Europaabgeordneter Albert Deß

Ausländer kamen zu Wort

NEUMARKT. Ein Europa-Infoabend der CSU einmal anders: Mitbürger aus verschiedenen EU-Ländern berichteten in Neumarkt über ihre Erlebnisse.

Die Idee zu einem etwas anders gestalteten Infoabend zur bevorstehenden Europawahl hatte Heidi Rackl. Pfarrer Ernst Herbert nahm Kontakt zu EU-Bürgern auf, die seit langer Zeit hier leben. Bevor sie erzählten, begrüßte Maria Denk, CSU-Vorsitzende Stadtmitte, vor vollem Haus besonders MdEP Albert Dess und Heidi Rackl und die Ortsvorsitzenden aus Wolfstein und Stadtnorden.

Ernst Herbert übernahm die Moderation nach dem Ablauf: Wie kamen Dominika Seitz aus Tschechien, Emilie Meier aus dem Elsass, Sjoukje van den Brink-Rullmann aus den Niederlanden, Ivo Gavic aus Kroatien und Francesco Pagano aus Italien nach Deutschland und warum blieben sie sesshaft?

Nach ihren Erzählungn ging der Europaabgeordnete jeweils auf die Aussagen ein und gab einen Überblick über die Ziele der CSU.
20.05.14

"Angaben beibehalten"

NEUMARKT. Geschützte geografische Angaben bei europäischen Agrarprodukten müssen nach Meinung von MdEP Albert Deß beim TTIP-Abkommen beibehalten werden.

Deß fordert den EU-Handelskommissar De Gucht in einer Petition auf, die regionale Vielfalt und Qualität von europäischen Lebensmitteln im Rahmen der Verhandlungen über das sogenannte TTIP-Abkommen zwischen den USA und der EU zu schützen. "Es dürfen keine Handelsabkommen auf dem Rücken der Bauern abgeschlossen werden. Das EU-Herkunftsschutzsystem von geschützten geographischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen bei europäischen Lebensmitteln muss auch in Zukunft beibehalten werden", sagte der agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion und handelspolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe.

Die Kommission müsse im Rahmen der Verhandlungen auf den Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier sowie der Umwelt achten. Auch die europäischen Qualitäts- und Herkunftsschutzbezeichnungen müßten bei diesen Verhandlungen berücksichtigt werden. "Diese Standards sind Grundprinzipien der EU und nicht verhandelbar", so Deß.

Die EU bietet seit 1992 mit ihrem Herkunftsschutzsystem "Geschützte geographische Angaben und Ursprungsbezeichnungen" Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft die Möglichkeit, geographische Bezeichnungen von Produkten wie zum Beispiel Bayerisches Bier oder Allgäuer Bergkäse schützen zu lassen. In Bayern sind derzeit 26 bayerische Produkte wie Bayerisches Bier, Nürnberger Rostbratwurst, Bayerisches Rindfleisch, Allgäuer Bergkäse, Allgäuer Emmentaler, Bayerischer Meerrettich, Oberpfälzer Karpfen, Aischgründer Karpfen, Fränkischer Karpfen, Abensberger Spargel, Schrobenhausener Spargel, Frankenspargel oder Spalter Hopfen geschützt.
13.05.14

EU-Mitbürger eingeladen

NEUMARKT. Die CSU veranstaltet in Neumarkt einen Informationsabend mit MdEP Albert Dess und Mitbürgern aus verschiedenen EU-Ländern: aus Italien, Griechenland, Frankreich, Spanien, Kroatien, Tschechien, Niederlande und Großbritannien.

Sie werden über ihre Erfahrungen in Deutschland und mit der EU berichten: Wie sie nach Deutschland gekommen sind, wie sie aufgenommen wurden, welche Hürden es gab, wie es ihnen heute geht und was sie erwarten.

Albert Dess will dazu am Montag, 19. Mai, um 19.30 Uhr im Restaurant Plitvice in der Spitalgasse Fragen beantworten und Stellung nehmen zu den aktuellen Themen der EU-Politik, nicht nur zur Landwirtschaft.
13.05.14


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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