NEUMARKT. Am Freitag haben die Junge Union, die Senioren-Union und der CSU-Ortsverband Stadtosten den Europaabgeordneten Albert Deß zu Gast.
Er spricht um 19 Uhr im kleinen Saal des Johanneszentrums in Neumarkt in einer öffentlichen Veranstaltung über die aktuellen Themen der europäischen Politik - hier vor allem auch über das Thema Flüchtlinge.
25.11.15
Nach Brüssel
NEUMARKT. Für die politische Informationsfahrt nach Brüssel von 12. bis 15. November sind kurzfristig einige Plätze freigeworden.
Die Vier-Tages-Fahrt mit allen Leistungen kostet 325 Euro. Weitere Informationen und Anmeldungen im Europabüro Oberpfalz von MdEP Albert Deß unter Telefon 09181 22641.
04.11.15
Streichung gelobt
NEUMARKT. MdEP Albert Deß lobte die Streichung von Methan im Zusammenhang mit der Rinderhaltung aus der sogenannten NEC-Richtlinie.
Das EU-Parlament hat sich mit der Reduzierung von Emissionen von Luftschadstoffen befasst und sich mehrheitlichdafür ausgesprochen, Methan im Zusammenhang mit der Rinderhaltung ganz aus der Richtlinie zu streichen. „Das ist eine gute Entscheidung, sonst wäre es zu einer massiven Beeinträchtigung der europäischen Rinderproduktion gekommen“, so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion.
Die Kommission hält aber weiterhin daran fest, dass bis Ende 2030 die Ammoniak-Emissionen in der EU bis zum Jahr 2030 um bis zu 27 Prozent zu reduzieren. "Bei Ammoniak erwarten wir, dass die Kommission in den Verhandlungen mit dem Rat und dem EP, eine verbesserte Lastenverteilung vorschlägt. Es kann nicht sein, das Deutschland 39 Prozent bis 2030 reduzieren muss, wo andere Mitgliedstaaten viel weniger reduzieren müssen", sagte Albert Deß. Dabei müßten Kriterien wie Verhältnismäßigkeit und auch die Ausgewogenheit zwischen den Mitgliedsstaaten beachtet werden.
Der Agrarausschuss hatte bereits im Vorfeld beschlossen, dass Methan nichts in der NEC-Richtlinie zu suchen hat. Diesem Vorschlag ist das Parlament nun gefolgt. Die im Kommissionsvorschlag genannten Obergrenzen bei Ammoniak und Methan hätten die die Tierproduktion in Europa gefährdet. „Wir dürfen nicht zulassen, dass durch überzogene EU-Vorschriften die Tierproduktion in andere Agrarregionen verlagert wird, in denen unsere hohen Tierschutz- und Umweltstandards nicht gelten“, so Albert Deß.