Kirchen

Weltfriedenstag an Neujahr

NEUMARKT. (pde) – Als Weltfriedenstag begehen die katholischen Gemeinden den 1. Januar.

Papst Benedikt XVI. hat den ersten Tag des Jahres 2006 unter das Leitwort „Der Friede gründet in der Wahrheit“ gestellt. Das Thema erinnert an die Voraussetzungen, die einem gerechten Frieden zugrunde liegen.

„Die Suche nach einer Lebens- und Weltordnung, die jenseits von Gewalt, Ungerechtigkeit und Willkür dem Frieden dient, ist eine immer wieder neu zu erfüllende Aufgabe“, heißt es dazu im Pastoralblatt des Bistums Eichstätt.
27.12.05

Friedenslicht weitergereicht








NEUMARKT. Wie jedes Jahr am Heiligen Abend verteilte die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg vor der Hofkirche zu den Heiligen Messen das Friedenslicht aus Bethlehem.

Vor 20 Jahren wurde in Österreich mit der Initiative "Licht von Bethlehem" begonnen. Seitdem hat die Aktion zum Weihnachtsfest Spuren in fast allen europäischen Ländern hinterlassen. Die Flamme wird jedes Jahr in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet.

Die Aktion geht auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem abholt. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle "Menschen guten Willens" weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten "ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen".

Gerade in diesem Jahr gewinne das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft, hieß es.

Gemeinsam mit anderen Pfadfinder-Verbänden wolle die DPSG erneut wieder gemeinsam Zeichen setzen.Pfadfinderinnen und Pfadfinder würden aktive Friedensarbeit leisten: "Sie suchen den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen".

In unserer bunten, pluralistischen Gesellschaft bekomme der eigene Standpunkt immer mehr Bedeutung. Nur, wer seine eigene Identität kenne, könne erfolgreich die Auseinandersetzung im Dialog mit anderen Menschen suchen. Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gäbe einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi seien die Aktionen der Pfadfinder bei der Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.

Stefan Schwab, Bastian Sturm und Michael Schimek vom Stamm Pfalzgraf Johann Neumarkt empfingen die Flamme am 10. Dezember in Wien und brachten es sicher in ihre Heimatstadt. Die Wochen bis zum Heiligen Abend war das Licht bei Pfarrer Distler der Hofkirche aufbewahrt worden.

Zu allen fünf Messen am 24. Dezember standen die Pfadfinder mit ihrem Zelt, der Schneebar, dem Glühwein und natürlich dem Friedenslicht in der Kälte, um das "Licht des Friedens" weiterzureichen.

Es zeichnete sich auch dieses Jahr ab, dass nicht nur zur Christmette in der Nacht das Friedenslicht zur Tradition bei den Neumarkter Bürgern gehört, sondern auch schon zu den Kinderchristmetten reges Gedränge vor dem Stand der St-Georgs-Pfadfinder herrschte. Die Spenden, die sie für das Verschenken der Kerzen bekamen, werden für die eigene Jugendarbeit verwendet.

Link zum Thema: www.dpsg-neumarkt.de
25.12.05

"Es geht um das Ganze"

NEUMARKT. (pde) - Eine Einladung, sich in Freiheit auf den Weg zur Krippe zu machen, ist nach den Worten des Eichstätter Diözesanadministrators Dompropst Johann Limbacher die Botschaft von Weihnachten.

Es gehe um mehr als um Weihnachtsbaum und Liedersingen, an Weihnachten gehe es um das Ganze des Glaubens und Lebens: „dass Gottes Sohn Mensch wurde und dass wir ihm nachfolgen“. Dompropst Limbacher, der seit dem Wechsel von Bischof Walter Mixa nach Augsburg das vakante Bistum Eichstätt leitet, zelebrierte am Heiligen Abend und den beiden Weihnachtsfeiertagen festliche Gottesdienste im Eichstätter Dom.

Weihnachten dürfe nicht nur ein Fest der Ruhe und der Entspannung sein, sondern Weihnachten müsse ein religiöses Fest sein, wenn es wirklich gut begangen werden solle. Denn an Weihnachten werde gefeiert, dass Gottes Sohn in die Welt gekommen sei. Er sei Mensch geworden und in einer Familie aufgewachsen: Deshalb kann Weihnachten nach den Worten Limbachers auch eine Anregung sein, in der Familie einander anzunehmen und sich füreinander mehr Zeit zu nehmen.

Es lohne sich, die Gestalten im Stall von Betlehem zu betrachten, sagte der Eichstätter Diözesanadministrator in seiner Festpredigt am ersten Weihnachtstag. „An Maria und Josef, an den Hirten und den Weisen aus dem Morgenland ist ablesbar, dass auch wir zu diesem Herrn Jesus Christus gehen dürfen, mit all unserer Lebensfreude, auch mit all den Beschwernissen und Nöten.“

Die biblischen Gestalten und die Heiligen gerieten allerdings immer mehr ins Hintertreffen: Schon im Advent werde der Nikolaus durch einen Weihnachtsmann ersetzt, der Hauswände hochklettert und über Balkone steigt. Verkitschte Engelfigürchen vermöchten nicht mehr darzustellen, welche Botschaft die Engel den Hirten von Betlehem verkündet haben. Doch wie wichtig diese Botschaft auch heute ist, werde täglich durch die Medien deutlich, die über tragische Situationen berichten. Ein Ausweg aus dem Dilemma dieser Welt sei für die Menschen aus eigener Kraft nicht zu finden. Das beweise die lange Geschichte der Menschheit. Die Lösung sei auch nicht bloße Theorie oder guter Gedanke, sondern geschehe durch das Eingreifen Gottes: „Gott hat seinen eigenen Sohn in die Welt gesandt, damit wir durch ihn gerettet werden“.
25.12.05

"Kleinste Kirche der Welt"


Prominentester Mitfahrer war Landesbischof Dr. Johannes Fried-
rich, hier mit dem Neumarkter Dekan Dr. Wolfgang Bub und
Chauffeur Pfarrer Martin Hermann.
NEUMARKT. Prominentester Mitfahrer der „Kleinsten Kirche auf der Welt“ (wir berichteten) war der evangelische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich.

Große Aufmerksamkeit erregten die sieben Smarts der „Kleinsten Kirche auf der Welt“ bei ihrer einwöchigen Aktion in Neumarkt. Die insgesamt 18 Smart-Piloten kamen bei ihren täglichen Einsätzen durch die Stadt, so z.B. auf dem Weihnachtsmarkt und in der Fußgängerzone, auf dem Weg vom Bahnhof, am Landratsamt und am Klinikum, an Schulen und Altenheim mit vielen Menschen ins Gespräch, zumeist mit seelsorgerlichem Inhalt.

Dabei wurden fast 3000 „ProChrist-mobil“-Magazine mit der Einladung für die "ProChrist"-Veranstaltung im März 2006 in Neumarkt verteilt. Bei besonderen Aktionen in vier Grundschulen, an der Eisbahn am Volksfestplatz und bei Interviews von zwei Konfirmandengruppen am Weihnachtsmarkt wurden über 1000 Einladungen für Veranstaltung „ProChrist für Kids“ verteilt. Dabei legten sie insgesamt 3.108 Kilometer zurück.

Die Aktion, Initiator war Pfarrer i.R. Ernst Herbert, wurde von der evangelischen und katholischen Kirche sowie von der Freien evangelischen Gemeinde unterstützt.
14.12.05


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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