Sternwarte Neumarkt

Das Planetensystem

NEUMARKT. Am Freitagabend referiert der Vorstand der Neumarkter Volkssternwartem, Hans-Werner Neumann, ab 20 Uhr über das Planetensystem.

In dem Vortragwird die Entstehung des Sonnensystems aus einer dichten Staub- und Gaswolke heraus erläutert. Vor 4,6 Milliarden Jahren wurden die Sonne und das gesamte Planetensystem geboren. Untersuchungen von Kometen sowie radioaktive Altersbestimmungen erlauben genauere Schlüsse auf diesen Prozess.

Vor 40 Jahren hätte sich niemand vorstellen können, welch bizarre Objekte weit entfernte Planeten und ihre Monde sind. In der Zwischenzeit haben viele Raumsonden Informationen dgeliefert. Zum Beispiel hat die Sonde Cassini atemberaubende Fotos vom Saturnsystem übermittelt. Als einer der letzten Planeten wurde der der Sonne nahe gelegene Planet Merkur näher untersucht.

Der Vortrag ist so abgefasst, dass keinerlei Vorkenntnisse notwendig sind. Nach dem Vortrag kann bei klarem Wetter die Planeten sowie die schönsten Nebel und Sternhaufen durch unsere Teleskope betrachtet werden. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen, da die Nächte kalt werden können. Der Vortrag selbst findet im Präsentationsraum der Sternwarte statt.
26.07.12

Sonnenflecken gezählt

NEUMARKT. Am Freitag stellt Andreas Viertel ab 20 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte den 23. Sonnenfleckenzyklus von 1997 bis 2009 nach eigenen Beobachtungen vor.

Viertel beobachtet seit über 30 Jahren die Sonne und führt seine eigene Sonnenfleckenstatistik. In seinem Vortrag wird er von seinen über 5000 Beobachtungstagen berichten. Der bereits begonnene 24. Sonnenfleckenzyklus wird der Vierte sein, den er durchbeobachten kann.

Obwohl Viertel ein Amateurbeobachter mit kleiner und nicht sehr teurer Ausrüstung ist, hat er sich durch seine Ausdauer eine beträchtliche Menge an Informationen und natürlich Erfahrungen aneignen können. Er wird den Besuchern zeigen, wie er durch die Vielzahl seiner Beobachtungsergebnisse eine eigene Statistik aufstellen konnte und wie er mit eigenen Mitteln die Fleckenentwicklung charakterisieren kann.

Diese Datensammlung gibt Auskunft über die Fleckentypen, aber auch darüber wie sie über die Sonne verteilt sind. Die Besucher werden auch erfahren, dass die Sonnenflecken verschieden groß sind und sich je nach Typ verschieden entwickeln.

Der Vortrag ist so abgefasst, dass keinerlei Vorkenntnisse notwendig sind. Nach dem Vortrag können bei klarem Wetter die Planeten sowie die schönsten Nebel und Sternhaufen durch Teleskope betrachtet werden. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen, da die Nächte kalt werden können. Der Vortrag findet im Präsentationsraum der Sternwarte statt.
19.07.12

Die Sonne im Zentrum

NEUMARKT. Am Freitag gibt es ab 20 Uhr einen interessanten Vortrag auf der Sternwarte: Vorsitzende Hans-Werner Neumann wird über das Zentralgestirn, die Sonne, berichten.

Die Sonne ist der Stern, von dem alle auf der Erde leben und von dem man in jeder Hinsicht abhängig sind. Die Sonne ist der am genauesten untersuchte Stern: man kennt die Energie-Erzeugungsprozesse, die im Inneren der Sonne ablaufen, und weiß, wie diese Energie zur Oberfläche transportiert und dann in alle Richtungen abgestrahlt wird.

Aber auch die Schönheit der Sonne kommt im Vortrag nicht zu kurz: Gewaltige Ausbrüche von heißen Gasen, die sich einige 100.000 Kilometer über die Oberfläche der Sonne erheben, bieten beeindruckende Ansichten. Polarlichter, die durch starke Teilchenströme von der Sonne zur Erde entstehen, faszinieren immer wieder die Menschen bei Kreuzfahrten nach Norwegen und zum Polarkreis.

Der Vortrag ist so abgefasst, dass keinerlei Vorkenntnisse notwendig sind. Bei klarem Wetter können die Planeten sowie die schönsten Nebel und Sternhaufen durch die Teleskope betrachtet werden. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen, da die Nächte kalt werden können. Der Vortrag selbst findet im Präsentationsraum der Sternwarte statt.
11.07.12

"Ungleiche Geschwister"

NEUMARKT. Am Freitag findet ab 20 Uhr auf der Neumarkter Fritz-Weithas-Sternwarte wieder einer der beliebten Kinderabende zum " Venustransit" statt.

Andreas Leonhardt stellt die Planeten Merkur, Venus und Mars vor – , die "ungleichen Geschwister der Erde. Der Vortrag ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Anschließend gibt es bei klarem Himmel Teleskopbeobachtung der Mondsichel, der Planeten Mars und Saturn sowie (ab etwa 22:30 Uhr) der schönsten Nebel und Sternhaufen des Frühlingshimmels.

Mit dem Vortrag am Freitag beginnt eine Serie von Veranstaltungen anlässlich des Venustransits.

Zuerst werden die Kinder an Hand eines Modells des Sonnensystems und Computersimulationen die Planeten kennenlernen. Der Schwerpunkt wird beim Merkur, der Venus und dem Mars liegen.Der Merkur ist ein sehr heißer Planet und hat wie der Erden-Mond keine Atmosphäre. Die Venus hingegen hat sogar Wolken und ähnelt mehr der Erde. Trotzendem ist der Planet sehr lebensfeindlich. Gerade beim Mars wird Andreas Leonhardt viele Bilder der Raumfahrt-Missionen zeigen.

Im zweiten Teil werden die Kinder mehr über die eigentlichen Bewegungen der Planeten am Himmel erfahren. So wird Andreas Leonhardt den kleinen Besuchern spielerisch zeigen, warum die Planeten nicht immer am Himmel sichtbar sind. Außerdem wird das Geheimnis gelüftet, ob auch der Mars oder der Jupiter vor der Sonne erscheinen können. Natürlich wird er auch viele Fragen der Kinder beantworten, zum Beispiel wann die Venus das nächste Mal vor der Sonne auftaucht. So lernen die kleinen Astronomen anlässlich des Venustransits viel über die Bewegungen der Planeten im Weltall und wie diese Bahnen am Himmel aussehen.

Der Abend ist so abgefasst, dass Kinder ab sechs Jahre gut folgen können. Bei klarem Wetter können die Planeten sowie die Mondsichel und die schönsten Nebel und Sternhaufen des Frühlingshimmels durch das große Kuppelteleskop betrachtet werden. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen.

Die Vortragsserie endet übrigens mit der Beobachtung des eigentlichen Venustransits - klares Wetter vorausgesetzt - am 6.Juni am frühen Morgen.
24.05.12


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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