Gesundheit
Naturheiltag geplant

Die Veranstalter des Therapie- und Naturheiltages, zusammen
mit dem Vertreter des Schirmherrn, Bürgermeister Arnold Graf.
NEUMARKT. "Körper, Geist und Seele natürlich heilen" - unter diesem Leitgedanken steht der dritte Therapie- und Naturheiltag am 25. März in der Aula des Landratsamtes. Initiiert hat die Begegnung Claudia Beck unter der Mitarbeit von Rita Weber und Ursula Pantze.
Sechzehn Therapeuten und Heilpraktiker - sechs mehr als im Vorjahr - bieten 30minütige "Impulsvorträge" an oder stehen in Einzelgesprächen Rede und Antwort. Informationsstände komplettieren das Angebot.
Von der wohltuenden Fußzonen-Reflexmassage bis hin zu dem ernsten Thema "Depression und Suizid - Ursachen und Lösungsansätze" reicht das Vortragsangebot. Für die Veranstaltung, zu der im Vorjahr rund 2.000 Interessenten gekommen waren, haben Landrat Albert Löhner und Oberbürgermeister Thomas Thumann die Schirmherrschaft übernommen.
Am Samstag wurde das Programm bei einem Pressegespräch vorgestellt, an dem auch Bürgermeister Arnold Graf teilnahm.
18.02.07
Enge Kooperation
NEUMARKT. Dr. Stephan Fritz, niedergelassener Internist und Kardiologe in Hemau, kooperiert zukünftig eng mit dem Kreiskrankenhaus Parsberg.
Primär wird er seine Patienten aus der Umgebung von Parsberg bei einem stationär notwendigen Aufenthalt in das Parsberger Haus einweisen und sie dort auch in Zusammenarbeit mit dem ärztlichen und pflegerischen Team um Chefarzt Dr. Rainer Munzinger versorgen, hieß es am Mittwoch in einem Pressegespräch in Parsberg. Durch eine enge Zusammenarbeit mit der kardiologischen Abteilung im Klinikum Neumarkt unter Chefarzt Priv. Doz. Dr. Peter-Hubert Grewe ist eine weiterführende diagnostische und interventionelle kardiologische Behandlung nahtlos möglich.
Dr. Stephan Fritz und Chefarzt Dr. Rainer Munzinger bezeichnen die Kooperation als eine für alle Seiten sinnvolle Regelung. Der Hemauer Kardiologe kann seine Patienten, die er selbst am besten kennt, im Krankenhaus weiter versorgen, das Kreiskrankenhaus profitiert durch eine wirtschaftlichere Auslastung.
Größte Nutznießer seien jedoch die Patienten von Dr. Fritz, die durch den ständigen Kontakt zum Arzt ihres Vertrauens, kombiniert mit dem Sachverstand der Klinikärzte, eine effizientere Behandlung erwarten würden.
Die Zusammenarbeit mit Dr. Fritz ist für Vorstand Peter Weymayr ein weiterer Beleg für die Zukunftsfähigkeit des Gesundheitszentrums Parsberg mit dem Kreiskrankenhaus als zentralem Glied. Neben den drei räumlich angegliederten Arztpraxen von Dr. Dr. Gert Aurig, Dr. Thomas Bambach und Dr. Ulrike Brendel sowie der Sanitätshausfiliale im Altbau konnte ein weiterer Kooperationspartner gefunden werden.
Nur durch diese enge Verzahnung mit dem ambulanten Bereich sei ein wirtschaftliches Überleben für Krankenhäuser dieser Größenordnung gewährleistet. So konnte Weymayr nicht ohne Stolz von einem positiven Jahresergebnis im abgelaufenen Jahr berichten, das kaum andere Krankenhäuser der Grundversorgung aufweisen können.
14.02.07
"Täglich drei Tote"
NEUMARKT. Der Vorstand des Neumarkter Klinikums, Peter Weymayr, und der Ärztliche Leiter des KfH-Nierenzentrums, Dr. Josef Wopperer, eröffneten am Mittwoch die Ausstellung "Organspende" des Bayerischen Sozialministeriums, die bis zum 12. März in der Eingangshalle des Klinikums zu sehen ist.
Mit Petra Knipfer, Mitglied im Landesvorstand der "Interessengemeinschaft der Dialysepatienten und Nierentransplantierten in Bayern e.V.", und den beiden Nierentransplantierten Daniel Knipfer und Dieter Ehrenberger, zugleich Vorstand des Vereins "Selbsthilfegruppe der Zystennierenpatienten", waren auch drei Betroffene aus dem Landkreis bereit, über ihre Erfahrungen zu sprechen.
Die Übertragung eines Organs oder Gewebes sei für die Medizin von heute eine bewährte und optimale Therapie, hieß es bei der Eröffnung der Ausstellung. Für viele schwerkranke Patienten sei eine Transplantation lebensrettend. Bedauerlicherweise stünden in Deutschland viel zu wenige Spenderorgane zur Verfügung. So sterben in Deutschland Tag für Tag drei Menschen, denen eine Organübertragung das Leben gerettet hätte, hieß es.
Das Bayerische Staatministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen will mit der Ausstellung "Organspende" die Bevölkerung über die Möglichkeiten der Transplantationsmedizin informieren und Auskunft geben über die Rechtslage auf dem Gebiet der Organentnahme bei toten und lebenden Organspendern, sowie darüber, bei welchen Erkrankungen eine Transplantation in Betracht gezogen werden muss.
Insbesondere will sie aber zum Nachdenken über die eigene Bereitschaft zur Organspende anregen. Bei der Ausstellungerföffnung erging auch der Appell an die Bevölkerung, den Angehörigen eine schwierige Entscheidung abzunehmen und vom Recht Gebrauch zu machen, selbst zu bestimmen, was im Fall des eigenen Todes mit den Organen geschehen soll.
Organspendeausweise liegen am Informationsstand aus, mit denen man einer Organentnahme nach dem Tod zustimmen, ihr widersprechen oder die Entscheidung einer Person seines Vertrauens übertragen kann.
07.02.07
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