Freie Liste Zukunft

"Bedarf prüfen"

NEUMARKT. FLitZ und Grüne haben jetzt einen offiziellen Antrag gestellt, den Bedarf und Standort einer Stadthalle zu überprüfen.

Am Dienstag wurde der "Antrag Nr. 69" von FLitZ-Stadtrat im Rathaus mit der Bitte eingereicht, ihn auf die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung zu setzen. Der Antrag im Wortlaut:

Bedarfs- und Standortprüfung Stadthalle

Der Stadtrat möge beschließen
  1. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, eine Bedarfsanalyse und Wirtschaftlichkeitsanalyse bezüglich einer Stadthalle in Auftrag zu geben.
  2. Im Falle Bedarf prognostiziert wird, ist eine Kostenanalyse zu erstellen, bei der folgende Alternativen umfassend, also mit den Kosten für die für eine Stadthalle notwendigen Infrastrukturmaßnahmen, gegenübergestellt werden:
    • Standort 1: Im/am Stadtpark
    • Standort 2: Auf dem Gelände des Unteren Tors/Dammstraße
    • Standort 3: Am Volksfestplatz, also Umbau der Jurahallen
Begründungen:
31.01.06

Teuere Energie sparen

NEUMARKT. FLitZ sieht beim Thema "Energie-Sparen" Handlungsbedarf und plant eine Veranstaltungsreihe.

"Denn für viele Bürger sind die Rechnungen für Öl, Gas und Strom, Wasser mit eingerechnet, kaum mehr bezahlbar, so immens sind in den letzten Jahren die Preise gestiegen", sagte Dieter Ries. Der Vorsitzende von FLitZ erinnert daran, "dass wir in der Vergangenheit wiederholt die Stadtwerke aufgefordert haben, die Preise, wenn überhaupt, dann moderat anzuheben. Und wir haben mehrmals Energie-Spar-Programme gefordert".

Die diesjährige Abschluss-Rechnung der Stadtwerke und die zu erwartenden zehn Abschlagszahlungen waren und sind sicherlich für viele Haushaltsvorstände "ein Horror", obwohl die Stadtwerke preislich gesehen im Vergleich noch relativ günstig liegen, heißt es in einer Presse-Mitteilung.

Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky (FLitZ) sieht neben der Preisgestaltung eine weitere Möglichkeit, Geld zu sparen: "Wir müssen mehr Energie als bisher einsparen und verstärkt anfangen, modernste, längst vorhandene Techniken, auch im Bereich alternativer Energien zu nutzen".

FLitZ plant daher eine Veranstaltungsreihe in Neumarkt und baut momentan Kontakte zu den Sachverständigen in vorhandenen Gremien und Firmen auf. Mögliche Ansprechpartner sind neben dem Bund Naturschutz, der Agendabeauftragte der Stadt, der Direktor der Stadtwerke mit dem dortigen Energieberater, der Solarkreis im Raum Neumarkt, Sachverständige in Sachen Auto und Vertreter von Privatfirmen.

Mit der von FLitZ angestrebten Kampagne soll informiert werden und "die Mehrheitsfraktion im Stadtrat" soll dazu bewegt werden, "endlich zu einem Förderprogramm für die Sanierung von Häusern im Bereich Energieeinsparung Ja zu sagen".

Hierbei dürfe "nicht gekleckert, sondern es müsse "echt geklotzt werden". Neumarkt könne sich damit bundesweit einen positiven Namen machen. Wünschenswerter Nebeneffekt dabei sei der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Am Dienstag (31.Januar) wird zu einem Vorgespräch ins Alte Gloßner Wirtshaus geladen, um die Veranstaltungsreihe und die Themenschwerpunkte zu besprechen. Beginn ist um 19 Uhr. Interessenten können sich vorab bei Dieter Ries, (Telefon 32208) oder bei Hans-Jürgen Madeisky (Telefon 9562) anmelden.
24.01.06

"Höhere Energie-Rechnungen"

NEUMARKT. FLitZ und Grüne fordern erneut Förderprogramme zur effektiven Energie-Nutzung in Neumarkt.

Bei vielen Neumarktern löse die momentan ins Haus flatternde Jahresrechnung der Stadtwerke Verärgerung aus, heißt es in einer Presse-Mitteilung. Viele erhielten trotz Einsparungen in ihrem Strom- und Gasverbrauch eine höhere Rechnung, müßten vielleicht sogar nachzahlen und im folgenden Jahr eine höhere Abschlagszahlungen - zehn an der Zahl- leisten. Grund dafür seien die gestiegenen Energiekosten. Zwar lägen die Stadtwerke im landesweiten Vergleich bei den Stromtarifen günstig, im Gasbereich jedoch lediglich im Mittelfeld.

Die Stadträte der Fraktion Bündnis 90/ die Grünen und der Freien Liste Zukunft (FLitZ) sehen sich erneut " in mehrfacher Hinsicht bestätigt". Sie erinnerten an ihre wiederholte Forderung, in Neumarkt die Tarife speziell für Gas nicht in dem Maße wie geschehen zu erhöhen, um die Bürger nicht zu sehr zu belasten. Und sie drängen erneut darauf, dass die Stadt endlich Förderprogramme auflegen müsse, um es möglichst vielen Menschen in Neumarkt zu ermöglichen, Energie zu sparen oder Energie effektiver zu nutzen und damit auch Kosten zu sparen. Nützlicher Nebeneffekt dabei sei zudem, dass auf diesem Weg Arbeitsplätze in mittelständischen, meist regional ansässigen Betrieben erhalten und neue geschaffen werden.

Die vier Stadträte weisen außerdem darauf hin, dass immer mehr Personen, bundesweit bereits jeder Neunte, so verschuldet seien, dass sie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können. Zusammenfassend gesehen müsse man in den Stadtwerken überlegen, ob man Planungen für kostenintensive Neubauten nicht zurückstellen müsse und stattdessen der geplante Bau eines mit Hackschnitzel beheizten Blockheizkraftwerkes und einer Biogasanlage beschleunigt vorgezogen werden sollte.

Die Abwärme eines derartigen Blockheizkraftwerks könne dazu genutzt werden, nicht nur öffentliche Gebäude, sondern auch sehr viele Wohnungen, vor allem in nahe gelegenen Wohnblocks, kostengünstiger als bisher zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen.

Wo die Stadt die nötigen Mittel einsparen könnte, weiß Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky (FLitZ), Mitglied im Werksenat der Stadtwerke: "Wenn wir Ja sagen zur Stadthalle, können wir die Alternativen auf dem Energiesektor kaum im erstrebenswerten Umfang leisten".
16.01.06

OB besuchte FLitZ

NEUMARKT. In "freundschaftlicher Atmosphäre und sachbezogen" verlief ein Gespräch zwischen den Stadträten der Freien Liste Zukunft und dem Vorsitzenden des Vereins FLitZ, Dieter Ries, mit Oberbürgermeister Thomas Thumann.

Das erklärte FLitZ in einer Pressemitteilung, die mit dem Oberbürgermeister abgestimmt worden war. Sie trafen sich am Dienstag, um unverbindlich die Neumarkter politischen Gegebenheiten zu erörtern. Etwa 40 Punkte standen auf dem Gesprächskatalog von FLitZ.

Die Mitglieder von FLitZ äußerten Verständnis dafür, dass der neu gewählte Oberbürgermeister "es nicht jedem Recht tun könne" und "schon gar nicht sofort oder gar vorgestern." Er brauche schließlich Zeit, um sich eingehend einarbeiten zu können.

In vielen Punkten werde der Oberbürgermeister durch FlitZ bei seiner Arbeit Unterstützung bekommen und "manchmal auch sicherlich notwendige und erwünschte kritische Begleitung". Die FLitZ-Mitglieder hoffen in der Zukunft "allerdings auf einen menschlichen Umgang miteinander". FLitZ werde das Ihrige dazu tun.

Erwünscht wird von Seiten der FlitZ Mitglieder, dass in Sachen Stadthalle schnellstmöglich der Bedarf ermittelt wird und andere Standort-Alternativen erörtert werden, "auch und vor allem mit Blick auf dadurch zu erwartende Kosteneinsparungen". Geprüft werden sollte außerdem, ob "das viele Geld" mit der Zielvorgabe Arbeitsbeschaffung und Ersparnisse beim Einsatz von Energie nicht vernünftiger eingesetzt werden sollte.
12.01.06


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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