Freie Liste Zukunft
Ende für Stadthalle ?
NEUMARKT. Die FLitZ-Stadträte sehen nach jüngsten UPW-Äußerungen endgültig das "Ende der Stadthalle" heraufziehen.
Seit
neumarktonline am Donnerstag über "schockierende Kosten"
berichtete, wie es bei einer UPW-Versammlung geheißen hatte, ist man auch bei der Freien Liste Zukunft "schockiert" - allerdings über UPW-Bürgermeister Düring.
Düring verschweige "bei all dem Dilemma geflissentlich", dass die UPW über Jahre hinweg die von Alois Karl initiierten "bislang bereits sündteuren Tänze um goldene Kälber in Neumarkt" gemeinsam mit der CSU zumindest in Teilen mit getragen habe, heißt es in einer FLitZ-Pressemitteilung am Sonntag.
FLitZ habe seit Jahren "vor den explodierenden, unerträglichen Kosten für eine nicht benötigte Stadthalle gewarnt". Es gäbe weit wichtigere Aufgaben: "Altbestände sanieren, Schandflecken in der Stadt beseitigen, Energie bezahlbar anzubieten, deshalb die Eigenstromerzeugung voranzutreiben, Fernwärme zu nutzen und Energieeinsparung zu betreiben". In sehr vielen Bereichen hinke Neumarkt "leider mittlerweile hinterher".
05.10.08
"Gaspreise senken"
NEUMARKT. Die Freie Liste Zukunft fordert eine Senkung der Neumarkter Gaspreise "um mindestens 10 Prozent".
Sinkende Rohölpreise, an die die Gaspreise gekoppelt seien, würden nach der für 1. Oktober beschlossenen Erhöhung um 30 Prozent eine Preisminderung beim Gas rechtfertigen, heißt es von FLitZ.
Außerdem müsse die Stadt die Stadtwerke "endlich von vielfältigem finanziellen Ballast" befreien. Ein entsprechender FLitZ-Antrag vom März sei aber bislang im Stadtrat nicht behandelt worden.
Die geforderte Senkung der Gaspreise sollte nach Möglichkeit bereits in der kommenden Werksenatssitzung beschlossen werden, damit sie ab Januar greift, heißt es in der FLitZ-Pressemitteilung.
29.09.08
"Politisches Mobbing"
NEUMARKT. FLitZ hat erneut die Kommunalaufsicht eingeschaltet, weil ein Antrag im Neumarkter Stadtrat nicht auf der Tagesordnung steht.
FLitZ-Stadtrat bezeichnete es als "politisches Mobbing", daß auch in der September-Sitzung FLitZ-Anträge nicht auf der Tagesordnung erscheinen. Demnächste werde man sich wohl mit den "gesammmelten Verstößen" an das Innenministerium wenden müssen, hieß es.
Außerdem will FLitZ, dass eine beantragte Bezuschussung von Baumaßnahmen der Kirche Heilig Kreuz in der Sitzung des Verwaltungssenats öffentlich behandelt wird.
11.09.08
"Böswillig oder unfähig"
NEUMARKT. FLitZ schätzt den Neumarkter Oberbürgermeister und seinen Vize als "entweder böswillig oder unfähig" ein.
Die beiden FLitZ-Stadträte Johann Georg Glossner und Hans-Jürgen Madeisky beanstanden in einer schriftlichen Stellungnahme wieder einmal, daß ihre Anträge nicht innnerhalb der vorgeschriebenen Frist ("manche gar nicht") auf die Tagesordnung des Stadtrats kämen. Bei Nachfragen erhalte man keine Antwort oder Versprechen, "die nicht eingehalten werden". Dann mahne man öffentlich und schließlich bleibe "nur noch der Weg zur Aufsichtsbehörde, dem Landratsamt".
Die "neueste Variante" sei, dass der Oberbürgermeister durch seinen Stellvertreter, Bürgermeister Düring, telefonisch nach noch offenen Anträgen fragen lasse. "Welche Ordnung haben die beiden eigentlich?", fragen die FLitZ-Stadträte.
Den politisch verantwortlichen UPW-Politikern in Neumarkt bescheinigt Stadtrat Madeisky "unlautere Absichten". Nach "vielen üblen Vorfällen" müsse er von "Böswilligkeit oder aber Unfähigkeit" sprechen.
05.09.08
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