Freie Liste Zukunft

Anträge werden behandelt

NEUMARKT. Ausstehende FLitZ-Anträge sollen in den nächsten Sitzungen des Bausenats und des Stadtrates behandelt werden.

Dies hat Oberbürgermeister Thomas Thumann der Freien Liste Zukunft mitgeteilt, heißt es in einer FLitZ-Pressemitteilung.

Bereits am Montag soll im Bausenat die im Juli beantragte "Verkehrsberuhigung in Stauf" und der "Bau einer Straße im Gelände der ehemaligen Gärtnerei in Woffenbach" zur Sprache kommen.

Die FLitZ-Anträge wegen des geplanten "Schweinemastbetriebs in Woffenbach", die " dringlichen Fragen zur Stadthalle", die geforderte "Erörterung über einen geeigneten Ort für ein Trauungszimmer", die Forderung nach genereller "Abschaffung der Büchereigebühren", ein Antrag der Referentin Sieglinde Harres und der Antrag zur "Aufhebung der Stellenausschreibung für einen neuen Leiter des Rechtsamts" sollen allesamt in der Stadtratssitzung am 11. Februar behandelt werden.

Bei FLitZ hofft man auf "die Kooperationsbereitschaft der Stadtratskollegen aller Parteien". In der freien Wirtschaft sei "Arbeitsverweigerung ein Entlassungsgrund", erklärte FLitZ-Stadtrat Johann Gloßner.
18.01.08

"Neue Spielräume"

NEUMARKT. Bei FLitZ freut man sich über eine "sich abzeichnende Abkehr von einer Stadthalle".

Die Anzeichen würden sich mehren, dass die Neumarkter Stadthalle "wegen der Kosten und des fehlenden Bedarfs wohl nicht gebaut werden wird", heißt es in einer Pressemitteilung der Freien Liste Zukunft. "Wir haben so schon genug Hallen und Gebäude und müssen sie mit viel Geld auf Dauer unterhalten", erklärte Stadtrat Johann Georg Gloßner.

Bei einer "Kehrtwende" ergäben sich seiner Meinung nach "jetzt erhebliche finanzielle Spielräume für die Stadt, um im Bereich Energieeinsparung und effizienter Energieeinsatz zu wirken". Letztlich werde dies auch den Gebührenzahlern zugute kommen.
16.01.08

"Aus Schublade holen"

NEUMARKT. "Sehr erfreut" ist man bei FLitZ über die OB-Ankündigung, "bei Klimaschutz und Energieeinsparung verstärkt tätig zu werden".

Die Freie Liste Zukunft bezieht sich dabei auf die Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Thomas Thumann, in der das Wort "Energie" laut Redemanuskript (Wortlaut hier) zwar nur einmal, allerdings in wichtigem Zusmmenhang auftauchte: Er sehe bei den Zukunftsaufgaben der Stadt vor allem den "demographischen Wandel sowie den Bereich Klimaschutz und Energiegewinnung an vorderster Stelle", sagte Thumann am Donnerstagabend bem Neujahrsempfang.

Wie FLitZ-Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky in einer Pressemitteilung am Samstag auflistete, müßten "als Sofortmaßnahme" Hemmnisse im Bereich Sonnenkollektorflächen beseitigt werden. Energieeinsparung müsse von städtischer Seite konsequenter als bisher betrieben werden und kleinere und große Blockheizkraftwerke seien umgehend zu installieren. Formen der alternativen Energiegewinnung, wie Biogas- und Windkraftanlagen dürften in Neumarkt nicht länger "Schreckgespenster" sein.

Vorsitzender Dieter Ries bat, "endlich die FLitZ-Anträge der letzten Jahre aus der Schublade zu nehmen".
12.01.08

Preisträger stehen fest

NEUMARKT. Der zum dritten Mal verliehene "FLitZ-Bürgerpreis" geht heuer an die DLRG und die Wasserwacht.

Das wurde bei der jüngsten FLitZ-Versammlung beschlossen. Die Preisverleihung wird am Freitag, 25. Januar, in feierlichem Rahmen im Alten Glossner Wirtshaus stattfinden. Die Laudatio halten FLITZ-Vorsitzender Dieter Ries und Vorstandsmitglied Steffen Rogler.

Weiter beschloß man, im Wahlkampf wie schon vor sechs Jahren auf eine "Plakatflut" zu verzichten. Beschränken will sich FLitZ auf zwei größere Plakatflächen am Oberen und eine am Unteren Tor. Das eingesparte Geld soll für eine "sehr sinnvolle Umwelt-Aktion" ausgegeben werden, sagte der FLITZ-Vorsitzende Dieter Ries.

Steffen Rogler skizzierte bei der Versammlung die örtlichen Möglichkeiten, bei Strom und Gas preisdämpfend zu wirken. So müßten die Stadtwerke, wie von FLitZ seit Jahren gefordert, endlich über dezentrale Blockheizkraftwerke verstärkt in die Eigenstromerzeugung einsteigen. Entsprechende Techniken würden andernorts längst eingesetzt.

Sehr enttäuscht zeigten sich Teilnehmer der Versammlung von der "Rolle der Neumarkter UPW, speziell in den letzten sechs Jahren". In wesentlichen Sachthemen, etwa beim Abriss des Parkhauses und beim Bau eines Einkaufszentrums am Unteren Tor seien die die UPW-Räte "ganz unverschämt umgefallen". Dabei waren sie doch einst mit führend tätig beim zunächst erfolgreichen Bürgerbegehren für den Erhalt des Parkhauses und gegen die Juragalerie, erinnerten Versammlungsteilnehmer.

Besonders beim Projekt Ärztehaus am Unteren Tor hätten Vertreter der UPW "unverhohlen in Richtung Eigennutz geschielt", stellten die FLitZ-Stadträte Johann Glossner und Hans-Jürgen Madeisky fest. "Nur mit sehr viel Mühe" hätten sie beim Ärztehaus ein "Draufzahlgeschäft in Millionenhöhe für die Stadt verhindern" können, erklärte Johann Glossner. Die Neumarkter UPW ist nach Meinung von Madeisky " letztlich eine verschleierte und getarnte CSU, die sich anschicke die Übermacht der CSU die nächsten Jahre zu zementieren".
09.01.08


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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