Freie Liste Zukunft
Beifall von FLitZ
NEUMARKT. SPD-Stadtrat Lothar Braun erhält Beifall von FLitZ für seine Forderung nach Sozialtarifen bei Strom und Gas.
Braun hatte sich am Dienstag in einem
Leserbrief in
neumarktonline für eine Preisstaffelung nach sozialen Gesichtspunkten ausgesprochen.
Neben dem "dicken Lob" vergißt aber die Freie Liste Zukunft nicht den Hinweis, daß man selbst schon mehrmals Sozialtarife für ärmere Mitbürger beantragt habe und daß CSU, UPW "und auch der SPD-Vertreter" dagegen gestimmt hätten.
30.07.08
"Stirbt Heizkraftwerk ?"
NEUMARKT. FLitZ befürchtet, daß wegen der Verzögerungen beim Blockheizkraftwerk der Landkreis als Kunde abspringen könnte.
Landrat Löhner hatte bereits erklärt, daß der Landkreis bei der Energieversorgung landkreiseigener Einrichtungen vorerst zweigleisig fahren und die Entwicklung eines städtischen Heizkraftwerks aufmerksam beobachten werde.
"Mehr als dürftig" ist für die FLitZ-Räte die Sitzungsvorlage zum geplanten Blockheizkraftwerk für die Stadtratssitzung am Donnerstag. Schließlich gehe es dabei um Investitionen in einer Größenordnung von etwa 16,5 Millionen Euro, erklärte FLitZ-Stadtrat Johann Georg Glossner in einer Stellungnahme. Was immer noch fehle, sei das Gutachten des kommunalen Prüfungsverbandes, auf das sich der Oberbürgermeister berufen habe, als er die ursprünglichen Planungen "eigenmächtig stoppte".
In den Unterlagen für das in Neumarkt "jetzt wohl viel kleiner" geplante Blockheizkraftwerk vermisst FLitZ auch die Untersuchung von Alternativstandorten. Der Standort Richtung Berg, etwa gegenüber dem Kaufhaus Lidl, auf der anderen Seite des Kanals, berge in sich erhebliche Nachteile. Die zeitliche Verzögerung in der Planung sei von Bürgermeister Düring auch mit einer neuen Standortsuche begründet worden. "Davon ist jetzt wohl keine Rede mehr", hieß es von FLitZ.
Offen sei außerdem die Frage, wer von den einstmals genannten Kunden als Partner bleiben werde.
16.07.08
"Zum Fenster hinaus"
NEUMARKT. FLitZ rechnet damit, daß das "Projekt Stadthalle" in der Stadtratssitzung am Donnerstag endgültig beerdigt wird.
Allein durch die Planungen im Vorfeld habe die Stadtratsmehrheit von CSU und UPW "sehr viel Geld zum Fenster hinaus geworfen", heißt es in einer FLitZ-Pressemitteilung. Gleichzeitig seien "notwendige Investitionen im Energiebereich und längst überfällige Sanierungsmaßnahmen viel zu lange unterblieben", hieß es.
Jetzt müßten "zahlreiche Anträge von FLitz unverzüglich auf den Tisch und dann konsequent umgesetzt werden". Außerdem müsse über eine vernünftige Nutzung des ehemaligen Altenheims am Residenzplan nachgedacht werden.
15.07.08
"Rein rechnerisch"
NEUMARKT. FLitZ sieht Chancen, in der nächsten Stadtratssitzung die Büchereigebühren in Neumarkt wieder abzuschaffen.
In der Vorlage der Verwaltung zu diesem Punkt ist nämlich noch von einer jährlichen Gebühr von zwölf Euro für Einzelpersonen und 18 Euro für Familien die Rede. UPW, SPD und auch FLitZ hätten im Vorfeld aber Gebührenfreiheit für alle Nutzer, also auch Erwachsene gefordert.
Da diese drei Gruppierungen "rein rechnerisch"eine Mehrheit im Stadtrat haben, "sollte es dazu reichen, dass in der reichen Stadt Neumarkt die unsozialen Gebühren endlich abgeschafft werden", heißt es in einer FLitZ-Pressemitteilung.
11.07.08
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