Europaabgeordneter Albert Deß

Nach Luxemburg

NEUMARKT. Für eine politische Informationsfahrt nach Luxemburg vom 4. bis 7. Mai sind kurzfristig einige Plätze frei geworden.

Auf dem Programm stehen der Besuch von Luxemburg und Trier, politische Informationsgespräche im Europäischen Rechnungshof und im Luxemburger Parlament.


Nähere Informationen und Anmeldungen sind möglich im Europabüro Albert Deß, Telefon 09181/22641.
19.04.15

"Fest verankert"

NEUMARKT. Landwirtschaft und ländlicher Raum sollen im Investitionsplan des EU-Kommissionspräsidenten Juncker fest verankert werden.

Diese Forderung von Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion, wird vom Agrarausschuss mit großer Mehrheit unterstützt.

Der Europäische Fonds für strategische Investitionen (EFSI) – der sogenannte „Juncker-Investitionsplan“ umfasst in den kommenden drei Jahren (2015-2017) zusätzliche öffentliche und private Mittel im Umfang von 315 Milliarden Euro. Erst auf die Initiative von Albert Deß hin wurde der Bereich „Landwirtschaft und ländlicher Raum“ in das Programm mit aufgenommen.


"Die Initiative trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit und Innovation der europäischen Landwirtschaft weiter zu verbessern. Zielgerichtete und effektive Investitionen für die ländliche Entwicklung sind notwendig, um wirtschaftliches Wachstum in Europas Regionen weiter zu fördern. Dadurch werden Arbeitsplätze gesichert und auch neue geschaffen", erklärt Albert Deß, Berichterstatter für den Junker-Investitionsplan im Agrarausschuss.

Investitionen in der Agrarforschung, die Stärkung der Infrastruktur, der Ausbau von Breitbandnetzen und Verkehrsanbindungen im ländlichen Raum seien besonders wichtig. "Vor allem benachteiligte und strukturschwache Gebiete müssen bei der Förderung besonders berücksichtigt werden", so der CSU-Europaabgeordnete Albert Deß.
16.04.15

Quote läuft aus

NEUMARKT. Die Milchwirtschaft der EU steht nach Ansicht des Europaabgeordneten Albert Deß aktuell vor "Chancen und Herausforderungen".

"Für viele Regionen der EU ist die Milcherzeugung eine wesentliche Einkommensquelle für die Landwirte. Deutschland ist der größte Milcherzeuger der EU und der viergrößte weltweit", sagte der agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.


Die Milchproduktion in der Europäischen Union wurde seit den 1980er Jahren über ein Quotensystem geregelt, um die Milchüberproduktion in der EU zu regulieren. "Damals war diese Mengenregulierung erforderlich, um die so genannten Milchseen und Butterberge abzubauen. Zu der Zeit machte sie auch Sinn, da es auch noch einen entsprechenden Außenschutz gab", erklärt der CSU-Europaabgeordnete Albert Deß.

Heute nach 31 Jahren läuft das System der Milchquote aus. Albert Deß: "Das künftige System wird europaweit ein marktwirtschaftliches System sein, das auf Angebot und Nachfrage basiert, wie es bereits bei anderen Agrarprodukten seit Jahrzehnten der Fall ist". Diese Entwicklung sei mit Chancen und Herausforderungen verbunden. Für Gebiete mit ungünstigen Produktionsbedingungen - wie zumBeispiel Berggebieten - sei eine ergänzende Förderung weiterhin erforderlich.

Die künftige Marktorientierung bewertet Deß positiv, denn sichere und hochqualitative Milchprodukte aus Deutschland würden weltweit eine besondere Wertschätzung genießen. So konnte der Wert der aus Deutschland ausgeführten Milch und Molkereiprodukte seit 2000 von 4,1 auf inzwischen über 8,5 Milliarden Euro mehr als verdoppelt werden. Dieser Trend wird laut der FAO anhalten, da in den nächsten Jahren vor allem in Schwellenländern die Nachfrage nach Milchprodukten bedeutend zunehmen wird.

"Die EU-Kommission ist aufgefordert, einen besseren Marktzugang zu Drittstaaten durch ausgewogene bilaterale Handelsabkommen und durch Absatzförderungsmaßnahmen zu gewährleisten", betont der bayerische Agrarpolitiker Albert Deß abschließend.
01.04.15


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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