Kirchen

"Nähe Gottes erfahren"

NEUMARKT. Vier Mal pro Jahr lädt die katholische Klinikseelsorge zum Krankensalbungsgottesdienst in die Kapelle des Klinikums ein.

Der nächste Gottesdienst findet am Freitag um 15 Uhr in der Krankenhauskapelle statt. Zu diesem Krankensalbungsgottesdienst sind die Patienten des Klinikums wie auch alle anderen Interessierten eingeladen. Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen stehen bereit, um auch bettlägrige oder im Rollstuhl sitzende Patienten in die Kapelle des Klinikums zu begleiten.

Auch für von außen kommende Gottesdienstbesucher ist die Kapelle mit einem Rollstuhl gut zu erreichen, heißt es in der Einladung.
25.04.06

"Leuchtfeuer" in Plankstetten


Ungewohnte Sitzordnung in der Klosterkirche bei der Jugendvesper
Fotos:pde
NEUMARKT. Unter dem Motto „Leuchtfeuer“ wurde der diözesane Weltjugendtag der Diözese Eichstätt im Kloster Plankstetten gefeiert.


Gemütliches Beisammensein beim Welt-Cafe
Scharen von jungen Christen pilgerten zu der Benediktinerabtei um den „Geist von Köln“, das Erlebnis des Kölner Weltjugendtags mit Papst Benedikt XVI., noch einmal aufleben zu lassen.

In mehreren Gesprächsrunden konnten sich die Jugendlichen unter einander oder mit Geistlichen und Jugendarbeitern über die Themen „Glaube & Alltag“, „Liebe & Leben“, „Krieg & Frieden“ und „Sozial & International“ austauschen. Die Teilnehmer von „Glaube & Alltag“ hatten sogar die Gelegenheit, gleichzeitig mit Diözesanadministrator Dompropst Johann Limbacher, Domkapitular Rainer Brummer, Abt Dr. Gregor Maria Hanke OSB, Subregens Dr. Clemens Hergenröder und Diözesanjugendpfarrer Domvikar Martin Geistbeck zu diskutieren.

Im regen Austausch berichteten sie zum Beispiel, wie ihnen Gleichaltrige begegnen, wenn sie sich offen zu ihrem katholischen Glauben bekennen. Für gemütliche Pausen sorgte das Welt-Cafe mit Infos zu den Partnerschaften mit Ghana und Indien, die Helferinnen und Helfer waren alle in traditionelle Kleidung aus diesen Ländern gewandet.

Ein besonderes Erlebnis war für die Teilnehmer die Jugendvesper in der Klosterkirche, die die Scharen der jungen Gläubigen kaum aufnehmen konnte. Die jungen Christen improvisierten, saßen im Mittelgang auf dem Fußboden oder standen in den Seitengängen und auf der Eingangstreppe, was ihrer Begeisterung bei Liedern wie „Jesus Christ, you are my life“ keinen Abbruch tat. Die Vesper zelebrierten Dompropst Limbacher, Abt Gregor und Domkapitular Brummer.

Um 21.30 Uhr begann dann das Konzert der Band „Sau’s Park“ in der Turnhalle, bevor der Abend mit einem Feuer-Spektakel und Lichtfeier um Mitternacht endete.
24.04.06

Zu Hause pflegen


Immer mehr Senioren nehmen statt stationärer Aufenthalte die
Kurzzeitpflege in Anspruch - hier bei der Caritas-Tagespflege in
Neumarkt.
Foto:Archiv/Zwick
NEUMARKT. Unerwarteter Neben-Aspekt der hohen Arbeitslosen-Zahlen: Im Raum Neumarkt werden immer mehr Senioren zu Hause gepflegt. In den Caritas-Altenheimen Neumarkt und Deining nimmt die Zahl der stationären Aufenthalte ab - die Kurzzeitpflege erlebt einen Boom.

Diese Entwicklung ist nicht nur auf den Landkreis Neumarkt beschränkt: Mehrere Caritas-Altenheime im ländlichen Raum stellen in ihren Berichten einen Rückgang bei stationären Aufenthalten fest, hingegen eine zunehmende Bedeutung der Kurzzeitpflege, heißt es von der Caritas. In der Einrichtung in Deining habe sich die Anzahl der Kurzzeitgäste in den letzten fünf Jahren beispielsweise fast verdoppelt. Arbeitslosigkeit sei ein Grund, dass Angehörige ihre Eltern häufig zu Hause selbst pflegen, werde zum Beispiel in Deining und Neumarkt festgestellt.

Bei den Caritas-Kreisstellen im Bistum schlug sich vor allem ein erhöhter Beratungsbedarf aufgrund der Gesetzesänderungen „Hartz IV“ nieder. Nach Erfahrungen der Caritas-Sozialarbeiter waren Betroffene zum Großteil nicht in der Lage, Anträge für das Arbeitslosengeld II auszufüllen sowie Leistungsbescheide zu verstehen. Die Ausrichtung des neuen Zuwanderungsgesetzes auf „Migrationserstberatung“, also neu eingewanderte und nicht länger als drei Jahre in Deutschland lebenden Zuwanderer, sieht die Caritas kritisch: Die Erfahrung habe gelehrt, „dass spezifischer Beratungsbedarf auch nach einer Zeit von drei Jahren noch gegeben ist“, heißt es im Bericht der Eichstätter Kreisstelle, in der dieser Dienst neben den Stellen in Ingolstadt und Nürnberg-Süd angeboten wird.

Den höchsten Zulauf an Hilfe suchenden Menschen bei den Angeboten der Kreisstellen verzeichneten die sechs Kleiderkammern im Bistum mit fast 4.000 betreuten Personen. Über die Hälfte davon suchten die Kammer in Neumarkt auf, hieß es.

Rund 31.800 Menschen im Bistum Eichstätt haben im vergangenen Jahr die verschiedenen Dienste des Diözesan-Caritasverbandes in Anspruch genommen. Gut zwei Drittel davon erhielten Hilfe bei den sieben Caritas-Kreisstellen: von allgemeiner Sozial- und Lebensberatung über das Ingolstädter Frauenhaus und gesetzliche Betreuungen bis hin zu Schuldnerberatung und Diensten bei psychischen Erkrankungen.

Rund 1.850 alte und pflegebedürftige Menschen wurden kontinuierlich in den 19 Altenheimen des Verbandes betreut, 180 für einige Wochen in Kurzzeitpflege. Im Caritas-Kinderdorf Marienstein waren es rund 120 verhaltensauffällige und entwicklungsgestörte Kinder. Das Caritas-Zentrum St. Vinzenz Ingolstadt widmete sich in stationärer, tagesbezogener und offener Behindertenarbeit insgesamt gut 560 Menschen, die Caritas-Wohnheime und Werkstätten einschließlich ihres Dienstes „Essen auf Rädern“ 1.080.

Die fünf Erziehungsberatungsstellen im Bistum - davon drei in ökumenischer Trägerschaft - betreuten knapp 4.300 Personen mit psychologisch-pädagogischer Hilfe für Kinder, Jugendliche und deren Eltern. Diese Zahlen gehen aus einer Gesamtübersicht des Verbandes für seine Dienststellen und Einrichtungen im Jahr 2005 hervor. Danach waren fast 1.900 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, knapp 30 Zivildienstleistende und fast 670 Ehrenamtliche für diese Caritasdienste tätig. Die Zusammenstellung umfasst nicht die vom Verband beratenen, aber selbständigen Caritas-Sozialstationen.
22.04.06

Zwei Primiz-Segen im Landkreis


Die künftigen Priester, hier bei ihrer Diakonenweihe.
Fotos: pde
NEUMARKT. Zehn Diakone werden in Eichstätt zu Priestern geweiht - darunter auch Rainer Herteis aus Woffenbach und vier weitere, die derzeit ihr Pastoral-Praktikum im Landkreis Neumarkt ableisten. Deshalb werden im Mai in Neumarkt und Seubersdorf Primiz-Messen gefeiert.

Da die Bischofs-Stelle in Eichstätt noch immer vakant ist, wird Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg am Samstag, 6. Mai, in Eichstätt das Sakrament der Priesterweihe spenden. Der Weihegottesdienst im Dom beginnt um 9 Uhr. Ihre Primiz feiern die neugeweihten Priester dann meist am nächsten Tag in ihrer Heimatpfarrei.

Folgende Diakone werden zu Priestern geweiht: Die Neupriester werden bei ihrer Primizfeier den Primizsegen spenden.

Seit dem Jahr 2000 ist Priesterweihe im Bistum Eichstätt am Samstag vor dem vierten Sonntag der Osterzeit, dem Weltgebetstag für geistliche Berufe. Zuvor absolvieren die zukünftigen Priester nach ihrem Theologiestudium einen knapp zweijährigen Pastoralkurs. Der Kurs umfasst ein Praktikum in der Pfarrei und Fortbildungseinheiten im Seminar. Während des Pastoralkurses ist dann auch die Diakonenweihe. Die ersten Wochen ihres priesterlichen Dienstes verbringen die Neupriester in der Regel an der Praktikumsstelle.

Das Priestertum in der Kirche geht auf die besondere Berufung der zwölf Jünger durch Jesus zurück. Seit der Zeit der Apostel sind Handauflegung und Gebet die wesentlichen Zeichen der Amtsübertragung. Die katholische Kirche versteht die Weihe als Sakrament, das priesterliche Vollmacht und besondere Gnadengaben vermittelt. Der Priester wird durch die Weihe befähigt, in der Person Jesu Christi zu handeln. Das wird besonders deutlich bei der Feier der Heiligen Messe und der Vergebung der Sünden im Bußsakrament.
21.04.06


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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