Kirchen
Unterwegs nach Golgatha
NEUMARKT. In der Reihe
Unterwegs nach Golgatha steht am Donnerstag um 19 Uhr in der Evangelischen Christuskirche Orgelmusik auf dem Programm.
Dekanatskantorin Beatrice Höhn spielt Werke der französischen Romantik von Augustin Barié und Felix Alexandre Guilmant. Augustin Barié, der von Geburt an blind war, studierte u.a. bei Felix Alexandre Guilmant. Von beiden wird jeweils ein Lamento, eine ausdrucksvolle Klagemusik erklingen. Der Schüler Barié widmete sein Werk seinem Lehrer Guilmant. Außerdem steht der Choral "O Haupt voll Blut und Wunden" in Bearbeitungen des 18. Jahrhunderts von Johann Peter Kellner und Carl Heinrich Graun im Mittelpunkt der Passionsmusik.
28.03.06
Konzert für den Kirchturm
NEUMARKT. Im April findet ein Benefizkonzert mit internationaler Volksmusik für die Kirchturm-Sanierung der evangelischen Christuskirche statt.
Bereits jetzt wurde das Programm für das Konzert vorgestellt, das am Freitag, 7. April, um 19.30 Uhr im historischen Reitstadel beginnt.
Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Thumann haben sich der Shanty-Chor der Wasserschutzpolizei Nürnberg, der Gospelchor Altdorf, die Kaltenbach-Sänger und die Eismannsberger Saitenmusik angesagt. Durch das Programm führt der Oberpälzer Mundartdichter Stefan Thumann.
Der Eintritt kostet 15 Euro; Karten gibt es bereits jetzt in der Buchhandlung Boegl, Oberer Markt, Buchhandlung Müller, Klostergasse, Sparkasse, Oberer Markt und der Tourist-Information im Rathaus-Durchgang.
Eismannsberger Sängerinnen und Saitenmusik
Die Eismannsberger Sängerinnen und Saitenmusik gibt es bereits seit 1981. Heike Knigge (Hackbrett). Anita Pickel (Zither) und Claudia Wuttke (Gitarre) stammen aus dem schönen Ort Eismannsberg im fränkischen Landkreis Nürnberger Land unmittelbar an der Grenze zum Landkreis.
Ihre ersten musikalischen Erfahrungen machten die drei Sängerinnen zusammen im Eismannsberger Mädchenchcr. Nachdem sie auch Instrumente erlernt hatten, fanden sie sich bald zu einer harmonischen Gruppe zusammen. Ob Sänger- und Musikantentreffen, Adventssingen, private Feier oder gemütliche Sitzweil in der Stub'n - die Eismannsberger Sängerinnen und Saitenmusik sind immer Garant für eine harmonische Mischung aus Volksmusik und Volksgesang.
Durch Rundfunk-und Fernsehauftritte ist das sympathische Trio zudem bereits weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt geworden. -
"White goes Black"
In einem Kellerraum im Roncalli-Haus trafen sich im Herbst vor zehn Jahren erstmals
eine Hand voll sangesfreudiger Menschen, um einen Gospelchor aus der Taufe zu
heben. Wie war’s dazu gekommen? Einige der Gründungsmitglieder, allesamt aktive
Mitgestalter des katholischen Gemeindelebens in Altdorf, hatten ein attraktives
Freizeitangebot ihrer Pfarrgemeinde vermisst, das sich speziell an die "jungen
Erwachsenen" wenden könnte. Man beschloss deshalb, einen Gospelchor zu
gründen.
Die Leitung des Chores übernahm Herbert Domaschka, der bereits in
mehreren Band-Projekten musikalische Erfahrungen gesammelt hatte.
Viel ist seither geschehen. Wurde das am Anfang natürlich schmale Repertoire stets
a capella vorgetragen, so verfügt der Chor heute auch über Gitarren- und
Klavierbegleitung. Cajon und Percussion sorgen für einen schwungvollen Rhythmus.
Und natürlich hat sich die Truppenstärke gewaltig vergrößert: Man erinnert sich noch
der Zeiten, als der gesamte Alt aus drei Sängerinnen bestand und der Tenor zeitweise
von einer Stimme getragen wurde. Heute zählt der Chor rund 50 Mitglieder. -
Kaltenbachsänger
Die Kaltenbachsänger haben sich im Oktober 1997 in Hausheim, einem idyllisch gelegenen Ort am Fuße des Dillberges zusammengefunden. Die Namensgebung ist auf den Kaltenbach, der durch Hausheim fließt, zurückzuführen.
Das gemeinsame Interesse der Kaltenbachsänger gilt dem Volksgesang in der Oberpfälzer Mundart. Das Repertoire der Gruppe beinhaltet deftige und humorvolle Mundarttexte, aber auch einfühlsame und bodenständige Weisen. Die Kaltenbachsänger engagieren sich bei Musikantentreffen, runden Geburtstagen, Veranstaltungen und geselligen Runden, aber auch bei kirchlichen Anlässen im Jahreskreis.
Musikalischer Höhepunkt ist der alljährlich veranstaltete "Oberpfälzer Abend" im Sportheim in Berg, der bei der Bevölkerung immer wieder regen Zuspruch findet. -
Nürnberger Shanty-Chor der Wasserschutzpolizei
Was wäre ein Hafen ohne Boote? Was wären Boote ohne Seemannsromantik? Was wäre Seemannsromantik ohne ihre Lieder, den oftmals lautmalerischen aber auch wehmütigen Shanties? Diese Fragen stellten sich Kollegen der Nürnberger Wasserschutzpolizei und beschlossen spontan, einen maritimen Chor zu gründen.
Im März 1990 wurde im Rahmen einer kleinen Feier der "Nürnberger Shanty-Chor der Wasserschutzpolizei e.V." ins Leben gerufen. Die damaligen Gründungsmitglieder ahnten nicht, dass sie offensichtlich eine "Lücke" im süddeutschen Chorwesen entdeckt hatten.
In seinem Gründungsjahr beteiligte sich der inzwischen 61 Mann starke Männerchor mit großem Erfolg an vielen öffentlichen Auftritten.
Nach so erfolgreichem Start wurde der "Nürnberger Shanty-Chor der Wasserschutzpolizei e.V." in Bayern als erster "Maritimer Polizeichor" in den Sängerbund der Deutschen Polizei e.V. und kurze Zeit später in den Fränkischen Sängerbund aufgenommen.
Inzwischen gehören Auftritte in großen Konzertsälen, wie z.B. in Augsburg, München, Hamburg, Gelsenkirchen, Cuxhaven, Braunschweig etc. oder die Teilnahme an musikalischen Großveranstaltungen, wie bei "Musik ist Trumpf", zum Bild des Chores. -
Oberpälzer Mundartdichter Stefan Thumann
„Niad aafs Maul g'fall'n" ist der in Neumarkt-Mühlen geborene und in Hausheim lebende Mundartdichter Stefan Thumann. Im Oktober 1996 entdeckte der gesellige Sprüchmacher sein Interesse an der Oberpfätzer Mundartdichtung. Ob beim abendlichen Spazergang, in der Badewanne, im Wirtshaus oder im Bett - die Ideen gehen ihm nicht aus.
Seine Einfälle kommen oft aus dem Alltag heraus und ganz spontan. Dabei beleuchtet er die größeren und kleineren Katastrophen des Alltages gerne aus einem nicht alltäglichen Betrachtungswinkel. In vielen seiner Geschichten und Gedichte findet sich der Mundartdichter selbst wieder, andere könnten ihm genau so passiert sein.
Stefan Thumann legt großen Wert darauf, dass sich der Leser mit seinen Episoden identifizieren kann und ins Schmunzeln oder Nachdenken gerät. Die Werke des Mundartdichters umfassen zwischenzeitlich vier Bände mit den Titeln "Vo nix kummt nix", "Bläid daher red´n kann i söiba", "Des halt i für a Gerücht" und "Wer häid denn des denkt".
23.03.06
"Ohne Tüten, ohne Dosen"
NEUMARKT. "Ohne Tüten, ohne Dosen: Geht dann das Essen in die Hosen?" So lautete der Schwerpunkt der Frühjahrsvollversammlung des Dekanatsjugendkonventes der Evangelischen Jugend.
Die Vertreter der jungen Generation in der Evangelisch-Lutherischen Kirche befassten sich mit Produktion und Konsum von Nahrungsmitteln, einem Themenbereich, der nicht nur bei Freizeiten und Tagesveranstaltungen des Jugendverbandes von Bedeutung ist.
Bevor die Anwesenden in die Tagesordnung einstiegen, wurden sie von Dekanatsjugendpfarrer Thomas Schikor empfangen und durch das neue Gemeindehaus geführt, das auch von der evangelischen Gemeindejugend mitgenützt wird.
Nach einer Andacht von Dekanatsjugendreferentin Ruth Bernreiter (Bachhausen) sowie der Begrüßung der Teilnehmer aus den Gemeinden des Dekanates sowie des Referenten durch die 1.Vorsitzende Andrea Bachhofer (Berching) eröffnete Ralf Braun, Diplom-Biologe aus Neumarkt, den Tagungsschwerpunkt mit Statuentheater-Szenen. In seinem anschließenden Impulsreferat kritisierte er den zu hohen Fleischkonsum ebenso wie das weitere Ansteigen des Verzehrs von Fett, Zucker und Alkohol. Stattdessen forderte er eine höhere Wertschätzung von Lebensmitteln sowie eine stärkere Bedeutung sozialer Aspekte wie gemeinsame Zubereitung und "gesellige Einnahme der Mahlzeiten".
Kritisch setzte er sich auch mit der Gentechnik auseinander. Statt einen Beitrag zur Lösung des Welthungers zu lösen, werde mit dieser Technologie nur noch die Abhängigkeit der Bauern von multinationalen Konzernen verstärkt. Stattdessen sollten regionale Wirtschaftskreisläufe auch im Nahrungsmittelsektor gestärkt werden.
Im folgenden Gespräch lag der Schwerpunkt bei der Klassifizierung von Obst und Gemüse. Während die offiziellen Handelsklassen nach Größe, Form, Farbe und Fehlerfreiheit unterscheiden, fanden die Delegierten den Gehalt von Nährstoffen, Geschmack, Schadstofffreiheit, aber auch soziale und ökologische Aspekte bei Herstellung und Vertrieb, für wichtig bei der Auswahl von Lebensmitteln. Einig waren sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schließlich, die erörterten Ernährungsaspekte nochmals zu diskutieren und bei den Veranstaltungen der Evangelischen Jugend weiterhin gebührend zu berücksichtigen.
Im geschäftlichen Teil am Nachmittag standen neben Berichten aus den Gemeinden und Gremien die Veranstaltungen 2006 der Evangelischen Dekanatsjugend im Vordergrund. Die Vorsitzende der Dekanatsjugendkammer, Silvia Eibner (Sulzkirchen), stellte das Jahresprogramm des Jugendverbandes vor.
Für Kinder findet am 27. Mai wieder ein Dekanatskindertag statt, heuer in Sulzbürg, ebenso wie eine Sommerfreizeit vom 30.8. bis 4.9. in Morsbach, Kreis Eichstätt. Neben dem ökumenischen Rockgottesdienst am 25.6. in Neumarkt ist für Jugendliche die Sardinienfreizeit vom 12. bis 25. August der Veranstaltungsschwerpunkt in diesem Jahr.
Mit einem Reisesegen durch die Konventsvorsitzende wurde die Vollversammlung beendet. Das Jahresprogramm 2006 der Evangelischen Jugend des Dekanates Neumarkt ist im Dekanatsjugendbüro, Im Kloster 9, in Neumarkt, Telefon 09181/466119, erhältlich.
23.03.06
"Quelle des Lebens"
NEUMARKT. (pde) – Sich selbst an den Orten nachzuspüren, an denen die Quelle des Lebens und des Heiles zu finden ist, dazu lädt das Referat Frauenseelsorge der Diözese Eichstätt in die Benediktinerabtei Plankstetten ein.
Die Teilnehmerinnen des "Quellentages" am Samstag, 1. April, werden dabei gemeinsam nach Quellen neuer Lebenskraft suchen. Die Leitung der Veranstaltung hat Barbara Bagorski, Referentin für Frauenseelsorge. Beginn ist um 9.30 Uhr, Abschluss gegen 16 Uhr.
Weitere Informationen und Anmeldung beim Referat Frauenseelsorge, Luitpoldstraße 2, 85072 Eichstätt, Telefon (08421) 50-619, Fax (08421) 50-628, E-Mail:
frauen@bistum-eichstaett.de.
21.03.06
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