Freie Liste Zukunft

"Wille fehlt"

NEUMARKT. Beim Thema Energiewirtschaft kritisiert FLitZ "fehlenden politischen Willen" beim OB und im Stadtrat.

Beim ersten von mehreren geplanten "Energiegesprächen" sah FLitZ-Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky die Stadt Neumarkt "trotz optimaler finanzieller Ausstattung" im Vergleich zu anderen Kommunen "leider weit hinter dem Berg"". Hoffung setzt man von FLitZ aber auf "manche der Neuen" im Stadtrat.

Besonders die jüngste Energiepreiserhöhungen würden viele Menschen sehr hart treffen, hieß es. 20 Prozent mehr für den Strom und 30 Prozent für das Gas - ab 1.Oktober - würden in einem Drei-Personen-Haushalt um die 50 Euro mehr pro Monat ausmachen. Die breite Palette von Energiesparmöglichkeiten sollen in den folgenden Gesprächsrunden erörtert werden. Die nächste ist am 7. Oktober geplant.

Ein Versammlungsteilnehmer empfahl, Rat bei den Energieberatern im Landratsamt und bei den Stadtwerken einzuholen. "Die im Landratsamt helfen sogar beim Ausfüllen von Zuschussanträgen", sagte er lobend.

Wesentliches Thema war die Frage, ob man noch bis Ende September den Anbieter wechseln soll. Madeisky warb für den Verbleib bei den Stadtwerken, denn dadurch halte man sich den Weg offen, "vor Ort wesentliche Entscheidungen über die zukünftige Energiewirtschaft zu fällen". Zuschüsse für Freibad, Eislaufbahn, Parkhäuser und öffentlichen Personennahverkehr dürften jedoch nicht den Gebührenzahlern aufgelastet werden.

Nicht nachlassen will FLitZ im Bemühen, im Stadtrat doch noch die FLitZ-Anträge durchzusetzen, die bislang abgelehnt oder "seit Monaten, ja mittlerweile sogar Jahren verzögert werden".
03.09.08

Rechnungen vergleichen

NEUMARKT. FLitZ plant in Neumarkt vier Veranstaltungen zum Thema "Reagieren auf die Energie-Kostenexplosion".

Am Dienstag um 19.30 Uhr findet die erste Versammlungen im Alten Glossner Wirtshaus statt, wo man im Gespräch mit den Bürgern zunächst einmal Kostenrechnungen für Strom, Gas und Öl vergleichen will. Zu diesem Zweck würde Versammlungsteilnehmern empfohlen, den jeweiligen Jahresverbrauch und die Kosten dafür aufzuschreiben.

Thema wird außerdem die Frage sein, ob es Vorteile hat, bei den Neumarkter Stadtwerken zu bleiben.

In den Folgeversammlungen soll dann über Möglichkeiten diskutiert werden, Energie zu sparen und alternative Energie einzusetzen.

FLitZ empfiehlt den Kunden der Stadtwerke, die Zählerstände Ende September zu notieren, da ab diesem Zeitpunkt bekanntlich mit Teuerungen zu rechnen ist. Die Zählerstände werden für die Jahresabrechnung von den Stadtwerken nach einem zulässigen und anerkannten Verfahren nämlich nur geschätzt. Bedauert wird von FLitZ-Seite, dass die Abschläge für die Monate Oktober, November und Dezember zunächst gleich bleiben sollen. Es sei also zu erwarten, dass auch deswegen die Jahresabrechnung, voraussichtlich im Februar, höher als bisher ausfallen wird.
28.08.08

"Verunsicherte Kunden"

NEUMARKT. FLitZ fordert von den Stadtwerken, ihre Kunden zu den neuen Strom- und Gas-Verträgen "öffentlich aufzuklären".

Viele Abnehmer von Strom und Gas seien nach Erkenntnissen von FLitZ "höchst verunsichert" darüber, dass alle Kunden bis 30.September Aufträge unterschreiben sollten, "um Strom und gegebenenfalls Gas weiter von den Stadtwerken zu einem bestimmten Tarif beziehen zu können", heißt es in einer FLitZ-Pressemitteilung.

Vielen Kunden fehle offensichtlich eine eingehende Beratung durch die Verantwortlichen bei den Stadtwerken "über diesen bislang ungewohnten und neuen Vorgang". FLitZ forderte, "öffentlich aufzuklären" und die "erheblichen Kostensteigerungen" zu begründen, "um langjährige und treue Kunden zu behalten". Ansonsten laufe man Gefahr, "wertvolle Kunden" zu verprellen und letztlich zu verlieren.

Dies hätte erhebliche negative Auswirkungen, da die Kunden durch ihre Zahlungen an die Neumarkter Stadtwerke "in Teilen die Defizite beim Freibad, dem öffentlichen Personennahverkehr und bei der Eislaufbahn und den Parkhäusern mittragen", heißt es von FLitZ.
25.08.08

"Nicht zu früh freuen"

NEUMARKT. Die "Sterngucker" sollen sich nicht zu früh freuen, warnt FLitZ: Strahler am Mariahilfberg seien noch nicht vom Tisch.

Versprechungen der UPW zu diesem Thema (wir berichteten) sind nach Meinung der Freien Liste "nichts wert". Der "beinahe einstimmige Beschluss des Werksenats", die Mariahilfkirche des Nachts anzustrahlen, sei weiterhin gültig. Der OB vollziehe ihn lediglich bislang nicht, heißt es in einer FLitZ-Pressemitteilung.

Ein entsprechender Antrag von FLitZ vom Februar sei "entgegen gültigem Recht" immer noch nicht im Werksenat behandelt worden. In dem Antrag fordert FLitZ, den Beschluss aufzuheben, die Kirche also nicht anzustrahlen. Nur durch diesen Beschluss schaffe man letztlich die von vielen gewünschte Sicherheit, hieß es.
31.07.08


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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