Europaabgeordneter Albert Deß

Lebensmittel und Rohstoff

NEUMARKT. MdEP Albert Deß wies zum "Tag des Wassers" auf die Bedeutung des "essentiellen Lebensmittels" hin.

Wasser, die Quelle allen Lebens, sei Lebensmittelund wichtiger Rohstoff zugleich. Aufgrund dieser doppelten Bedeutung wurde 1993 der Welt-Wasser-Tag ins Leben gerufen. Er steht unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen.

Durch die weltweit stetig steigende Nachfrage und gleichzeitige Verknappung müssen wir mit diesem wertvollen Gut sorgsam umgehen, erklärte Deß. Über eine Milliarde Menschen vor allem in der sogenannten "Dritten Welt" hätten derzeit keinen Zugang zu sauberem Wasser. Die Weltgemeinschaft müsse alles unternehmen, um allen Menschen die Grundversorgung mit sauberem Wasser zu ermöglichen.

Um das zu gewährleisten, sei ein sensibler Umgang mit dem Rohstoff Wasser notwendig. "Es ist nicht selbstverständlich, genügend sauberes Wasser zu haben," so Albert Deß, Europaabgeordneter und agrarpolitischer Sprecher der CSU-Gruppe.
21.03.07

"Von Europa überzeugen"


Die Reisegruppe aus der Oberpfalz, "mehrheitlich" aus Neumarkt, Berngau und Röckersbühl, vor den Fahnen der EU-Mitgliedsländer nimmt ihren Gastgeber, MdEP Albert Deß, in ihre Mitte.
Fotos: Erich Zwick

Die Eindrücke des Tages werden am Abend beim gemütlichen
Beisammensein im Hotel Ates in Kehl verarbeitet. Ein gewohnt
gutgelaunter Albert Deß schießt ein paar Erinnerungsfotos von
der fröhlichen Runde.
NEUMARKT/ STRASSBURG. "Die Bundesregierung will die Bürger wieder mehr von Europa überzeugen", vermeldete am Donnerstag die Süddeutsche Zeitung - an dem Tag, an dem auf Einladung von Europa-Abgeordnetem Albert Deß 50 Oberpfälzer das Europäische Parlament in Straßburg besuchten und sich am geeigneten Ort von Europa überzeugten..

Am Vortag hatte Außenminister Frank-Walter Steinmeier zum bevorstehenden 50. Geburtstag der Europäischen Union "konkrete Beispiele" eingefordert, mit denen die Europäische Union zeigen soll, was sie zur Bewältigung der Zukunft leiste.

Diesen "Leistungsbeweis" traten Albert Deß und seine Mitarbeiterin Heidi Rackl in einem der schier unzähligen Konferenzsäle des Louise-Weiss-Gebäudes an. In dem Rundbau, in dem in einer Sitzungswoche täglich rund 10.000 Personen ein- und ausgehen, befindet sich auch das "Herzstück" des Europäischen Parlaments, der Plenarsaal.

Er ist zwar ein architektonisches Meisterwerk; für den "Erstbesucher" aber eine einzige Enttäuschung - ungefähr so, wie wenn bei einer Stadtratsitzung in Neumarkt der Oberbürgermeister vor drei bis fünf Stadträten sprechen müsste. Während in Neumarkt oder anderswo das Gremium beschlussunfähig wäre, ist das in Straßburg "kein Beinbruch".

Die Parlamentarier verfolgen von ihren Büros aus die Debatte und erledigen gleichzeitig unaufschiebbare Arbeiten. Wird's für sie interessant, eilen sie an ihre Plätze im Plenum, leisten ihren Redebeitrag und sind bei Abstimmungen präsent.

Nachdem Albert Deß diese Besonderheit erklärt hatte, ging die Diskussion über die noch ausstehende Verfassung bis hin zu einem möglichen Beitritt der Türkei. Diesen hält der Neumarkter Abgeordnete - und da stimmen viele seiner Kollegen mit ihm überein - für nahezu unwahrscheinlich. Allein die wahlberechtigten französischen Bürger, die darüber abstimmen müssten, könnten das türkische Ansinnen zum Scheitern verurteilen.

Auf weitere Einzelheiten der Straßburg-Reise mit einem Tagesausflug in den Elsaß und einem Besuch von Colmar sowie einem Stadtrundgang durch Straßburg kommen wir in der nächsten Woche noch zurück. Die Teilnehmer wurden am Samstagabend in Neumarkt zurückerwartet.
Erich Zwick

17.03.07

"Regenerative Energiequelle"

NEUMARKT. Zum nachhaltigen Umgang mit dem Wald rief MdEP Albert Deß zum bevorstehenden "Tag des Waldes" auf.

"Ein Wald - viele Bilder" - beim diesjährigen Internationalen Tag des Waldes am 21. März steht die dynamische Entwicklung des Lebensraumes Wald im Vordergrund. Ziel dieses Tages ist es, der Bevölkerung auf nachhaltige Weise Erlebnisse und Eindrücke über die Bedeutung des Waldes zu vermitteln. "Unser Wald zeichnet sich durch vielfältige Leistungen aus und liefert uns in erster Linie erneuerbare und regional verfügbare Rohstoffe", so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe.

Deutschland gehört mit 10,5 Millionen Hektar zu den waldreichsten Ländern der EU. Die Bedeutung des Waldes als regionaler Lieferant erneuerbarer Energie werde weiter zunehmen. "Deshalb können wir in Deutschland und Europa auch langfristig auf Holz als regenerative Energiequelle setzen", so Deß weiter. Im Gegensatz zu anderen Regionen der Welt wächst die Forstfläche der EU um etwa 0,3 Prozent im Jahr. Durch die hohe Holznachfrage können Waldbesitzer mit einer verbesserten Wertschöpfung rechnen. Das kommt vor allem den regionalen Wirtschaftskreisläufen zu Gute.

"Wir haben eine Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen. Deshalb ist es unsere Pflicht, mit der Ressource Wald nachhaltig zu wirtschaften", so Albert Deß. Das sei aber nicht überall auf der Welt der Fall. Durch Raubbau in den Tropenwäldern würden jährlich rund 20 Millionen Hektar Wald verschwinden. In Brasilien beispielsweise sei das Abbrennen ganzer Landesteile zur Ackerflächengewinnung an der Tagesordnung. Ein solches Vorgehen ziele jedoch nur auf kurzfristigen Profit und sei für ein nachhaltiges Wachstum völlig ungeeignet.

Ein nachhaltiger Umgang mit der Natur sei eine unerlässliche Voraussetzung dafür, dass auch in Zukunft Güter produziert werden können, so Deß abschließend.
15.03.07


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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