Freie Liste Zukunft

FLitZ übergab Geld


Mitglieder von FLitZ übergaben eine Geldspende.
NEUMARKT. Mitglieder von FLitZ übergaben am Montag die für Bedürftige gesammelten Geldspenden an Elfriede Zenglein von der Diakonie.

Während der Oberbürgermeister am Vormittag Naturalien und seinen Teddy für den "Leb-Mit-Laden" spendierte (wir berichteten), überreichte FLitZ Bargeld. Die Vorstandsmitglieder Dieter Ries, Steffen Rogler und Alfons Suttner erinnerten daran, daß man bereits an Weihnachten 300 Portionen Festtagsbraten in Kooperation mit den ehrenamtlichen Helfern des Leb-mit-Ladens übergeben hatte. Jetzt kommen noch mal 500 Euro in bar dazu.

Der stattliche Geldbetrag wurde möglich, "weil einige FLitZ-Mitglieder kräftig was draufgelegt haben" erklärte der Kassenverwalter Steffen Rogler. Haltbare Lebensmittel sollen nun davon gekauft werden: Nudeln, Reis, Mehl und Zucker, alles Dinge, die von den beinahe 800 Kunden des "Leb-mit-Ladens", Kinder mit eingerechnet, erfahrungsgemäß dringend gebraucht würden.
28.01.08

"Wasserfreunde" geehrt


Vertreter von Wasserwacht und DLRG erhielten den "FLitZ-Bürgerpreis 2008" überreicht.

NEUMARKT. Die "Freie Liste Zukunft" ehrte die Ortsgruppen von DLRG und Wasserwacht mit dem "FLitZ-Bürgerpreis 2008".

Als "sehr erfolgreiche Geschwister" bezeichnete FLitZ-Vorsitzender Dieter Ries in der Feierstunde die beiden FLitZ-Preisträger 2008: im feierlichen Rahmen bekamen Max Gebauer für die DLRG und Jörg Kaiser für die Wasserwacht die mit jeweils 500 Euro dotierten FLITZ-Bürgerpreise 2008 überreicht. Stadtrat Hans Jürgen Madeisky hatte die Ehrengäste begrüßt.

Steffen Rogler und Dieter Ries hielten die Lobreden auf die "vorbildlichen Vereine". Ries schlug vor, bei der Suche nach einem Markenzeichen für die Stadt Neumarkt sich daran zu erinnern, dass Neumarkt, was die Zahl der Schwimmer anbelangt, weit über den von der Universität Bielefeld ermittelten Werten liegt, denen zufolge nur zwei Drittel aller Zwölfjährigen schwimmen können. In Neumarkt liege dieser Anteil nach einer Erhebung des Schulamts bei nahezu 95 Prozent. Neumarkt könne man also durchaus als "Stadt der Wasserfreunde" bezeichnen.

Dies sei in großen Teilen ein Verdienst der Aktiven in den beiden Vereinen. In zahlreichen Schwimmkursen - 15 Kurse mit jeweils 20 Teilnehmern hält allein die Wasserwacht jährlich - werden die Kinder von ehrenamtlichen Fachübungsleiter, Sportassistenten und Ausbildungshelfer beider Organisationen unterrichtet, so Steffen Rogler.

Erinnert wurde auch an die Wach-Stunden am Wasser, an den Arbeitseinsatz in den Schulen, an Schwimmprüfungen im Jugendbereich, Seniorengymnastik, Jugendarbeit und Badepartys.

Das gestiftete Preisgeld wird bei beiden Organisationen für weitere Ausbildungs- und Rettungsarbeit verwendet: "Schwimmflügel" will die DLRG kaufen und die Wasserwacht nutzt die 500 Euro, um den Eigenbeitrag für ein Rettungsfahrzeug zusammenzubringen.

Namentlich nannte Dieter Ries bei der DLRG als Ehrenamtliche den "Motor" Max Gebauer, seine Tochter Eva Gebauer, Gerd Teichmann, Angelika Teichmann und Peter Härtl. In der Wasserwacht wurden in besonderem Maße Winfried Fügl und Kathrin Ernsberger in der Jugendarbeit, der Vorsitzende Jörg Kaiser und die Vorstandsmitglieder Mirko Steinmann, Jürgen Hrbatsch, Johann Ochsenkühn und Roland Kuss erwähnt.
26.01.08

"Vor den Wahlen"

NEUMARKT. FLitZ sieht ein "Aus für die Stadthalle" in greifbarer Nähe und will eine Entscheidung noch vor den Wahlen.

Die "Freie Liste Zukunft" erinnerte in einer Pressemitteilung an einen bereits vor acht Monaten gestellten Antrag, "das PPP-Verfahren für die Stadthalle - die Partnerschaft zwischen Privatunternehmen und der Stadt - soll unverzüglich beendet werden". Damals habe man sich geeinigt, diesen Antrag zurückzustellen, bis "konkrete Zahlen wegen der Stadthalle vorliegen".

Dies scheine jetzt der Fall zu sein, da OB Thumann "die Beantwortung einer Anfrage zur Stadthalle vom Oktober für die Sitzung im Februar zugesagt" habe, heißt es von FLitZ.

Es bestehe die Möglichkeit, daß in der Februar-Sitzung des Stadtrates "die Pläne für eine Stadthalle ganz beendet, oder aber zeitlich verschoben werden".
22.01.08

"Mund nicht zu voll nehmen"

NEUMARKT. Der geplante Einstieg der Stadt in den verstärkten Klimaschutz mit dem Programm "Klimzug" wird von FLitZ begrüßt.

Allerdings, so Vorsitzender Ries, müsse dabei der Schwerpunkt von Anbeginn vorrangig auf vorbildliches Handeln bei Energieeinsparung und effizientem Einsatz gelegt werden "und die Bürgerbeteiligung darf nicht nur im Programm stehen". "Wir machen uns lächerlich, wenn wir einerseits, wie im Projekt Klimzug vorgesehen, auf die Folgen des Klimawandels, wie starke Niederschläge und Temperatursprünge vorbeugend reagieren wollen, andererseits aber bislang selbst nur sehr wenig zum Klimaschutz beitragen", mahnt Johann Gloßner.

Er warnte außerdem, bei dem Programm "Klimzug" den "Mund im Vorfeld nicht zu voll zu nehmen". Es gelte zuerst Leistung zu erbringen und dann "könne man vielleicht von einer Modellkommune Neumarkt reden", von "Messeveranstaltungen in Neumarkt schwärmen" und die Stadt als "Innovations- und Hightech-Standort anpreisen".

Nach Ansicht von FLitZ habe die Stadt selbst "zu allererst erheblichen Nachholbedarf bei der Energieeinsparung und beim effizienten Einsatz von Energie". Das am Donnerstag im Stadtrat anstehende Klimaprogramm muss daher nach Ansicht von FLITZ dringend umformuliert werden.

"Völlig abwegig" ist für FLITZ der Vorschlag, ein Schulungszentrum " mitten in der Prärie" bei der Habersmühle neu bauen zu wollen. Da müsse man doch zuerst an bestehende Einrichtungen in der Stadt und im Kreis denken.
19.01.08


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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