MdB Alois Karl
1500 Unterschriften gesammelt

Bei der Übergabe der Unterschriften: Ludwig Zeberl (Bund Naturschutz/Zivil Courage), Ruth Dorner (Eine Welt Laden/Zivil Courage), MdB Alois Karl, Thomas Weiß (Neumarkter Lammsbräu/Zivil Courage), Sebastian Altenthan (Bioland/Zivil Courage), Lorenz Widmann (Neumarkter Lammsbräu/Zivil Courage).
NEUMARKT. Eine Abordnung von
Zivil Courage Neumarkt, dem "Bündnis für einen gentechnikfreien Landkreis Neumarkt" überreichte MdB Alois Karl ein Paket mit 1500 gesammelten Unterschriften von Bürgern aus dem Landkreis, die sich für den Erhalt eines Landkreises Neumarkt ohne Agrogentechnik aussprechen.
MdB Karl nahm die Unterschriften entgegen und versprach den Vertretern des Bündnisses, sich des Themas anzunehmen. Karl betonte, dass eine Abstandsregelung von 150 bis 250 Meter zwischen gentechnisch veränderten und gentechnisch freien Ackerflächen, wie sie in dem geplanten neuen Gentechnikgesetz gefordert wird, nicht umsetzbar sei.
Die Aktiven des Bündnis
Zivil Courage erläuterten Alois Karl verschiedene weitere Aspekte dieser Risikotechnologie und betonten, dass gemäß den neuesten Umfragen 80 Prozent der Bundesbürger gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnten.
Im Landkreis Neumarkt habe sich während des letzten Jahres ein breites Bündnis verschiedener Organisationen, Verbänden und Unternehmen aus allen gesellschaftlichen Bereichen gegründet, das sich für einen Landkreis ohne Agrogentechnik stark mache. Die Politik hätte daher die Pflicht, sich der Bedenken der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung anzunehmen.
04.07.07
"Nicht teilgenommen"
NEUMARKT. Die Neumarkter
Greenpeace-Gruppe ist enttäuscht von MdB Alois Karl, weil er an einer Umfrage der Umweltschützer nicht teilgenommen hat.
Greenpeace gab am Montag in Hamburg das Endergebnis einer
Klimaschutz-Abstimmung unter den 613 Bundestags-Abgeordneten bekannt. Die
Umweltorganisation hatte die namentliche Abstimmung zum Klimaschutz seit März
"außerparlamentarisch" initiiert. Insgesamt haben sich bis zum Stichtag 28. Juni 422
Abgeordnete aller Fraktionen an der Befragung beteiligt. Davon hat sich eine deutliche
Mehrheit von 259 Parlamentariern aus allen Bundestagsfraktionen für ein Reduktionsziel von
40 Prozent der Treibhausgase bis 2020 "ohne Wenn und Aber" ausgesprochen.
Der Neumarkter Abgeordnete Alois Karl hat sich nach Angaben der Neumarkter
Greenpeace-Gruppe an der Abstimmung nicht beteiligt. Die Neumarkter hatten ihn eigens in seinem Neumarkter Büro besucht, wurden aber "vertröstet", er stehe "unter Fraktionszwang" und wollte sich noch mit Bundestagskollegen besprechen, heißt es in einer
Greenpeace-Pressemitteilung am Montag.
Anlass der ungewöhnlichen bundesweiten Abstimmung sei die zögerliche Haltung der Bundesregierung,
sich sich für ein klares CO2-Reduktionsziel von 40 Prozent auszusprechen, ohne dies an
Vorleistungen anderer Staaten zu knüpfen, hieß es aus der
Greenpeace-Zentrale. Deutschland müsse sich nach Vorstellungen von
Greenpeace als "internationaler Vorreiter im Klimaschutz positionieren".
An der Abstimmung haben sich Abgeordnete quer durch alle Parteien beteiligt. Mit "Ja"
gestimmt hätten unter anderem der Fraktionsvorsitzende Peter Struck (SPD), Umweltminister
Sigmar Gabriel (SPD), der Obmann der CDU/CSU-Fraktion Josef Göppel (CSU), sowie fast die
gesamten Fraktionen der Grünen und der Linken.
Greenpeace hatte seine Initiative mit einem Brief an alle Bundestagsabgeordneten am 5. März
gestartet. Nach einem Erinnerungsschreiben drei Wochen später starteten Ehrenamtliche der örtlichen
Greenpeace-Gruppen eine Besuchstour in den Wahlkreisen der Parlamentarier. Insgesamt
nahmen rund 150
Greenpeace-Freiwillige an dieser Aktion teil. In den letzten Tagen wurden noch einmal zahlreiche
Abgeordnete über eine Telefonaktion angesprochen.
02.07.07
Sprechstunde bei MdB Karl
NEUMARKT. Am Montag, 2. Juli, bietet MdB Alois Karl von 10 bis 12 Uhr eine Bürgersprechstunde in seinem Neumarkter Büro in der Hallertorstraße 16 an.
"Der anhaltend starke Zuspruch der Neumarkter zu den von mir bisher in unserer Stadt durchgeführten Bürgersprechstunden zeigt, dass die Bürger diese Möglichkeit, ihre Anliegen mit ihrem Direktabgeordneten im Bundestag zu besprechen, gerne nutzen", erklärte Karl. Er werde auch künftig an den Bürgersprechstunden in Neumarkt festhalten.
Zur Vermeidung von unnötigen Wartezeiten bat Alois Karl darum, sich unter 09181/487555 telefonisch anzumelden.
23.06.07
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