Freie Liste Zukunft
Wieder im Plan
NEUMARKT. Das heiß diskutierte Heizkraftwerk taucht jetzt im Wirtschaftsplan der Stadtwerke wieder auf.
"Sehr hurtig reagiert" hätten der Oberbürgermeister und der Chef der Stadtwerke, hieß es am Mittwoch von FlitZ. Die Freie Liste Zukunft hatte am Dienstag moniert, dass in der Vorlage des Wirtschaftsplans der Stadtwerke das geplante mit Hackschnitzel beheizte Blockheizkraftwerk "plötzlich nicht mehr aufgeführt war" (
wir berichteten).
Am Mittwoch wurde den Stadträten nun mit Boten ein Neuentwurf des Wirtschaftsplans frei Haus geliefert, heißt es in einer FLitz-Pressemitteilung.
Allerdings befürchtet man bei FlitZ, daß CSU und UPW das Thema "auf die lange Bank schieben". Nach Meinung von Stadtrat Hans Jürgen Madeisky mische die Firma Pfleiderer mit ihren "ureigenen Interessen offensichtlich ganz kräftig mit".
19.12.07
"Weihnachtliche CSU"
Zum Bericht "CSU-Weihnachtsfeier mit politischen Untertönen", neumarktonline vom 16.12.2007.
Da nennen sie sich "christlich sozial" und verunglimpfen uns von FLitZ, weil wir uns erlauben manchmal anders zu denken. Das Wort "Verhinderer" gegen uns in der "Weihnachtssitzung der CSU" ist vergleichsweise sanft, wenn man an die anderen schlimmen Entgleisungen von CSU-Mitgliedern allein 2007 denkt. Das haben die Bürger in Neumarkt nicht vergessen, Herr Jawurek.
Viel wichtiger aber: Ein weiteres Einkaufszentrum - am Unteren Tor-, noch eine zusätzliche Halle mehr, eine Stadthalle, die Wunschideen von CSU/UPW wollen wir aus Gründen der Vernunft mit aller Kraft tatsächlich "verhindern". Weil es in Neumarkt sehr viel wichtigere Dinge zu erledigen gibt. Allerdings sind wir zurzeit lediglich vier Stadträte. Warum aber die zahlenmäßig übermächtige CSU jahrelang "verhinderte", endlich unser Energiekonzept in Neumarkt durchzusetzen und als ein weiteres Beispiel, mehr für die Armen zu tun als bisher? - Und warum sie mit ihrer satten, übergroßen Mehrheit, noch dazu meist unterstützt von der UPW, mehr als 100 Anträge von uns "verhindert" haben ?
Die Antwort darauf bleiben die CS- Verantwortlichen leider schuldig. Vielleicht aber denken die führenden CSUler mal, gerade jetzt, über Weihnachten, nach, was die zwei ersten Buchstaben in ihrem Parteinamen eigentlich bedeuten.
17.12.07
Hans-Jürgen Madeisky, FLitZ-Stadtrat, Neumarkt Kandidatur zurückgezogen
NEUMARKT. Fraktionsvorsitzender Hans-Walter Kopp hat überraschend seinen Rückzug bei der Freien Liste Zukunft bekanntgegeben.
In einer Presserklärung erklärte Kopp am Montagmorgen in zwei dürren Sätzen, daß er nicht mehr im Vorstand von FLitZ sei und auch seine Kandidatur auf der Stadtratsliste der Freien Liste zurückgezogen habe.
Von FLitz wurde eine Stellungnahme in Kürze angekündigt.
17.12.07
"Fluchtartige Entscheidung"
NEUMARKT. "Eine fluchtartige Hals über Kopf-Entscheidung" nennt FLitZ-Vorsitzender Dieter Ries, die Festlegung des Oberbürgermeisters darauf, das mit Hackschnitzel beheizte Blockheizkraftwerk in Neumarkt nicht bauen zu wollen.
"Dies ist nach der Ausschreibung einer teueren Stelle für den Leiter des Rechtsamts jetzt der zweite gravierende Alleingang des OB, ohne jede vorherige Abstimmung mit dem Stadtrat", so FLitZ-Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky.
Ries und er fordern, Zahlen auf den Tisch zu legen. Auf dem Energiesektor müsse auch in Neumarkt "endlich umfassend geplant" werden. "Hier besteht im Vergleich zu anderen Kommunen erheblicher Nachholbedarf, zum Beispiel bei dezentralen Blockheizkraftwerken", hieß es. Umfangreichen FLitZ-Vorschläge als "Konzept für die nächsten zehn Jahre" seien immer abgelehnt oder "auf die lange Bank" geschoben worden.
Ein Hackschnitzel-Heizkraftwerk bringe Versorgungssicherheit im Bereich Strom und Heiz- und Kühlenergie für mehrere tausend Neumarkter und für öffentliche Einrichtungen und Betriebe. Außerdem würden zahlreiche sichere Arbeitsplätze geschaffen.
16.12.07
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