Freie Liste Zukunft

"Nicht schlucken"

NEUMARKT. FLitZ will Preissteigerungen von bis zu 20 Prozent für Strom und Gas nicht "stillschweigend schlucken".

Preiserhöhungen in dieser Größenordnung sollen nach Angaben von Werksreferent Karl-Heinz Brandburger in der nächsten Sitzung des Werkssenat beschlossen werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Freien Liste Zukunft.

Bei FLitZ befürchtet man, dass die Steigerungen "wie gewohnt mit dem Ausdruck des Bedauerns und dem Hinweis auf angebliche Sachzwänge" im Werksenat durchgewinkt werden. Dagegen erwartet FLitZ, dass die geplanten Kostensteigerungen im Vorfeld "unverzüglich offiziell" von den Stadtwerken genannt "und vor allem auch begründet werden".

Für die Stadt gäbe es zahlreiche Möglichkeiten, "kostendämpfend zu wirken". FLitZ habe vor Monaten schon enstprechende Anträge gestellt, die allerdings bislang noch nicht behandelt wurden.
27.06.08

"Billigere Energie"

NEUMARKT. FLitZ schlägt gestaffelte Energie-Preise vor: die Stadtwerke sollten eine bestimme Menge Strom, Wasser und Gas günstiger anbieten.

Die Freie Liste Zukunft erinnerte an einen Antrag der Stadträte Johann Glossner und Hans-Jürgen Madeisky vom März, in dem "größtmögliche Rücksichtnahme bei den beabsichtigten Gebührenanhebungen" für Strom, Gas und eventuell Wasser gefordert wurde. Schon darin sei die Schaffung einer "Sozialklausel" angeregt worden.

Eine bestimmte Menge an Strom, Wasser und eventuell Gas sollte demnach in jedem Fall zu einem günstigeren Tarif angeboten werden. Erst ab einer bestimmten Grenze sollten dann höhere Gebühren gelten.

Gleichzeitig mahnte FLitZ an, diesen Antrag endlich im Stadtrat zu behandeln. Dazu werde der OB zwar durch die Geschäftsordnung gezwungen, allerdings sei der Antrag "wieder einmal seit mehr als drei Monaten überfällig".
23.06.08

"Chaos-Kreuzung" anschauen

NEUMARKT. FLitZ hat einen Info-Ausflug Neumarkter Stadträte und der Verwaltung zu einer "Chaos-Kreuzung" in Holland beantragt.

Nach Meinung der Freien Liste Zukunft könnte die geplante Kreuzung am Unteren Tor nach dem Vorbild der holländischen 40.000-Einwohner-Gemeinde Drachten gebaut werden. Dort werden alle Verkehrsteilnehmer - vom Kinderwagen bis zum Auto - gleichberechtigt auf eine Kreuzung losgelassen.

Durch den sogeannten "shared space" entstehe mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer, die Autos kämen schneller voran und auch die Zahl der Unfälle sei in Holland stark zurückgegangen.
17.06.08

"Keinen Nazi ehren"

NEUMARKT. FLitZ will den SPD-Antrag zur Umbenennung der Albert-Reich-Straße "mit aller Kraft" unterstützen.

Die Sozialdemokraten hatten beantragt (wir berichteten), die nach einem Nazi-Maler benannte Neumarkter Straße künftig einem Nazi-Opfer zu widmen und schlug dabei Josef Geiß vor, der zusammen mit Franz Plank den Neumarkter SPD-Ortsverein gegründet hat und später von den Nazis ins Konzentrationslager Dachau verschleppt wurde.

FLitz erinnerte in einer Pressemitteilung daran, daß sich auch die Freie Liste Zukunft seit Jahren selbst bemüht hat, eine Umbenennung der nach dem "üblen Nazipropagandisten" benannten Straße zu erreichen.
08.06.08


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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