Kirchen
Pfarrer Regnet verstorben
NEUMARKT. (pde) – Kurz vor seinem 96. Geburtstag ist am Montag der Bischöfliche Geistliche Rat Professor Michael Regnet, ein gebürtiger Freystädter, verstorben.
Regnet war sowohl der älteste, wie auch der dienstälteste Priester des Bistums Eichstätt. Er wurde am 29. Juni 1935 von Bischof Konrad Graf von Preysing im Eichstätter Dom zum Priester geweiht. Im vergangenen Jahr konnte er das seltene 70-jährige Priesterjubiläum feiern.
Regnet wurde am 13. Januar 1910 in Freystadt geboren. Er wirkte zunächst als Kooperator in Raitenbuch und in Weißenburg. 1938 wurde er Direktor im Bischöflichen Knabenseminar in Eichstätt. Ab 1950 war Regnet als Religionslehrer am Reuchlin-Gymnasium in Ingolstadt, seit 1965 übte er diese Aufgabe als Gymnasialprofessor aus. Seit 1972 verbrachte er seinen Ruhestand in Ingolstadt.
Die Begräbnisfeier findet am Donnerstag, 5. Januar, in Ingolstadt statt. Sie beginnt um 12.30 Uhr mit dem Requiem in der Pfarrkirche St. Moritz; um 14.00 Uhr erfolgt die Beisetzung im Priestergrab auf dem Westfriedhof.
02.01.06
Südafrika im Mittelpunkt
NEUMARKT. (pde) Süd-Afrika steht im Mittelpunkt der Vorbereitungstreffen zum Weltgebetstag der Frauen, die im Januar an verschiedenen Orten der Diözese Eichstätt stattfinden.
Die Teilnehmerinnen lernen die Gebetsordnung der Südafrikanerinnen, Land und Leute, Musik und Tanz kennen. Der Weltgebetstag 2006 mit dem Titel „Signs of the Times“ – „Die Zeichen der Zeit“ wird am 3. März begangen.
Ein Vorbereitungstreffen ist am 28. Januar von 10 bis 16 Uhr im Katholischen Pfarrheim Heilig Kreuz in Neumarkt. Anmeldungen zu diesen Veranstaltungen sind beim Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) unter Telefon (08421) 50-674 möglich.
02.01.06
Neuer Bischof erwartet
NEUMARKT. (pde) – „Die Kirche will einem inneren, geistigen und geistlichen Aufbau der Welt dienen. Diesen Auftrag werden wir vom alten in das neue Jahr mit hinübernehmen“, so Diözesanadministrator Dompropst Johann Limbacher in seiner Predigt in der Jahresschlussandacht am Silvesterabend im Eichstätter Dom.
Außerdem stehen für den kommissarischen Leiter des Bistums Eichstätt die Pfarrgemeinderatswahlen und die Erwartung eines neuen Bischofs im Mittelpunkt des kommenden Jahres.
In seinem Jahresrückblick erinnerte Limbacher an die Naturkatastrophen und Terroranschläge des zu Ende gehenden Jahres. Auch aus kirchlicher Sicht brachte 2005 einige „historische“ und „beeindruckende“ Ereignisse. Neben dem Tod von Papst Johannes Paul II. und der Wahl des ersten deutschen Papstes seit Jahrhunderten brachte das Jahr auch die Berufung von Bischof Dr. Walter Mixa nach Augsburg und die damit verbundene Vakanz des Eichstätter Bischofsstuhles. Limbacher erinnerte auch an den Weltjugendtag in Köln, die Tage der Begegnung in dessen Vorfeld im Bistum und die 50-Jahrfeier der Partnerschaft mit dem indischen Bistum Poona, die „sicher ein beeindruckender Impuls für die Zukunft“ sei.
Limbacher verband seinen Rückblick mit einem Dank für die „vielen alltäglichen Dinge im kirchlichen Bereich, die doch eigentlich keine Selbstverständlichkeiten sind“. Konkret nannte er den haupt- und ehrenamtlichen Dienst zahlreicher Männer und Frauen in der Diözese, den Verbänden, Gremien und Pfarreien.
Der Eichstätter Diözesanadministrator drückte seine Hoffnung aus, dass sich zu den Pfarrgemeinderatswahlen am 12. März 2006 wieder „die notwendige Zahl von Engagierten finden lässt, die das pfarrliche Leben mitgestalten und mittragen werden“. Dabei solle in allem, was in der Gemeinschaft der Kirche getan wird, deutlich werden, dass es „um unseren Herrn Jesus Christus“ gehe. Er soll durch das kirchliche Tun bekannter gemacht werden, seine Botschaft solle deutlicher verkündet werden. „Jeder einzelne Mensch, der mit uns in der Kirche zu tun hat, soll zum Gelingen eines Lebens eine Orientierungshilfe erhalten. So soll durch unser Tun Gottes Ehre gefördert und das Heil der Menschen erfahrbar werden.“
01.01.06
Limbacher spricht im TV
NEUMARKT. Die Neujahrsansprache von Diözesanadministrator Johann Limbacher im vakanten Bistum Eichstätt wird im Fernsehen übertragen.
Die Ansprache von Dompropst Johann Limbacher wird vom Regionalfernsehen „IN-TV“ am 1. Januar am Schluss der „Teleschau“ gesendet. Die beginnt um 18 Uhr und wird jeweils zur vollen Stunde wiederholt - um 19 und 22 Uhr auch über den Satelliten Astra auf der Frequenz von „Lokalsat“.
30.12.05
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