MdB Alois Karl

Im "Zentrum der Macht"


Die Besucher der Pflegenden Angehörigen der Caritassozialstation Neumarkt nach dem Gespräch mit Alois Karl im Foyer des Paul-Löbe-Hauses.

NEUMARKT. "Das ist ja schön, dass Sie uns persönlich empfangen" begrüßte eine Teilnehmerin Alois Karl, den Abgeordneten ihres Wahlkreises im Foyer des Paul-Löbe-Haus.

Auf Einladung von MdB Alois Karl waren 48 ehrenamtliche Mitarbeiter der Fachberatungsstelle für pflegende Angehörige der Caritas Sozialstation Neumarkt zu einer Informationsfahrt nach Berlin aufgebrochen. Die Neumarkter hatten drei Tage die Möglichkeit, ihrem Abgeordneten "über die Schulter zu sehen" und das politische und kulturelle Leben der Bundeshauptstadt kennenzulernen.

In einem Sitzungssaal des Paul-Löbe-Hauses, in dem normalerweise der Ausschuss für Arbeit und Soziales tagt, nahmen die Besucher auf den Stühlen der Abgeordneten platz. Dort erinnerte MdB Karl seine Gäste in einem historischen Rückblick, dass nur 50 Meter entfernt die Mauer verlief.

Anschließend gab er seinen Gästen einen Einblick in seinen Arbeitsalltag als Abgeordneter. Er berichtete von seinem Tagesablauf, den Arbeitsgruppen, Ausschüssen, Fraktions- und Plenarsitzungen sowie von den aktuellen politischen Themen, mit denen er sich gerade beschäftigt.

Alois Karl stellte auch fest, dass das Leben in Berlin anders sei, als in Neumarkt. Besonders die Nähe zum persönlichen Erfolg sei in der Kommunalpolitik anders als in der Bundespolitik. "Früher konnte man sich vom Ergebnis seiner Arbeit relativ schnell selbst überzeugen, heute arbeite ich in einem Team und muss auch die Kompromisse mittragen", bekannte er.

Ebenso hatten die Neumarkter die Möglichkeit, ihrem Abgeordneten persönliche Fragen zu stellen. "Wer hat Ihnen geholfen, sich in Berlin und im Bundestag zu Recht zu finden?", "Gibt es die Möglichkeit, nicht nach der Meinung der Partei zu entscheiden?" oder "Welche Abstimmungsszenarien gibt es?" waren einige Fragen der Neumarktern.

Zum Schluss begleitete der Bundestagsabgeordnete Alois Karl seine Gäste noch auf die Reichstagskuppel, mit dem spektakulären Blick über Berlin. Ein Erlebnis der besonderen Art für die Gäste, da sie sich nicht wie die anderen Touristen in der Warteschlange einreihen mussten, sondern mit ihrem Abgeordneten "die Schleichwege" des Reichstags kennenlernten. Der Neumarkter Bundestagsabgeordnete wünschte seinen Gästen noch einen schönen Aufenthalt in der Hauptstadt und bedankte sich für das Interesse an seiner Arbeit als Abgeordneter aus der Heimat.

Fazit der Teilnehmerin Monika Rupp aus Neumarkt über die Einladung von Alois Karl. "Ich bin ganz begeistert, wie offen und frei Berlin heute, im Gegensatz zu meinem letzten Besuch 1980 ist. Eine tolle Gelegenheit, die wir durch die Einladung bekommen haben." Sie zeigte sich beeindruckt von den vielen Grünflächen Berlins und den Neubauten in Berlin Mitte.
31.05.07

"Oscar" für die Jugend


NEUMARKT. Jugendliche, die sich engagieren und etwas Tolles auf die Beine stellen, können einen attraktiven Ehrenamtspreis gewinnen.

Darauf hat der Wahlkreisabgeordnete MdB Alois Karl hingewiesen. Der Heinz Westphal-Preis sei ein "Oscar" für die Jugend. "Wer ihn holt, leistet ein Engagement der Extraklasse und darf sich wie ein junger Oscar-Gewinner fühlen", sagt Alois Karl.

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verleiht der Deutsche Bundesjugendring den Heinz Westphal-Preis an Gruppen, Initiativen, Verbände und Organisationen aus dem Jugendbereich, so der CSU-Bundestagsabgeordnete. Drei Projekte würden in diesem Jahr ausgezeichnet. Den Jugendgruppen, die gewinnen, winken nach Angaben von Alois Karl Preisgelder von insgesamt 15.000 Euro. Hinzu komme noch ein Sonderpreis der Stiftung "Jugend macht Demokratie", der mit 2.500 Euro dotiert sei.

Alois Karl appellierte an Jugendliche aus dem Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt, "ihren Hut in den Ring zu werfen und nach dem Heinz Westphal-Preis zu greifen". Er hoffe auf möglichst viele Bewerbungen aus der Region, denn die Palette des ehrenamtlichen Engagements in der Jugendarbeit im Wahlkreis sei breit und ideenreich.

Einsendeschluss ist der 20. Juli. Nähere Informationen unter: www.heinz-westphal-preis.de.

Die Jury ist prominent besetzt. Über den Ehrenamtspreis entscheiden Juroren aus dem Deutschen Bundestag, dem Bundesjugendministerium, der Wissenschaft, der Jugendverbände und des Deutschen Bundesjugendringes. Der Deutsche Bundesjugendring und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden die Gewinner am 28. November im Rahmen des Parlamentarischen Abends des Deutschen Bundesjugendrings in Berlin prämieren.

Der Preis geht auf den ehemaligen Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Heinz Westphal, zurück.
30.05.07

Faire Preise gefordert

NEUMARKT. Anlässlich eines Gesprächs mit dem Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, und dem Bundeslandwirtschaftsminister, Horst Seehofer, zur Situation der Milchbauern in Bayern forderte Alois Karl: "Die Milchbauern müssen für ihr Produkt einen fairen Preis erhalten".

Dies gelte umso mehr, weil Situation und Perspektive auf dem Milchmarkt derzeit gut seien. Die Nachfrage nach Milch steige europa- und weltweit. Es sei sehr erfreulich, dass durch den Zusammenschluss von Milchbauern in Bayern ganz aktuell ein Verhandlungsergebnis erzielt werden konnte, das mit 32,15 Cent pro Kilo wieder hoffen lasse und die positiven Markttrends bereits aufgreife.

Bei der Diskussion zur Fortführung der Milchquote in Europa müsse Deutschland im Interesse der Milchbauern einen klaren Kurs fahren, forderte der Wahlkreisabgeordnete für Amberg-Sulzbach-Neumarkt. Die Bauern bräuchten als Unternehmer Planungssicherheit für ihre Betriebe. Eine rechtzeitige Entscheidung über die Zukunft der Quote spätestens im nächsten Jahr sei dabei von elementarer Bedeutung.

Bei einem Gespräch mit dem Präsidenten des Bayerischen Bauernverbandes und dem Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hatte sich die CSU-Landesgruppe sehr intensiv mit der Situation der Milchbauern und den europäischen Realitäten auseinandergesetzt. Es werde erwartet, dass in Europa keine Mehrheit für die Verlängerung der Milchquote zu erreichen ist. Die Milchquote habe in der Vergangenheit die in sie gesetzten Erwartungen nach einer Stützung des Milchpreises nicht erfüllt. Trotz Milchquote seien die Preise für die Milch gesunken und viele Milchbauern mussten ihren Betrieb aufgeben.

Alois Karl und die CSU-Landesgruppe wollen sich daher zusammen mit dem Bauernverband "an den Realitäten orientieren" und sich in Europa für faire Wettbewerbsbedingungen sowie einen Ausgleich für die unterschiedlichen Standortlagen einsetzen. Sollte die Milchquote fallen, müssten rechtzeitig Begleitmaßnahmen greifen, damit auch in Zukunft Milchproduktion und eine flächendeckende Bewirtschaftung gerade der Grünlandstandorte erfolgen könne.
13.05.07


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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