demnach um glatte 19 Prozent von 4064 auf 3290 Fälle. Freilich ging auch die Aufklärungsquote leicht zurück: um 2,6 Prozent auf 67,9 Prozent. Das heißt, daß immerhin mehr als zwei Drittel aller Straftaten im Landkreis aufgeklärt werden.


Durch den Rückgang der Straftaten-Zahlen änderte sich auch die sogenannte "Häufigkeitszahl". Sie zeigt die Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner an und sank im Landkreis Neumarkt auf 2463 - das bedeutet knapp 25 Straftaten pro tausend Einwohner.

Einen Rückgang verzeichnete die Kripo im Landkreis Neumarkt auch bei den Wohnungseinbrüchen: hier sank die Zahl im letzten Jahr von 23 auf 20. Dazu kamen acht versuchte Einbrüche. Die Aufklärungsquote liegt bei den Einbrüchen bei 21,3 Prozent.

Gleich geblieben ist die Zahl der Fälle, bei denen die gefährliche Droge Crystal eine Rolle spielte: hier gab es im letzten Jahr im Landkreis 19 Straftaten - von denen erfreulicherweise alle aufgeklärt wurden.
10.03.20

Kein Verkehrstoter


Die Parsberger Polizei stellte ihre Verkehrsstatistik vor
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NEUMARKT. Im letzten Jahr stieg die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich der Parsberger Polizei um 5,02 Prozent an.

Damit liegt man im bayernweiten Trend. Andererseits erhöhte sich die Anzahl der verletzten Verkehrsteilnehmer überproportional um 10,68 Prozent auf 114 Personen. Dennoch wurden 2019 weniger Menschen im Straßenverkehr verletzt als durchschnittlich in den letzten zehn Jahren. Insgesamt nahmen Parsberger Polizisten im letzten Jahr 1046 Verkehrsunfälle auf.


Bemerkenswert ist, dass mehr als die Hälfte aller Schadensereignisse im Straßenverkehr (55,8% Prozent) auf einen Zusammenstoß mit Wildtieren zurückzuführen sind.

Als besonders erfreulich wurde bei der Vorstellung der Verkehrsstatistik in Parsberg betont, daß es im letzten Jahr keinen einzigen Verkehrstoteten im Bereich der Parsberger Polizei gegeben hat. Im Jahr zuvor gab es zwei Verkehrstote.

Die Unfallzahlen mit Personenschäden stiegen um 25,64 Prozent auf 98 (78) Schadensfälle. Dabei wurden 114 (103) Menschen verletzt, 84 (80) Personen davon leicht, 30 (23) schwer, sagte der Parsberger Polizeichef Kriminalhauptkommissar Dmitri Schreiber.

Die Anzahl der schwerwiegenden Sachschadenunfälle blieb mit 104 (104) Unfällen konstant. Bei diesen beiden Unfallgruppen entstand ein Gesamtschaden von über 920.000 Euro. Allerdings dürfte der reale Schaden deutlich höher liegen, wenn alle Folgekosten berücksichtigt werden.




07.03.20

Vier Menschen starben


Die Neumarkter Polizei präsentierte bei der Vorstellung der Verkehrsstatistik eine Vielzahl von Tabellen
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NEUMARKT. Vier Menschen starben im letzten Jahr im Einzugsbereich der Neumarkter Polizei im Straßenverkehr - einer mehr als im Vorjahr.

Gleichzeitig ging aber die Zahl der Unfälle mit Personenschäden und die Zahl der Verletzten deutlich zurück. Ausgerechnet die Zahl der Schwerverletzten stieg aber im Vergleich zum Vorjahr deutlich an.

Diese Zahlen wurden am Donnerstag bei der Präsentation der Verkehrsstatistik für 2019 bekannt.

Die Zahl der Verkehrsunfälle stieg im letzten Jahr im Bereich der Neumarkter Polizei - also in den Gemeinden Neumarkt, Berching, Berg, Berngau, Deining, Freystadt, Lauterhofen, Mühlhausen, Pilsach, Postbauer-Heng, Pyrbaum und Sengenthal - von 2464 auf 2528 an. Das ist aber vor allem auf einen deutlichen Anstieg der vergleichsweisen harmlosen Kleinunfälle zurückzuführen.


Bei 340 (2018: 385) Verkehrsunfällen mit Personenschäden wurden im letzten Jahr vier Menschen getötet (2018: 3) und 458 (485) verletzt, davon 92 (65) schwer. Bei den tödlichen Unfällen war in einem Fall ein Fußgänger das Opfer; bei den Kategorien Alkoholunfälle, Drogenunfälle, Geschwindigkeits-Unfälle, Motorrad-Unfälle, Fahrrad-Unfälle, Lastwagen-Unfälle und Bus-Unfälle gab es im letzten Jahr keine Todesopfer.

Erfreulicherweise gab es im letzten Jahr auch keinen tödlichen Unfall, bei dem ein Kind das Opfer gewesen wäre. Bei den drei im letzten Jahr im Straßenverkehr getöteten Personen handelt es sich um einen sogenannten jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren, sowie zwei über 65 Jahre alte Senioren.












27.02.20

Neumarkter trauten sich


So viele Eheschließungen wie seit 20 Jahren nicht mehr gab es in Neumarkt
Foto: Pixabay
NEUMARKT. Die Zahl der Eheschließungen in der Stadt Neumarkt hat im Jahr 2019 gegenüber den vorhergehenden Jahren weiter zugenommen: 213 Paare waren es, die sich im letzten Jahr im Neumarkter Standesamt das Ja-Wort gegeben haben.

Nach 192 Eheschließungen im Jahr 2018 stieg die Zahl der Eheschließungen 2019 damit um rund 10,9 Prozent.

Damit verzeichnete man im Neumarktr Strandesamt einen Rekord der letzten 20 Jahre. Zuletzt gab es nur im Jahr 1999 mit 234 Paaren mehr Heiratswillige, die in der Stadt den Bund fürs Leben geschlossen hatten.


Die niedrigste Anzahl von Eheschließungen in den letzten 15 Jahren ist für das Jahr 2010 verzeichnet, in dem nur 154 standesamtliche Eheschließungen stattfanden.

Bei den 213 Eheschließungen im Jahr 2019 hat das Brautpaar in 162 Fällen als Ehenamen den Familiennamen des Mannes angenommen, in 17 Fällen den der Frau und in 34 Fällen wurde eine getrennte Namensführung vereinbart.

Bei 36 Ehen war es für einen Ehepartner (verwitwet oder geschieden) eine weitere Eheschließung, in 30 Fällen war es für beide eine weitere Ehe.
07.02.20


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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