MdB Alois Karl

"Noch im Bundestag"

NEUMARKT. Weihnachtsfeiern haben das gesellschaftliche Leben gegenwärtig "fest im Griff". Meist geht es dabei sentimental zu, mitunter aber auch heiter. So war's jedenfalls bei der CSU-Weihnachtsfeier des Ortsverbandes Neumarkt-Mitte.

Als zu vorgerückter Stunde Alois Karl nicht als Nikolaus, sondern als "Überraschungsgast" erschien, wunderte sich einer in der Runde und fragte: "Wo kommen Sie denn jetzt her?". Darauf der Parlamentarier, der vorher eine Veranstaltung im Bürgerhaus besucht hatte: "Vom Arbeitslosen-Treff."

Das hätte er ein bisschen erklären sollen, denn aus der Runde heraus wurde spontan gefrotzelt: "Aber Sie sind schon noch im Bundestag?!" Womit die Weihnachtsfeier bei ihrem gemütlichen Teil angelangt war.
E.Z.
05.12.07

"Bayern irren nicht"


MdB Alois Karl bei seiner Rede im Deutschen Bundestag.
NEUMARKT. Als einziger Unions-Abgeordneter des Innenausschusses durfte MdB Alois Karl neben Bundesminister Schäuble bei der Beratung des Haushaltsansatzes 2008 für den Bundesinnenminister im Deutschen Bundestag sprechen.

Sicherheitspolitisch sei das Jahr 2007 ein gutes Jahr gewesen. Deutschland sei von großen Terroranschlägen verschont geblieben. Dies sei auf tüchtige Sicherheitskräfte genauso zurückzuführen, wie auf eine richtig angelegte Sicherheitspolitik.

In seiner mit viel Beifall bedachten Rede - der CSU-Bundestagsabgeordnete aus Neumarkt wurde siebenmal mit Beifallsbekundungen unterbrochen - betonte er dabei das Eintreten der Union im Bereich der Inneren Sicherheit: Sicherheit und Freiheit gehörten zusammen. Ohne Sicherheit werde auch die Freiheit schutzlos. Deshalb sei die Union dafür, dass die Ermittlungsbehörden die notwendigen Kompetenzen erhalten. Dies beinhalte auch die Online-Durchsuchungen als letztes Mittel der Behörden im Kampf gegen den Terror.

Alois Karl dankte in seiner Rede auch Bundesminister Schäuble für dessen stetigen Einsatz für die Innere Sicherheit und auch die Grenzsicherung in Hinblick auf den Wegfall der Grenzkontrollen zu Tschechien und Polen. Zugleich warb er beim Minister für eine Überprüfung hinsichtlich des Standorts der bayerischen Bundespolizeidirektion, sie sollte nicht in München sondern in Schwandorf angesiedelt werden. "Hier sind sich die Bayern alle einig. Und alle Bayern zusammen können sich nicht irren", betonte Alois Karl. Deshalb bat der Abgeordnete den Minister eine Entscheidung pro Schwandorf zu prüfen.

Deutliche Worte fand Alois Karl auch zu den erhöhten Ausgaben zugunsten der Doping-Bekämpfung. Hierfür werden 2008 zusätzlich 2,8 Millionen Euro ausgegeben. Alois Karl betonte, bei Doping handele sich um Betrug, Betrüger dürfe man nicht subventionieren, Betrüger müsse man bekämpfen. Der Staat dürfe auf Dauer dopingverseuchte Sportarten nicht hinnehmen, der Kampf dagegen müsse intensiviert werden. Sollte dies nicht fruchten, müsse man auch den Mut haben, sich aus der Förderung solcher Sportarten gänzlich zurückzuziehen.
29.11.07

Partei-Chef zu Gast


MdB Alois Karl und CSU-Vorsitzender Erwin Huber.
NEUMARKT. Auf Einladung von MdB Alois Karl stellten sich der neue CSU-Parteivorsitzende Erwin Huber und die CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer in einem Gespräch den neuen Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU-Fraktion in Berlin vor.

Bei dieser Gruppe handelt es sich um einen Gesprächskreis von 34 Unionsabgeordneten, die seit 2005 erstmalig dem Deutschen Bundestag angehören. Diese Gruppe trifft sich auf Einladung von MdB Alois Karl in unregelmäßigen Abständen um aktuelle Themen zu behandeln, mit führenden Repräsentanten der deutschen Politik in Kontakt zu kommen und Schwerpunkte der deutschen Politik zu erörtern.

Im Mittelpunkt des Dialogs standen diesmal aktuelle Themen, die vom Transrapid, über die Senkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung, eine Modifizierung des ALG I, das Betreuungsgeld, die Reform der Erbschaftssteuer oder die Grüne Gentechnik reichten. In seiner Einführung berichtete MdB Alois Karl vom Transrapid in Shanghai, zu dessen Realisierung mit der Firma Max Bögl auch ein Neumarkter Unternehmen beigetragen habe.

Heute stehe Bayern als letzte deutsche Bastion dafür, ein Hochtechnologieprojekt im Land der Erfinder und Ingenieure zu verwirklichen, um es dann selbst zu vermarkten, sagte Karl zu dem umstrittenen Projekt. Leider sei es schon beim Computer, dem Fax oder auch beim MP3-Format versäumt worden, deutsche Forschungsergebnisse in "innovative Arbeitsplätze mit Zukunft" umzusetzen. Eine erneute Fehlentwicklung zu vermeiden, liege in der Hand der CSU und der Bayerischen Staatsregierung, deshalb sei ihm der Dialog der Bundestagsabgeordneten mit Staatsminister Erwin Huber so wichtig gewesen, machte Alois Karl deutlich.
15.11.07


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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