MdB Alois Karl
Ministerin auf Stippvisite

Die Frau Staatsminister mit Blick nach oben, wo gerade die Turmuhr der Hofkirche schlägt. Neben Prof. Dr. Maria Böhmer Bundestagsabgeordneter Alois Karl, Stellvertretende CSU-Stadtverbandsvorsitzende Gisela Burger und Vorsitzender Helmut Jawurek.
Foto: Erich Zwick
NEUMARKT. Die Bundesvorsitzende der Frauen-Union und gleichzeitig Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Prof. Dr. Maria Böhmer, besuchte am Dienstag auf Einladung von MdB Alois Karl dessen Wahlkreis und schaute sich dabei das interkulturelle Kommunikationszentrum am Neumarkter Hofplan an.
Als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration hatte sie dabei die richtige Zielgruppe im Visier, obwohl die überraschten Gastgeber von dem hohen Besuch schier überrumpelt wurden. In den engen Räumen drängten sich unvermittelt ein paar Dutzend Gäste, so dass die Luft zum Atmen fast knapp wurde.
Deshalb zog es Alois Karl vor, die Staatsministerin vor der Tür zu einem Erinnerungsfoto zu platzieren. Anschließend besuchte sie den Kindergarten St. Johannes und diskutierte mit Mitgliedern der Frauenunion über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Erich Zwick
26.02.08
Ministerin zu Gast
NEUMARKT. Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer besucht am Dienstag (26.Februar) auf Einladung von MdB Alois Karl die Stadt Neumarkt.
Die Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragten der
Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration ist seit 2001 auch Bundesvorsitzende der Frauen-Union und wird sich im Kindergarten St. Johannes - nach einem kleinen Rundgang - mit den Mitgliedern der Neumarkter Frauenunion zu einem Gespräch über brisante Themen, wie etwa die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, treffen.
Bereits zuvor wird die Ministerin den CJD am Hofplan zu einem Gespräch besuchen. Der CJD betreibt in Neumarkt unter andern das BMI-Projekt "PrEaktiv",
einen Jugendmigrationsdienst, eine Migrationsberatung und ein interkulturelles
Kommunikationszentrum.
23.02.08
"Katastrophenschutz stärken"

Der ehemalige THW-Präsidenten Dr. Georg Thiel (links)
und der Präsident der THW-Bundesvereinigung, Hans-Joachim
Fuchtel (rechts), im Gespräch mit MdB Alois Karl als für
den THW zuständigen Berichterstatter im Innenausschuss.
NEUMARKT. Die Haushaltsberatungen bringen Verbesserungen für THW und Feuerwehren - auch in Neumarkt, erklärte MdB Alois Karl.
Bei seiner Plenarrede zum Etat des Innenministers wies Alois Karl auch auf die Stärkung des Katastrophenschutzes durch den Bund hin: "Der BOS-Digitalfunk kommt, allein in 2008 haben wir bei den Haushaltsberatungen hierfür die Mittel um 190 Millionen Euro erhöht". Bis 2010 werde für 90 Prozent der Polizei-, Zoll-, Katastrophenschutz- und Rettungskräfte das Netz verfügbar sein. Dies werde die Zusammenarbeit wesentlich erleichtern. Zum einen könnten die Kräfte besser miteinander kommunizieren. Zum anderen sei es künftig leichter möglich, auch Lageskizzen oder komplexe Information an die Einsatzstelle zu übertragen, was gerade bei großen Schadensfällen immer wichtiger werde.
"Wir haben bei den Haushaltsberatungen jegliche Kürzungen bei den hauptamtlichen Kräften des THW vermeiden können, so dass auch künftig rund 800 Hauptamtliche die 80.000 ehrenamtlichen THWler unterstützen", sagte Karl. Damit bleibe es auch 2008 beim Verhältnis ein Hauptamtlicher für 100 Ehrenamtliche. Davon profitierten auch die THWler in Amberg, Neumarkt, Parsberg und Sulzbach-Rosenberg, hieß es.
Mit zusätzlichen 26 Millionen Euro stärke der Bund auch seine Beteiligung für den erweiterten Katastrophenschutz und den Brandschutz im Zivilschutz. Das komme in erster Linie den Feuerwehren zugute. Die sind mit 20.000 Männern und Frauen am Zivilschutz beteiligt, erläuterte Alois Karl, der Berichterstatter für diesen Bereich im Innenausschuss ist.
"Der Sicherheit in unserem Land dienen auch außerordentlich viele, die im Ehrenamt, oft unentgeltlich, und oftmals ohne die nötige Anerkennung ihren segensreichen Dienst tun. Gerade jenen, die im Verborgenen unendlich zum `Wohlstand´ unseres Landes beigetragen haben, gilt mein Respekt" sagte Alois Karl vor dem Bundestagsplenum.
Der Zivil- und Katastrophenschutz ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern.
06.12.07
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