Rotes Kreuz - Kreisverband Neumarkt
(Die aktuellen Blutspende-Termine finden Sie
hier)
Wieder Blutspende-Termine

In Neumarkt werden wieder Blutspender gesucht
NEUMARKT. Angeblich sollen Vampir-Kostüme zu den Rennern im Fasching gehören. Das Rote Kreuz will ebenfalls das Blut der Neumarkter.
Deshalb finden auch in der Faschingszeit wieder zahlreiche Blutspende-Termine statt.
In der Medizin erhöhen Blutkonserven die Überlebenschance. In Bayern werden täglich 2400 Blutkonserven benötigt, um akute Operationen und lebenswichtige Therapien von schwerstkranken Kindern und erwachsenen Patienten durchführen zu können. "In den letzten Jahren ging das Blutspendeaufkommen im Februar immer etwas zurück", meldet der Blutspendedienst.
Schuld daran sind oft das schlechte Wetter und die vielen Faschingsaktivitäten zu dieser Zeit. Doch jeder Tropfen Blut zählt. Damit es in der fünften Jahreszeit in den Krankenhäusern nicht zu Engpässen in der Blutversorgung kommt, setzt der BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann auf die tatkräftige Unterstützung der Jecken und der Faschingsmuffel.
Wer die Blutspendetermine regelmäßig wahrnimmt, bekommt noch zusätzlich einen kostenlosen Gesundheitscheck. So können frühzeitig Herz- und Kreislauferkrankungen, Leber – und Nierenerkrankungen oder Fettstoffwechselstörungen erkannt und behandelt werden.
Termine im Februar:
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Montag, 6. Februar | Neumarkt | BRK-Seniorenzentrum Friedenstraße 29 | 15 – 20 Uhr |
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Dienstag, 14. Februar | Deining | Volksschule | 17.00 – 21.00 Uhr |
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Donnerstag, 16. Februar | Sengenthal | Blutspendemobil Winnberger Str. 26 | 16 – 20 Uhr |
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Donnerstag, 16. Februar | Lauterhofen | Schulhaus | 17.00 – 20.30 Uhr |
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Freitag, 17. Februar | Parsberg | Blutspendemobil Stadtplatz | 12 – 18 Uhr |
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Freitag, 17. Februar | Freystadt | Martini-Schule | 17 – 21 Uhr |
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Mittwoch, 22. Februar | Neumarkt | Blutspendemobil Rathausplatz | 12 – 18 Uhr |
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Montag, 27. Februar | Berching | Volksschule | 16 – 20.30 Uhr |
Pro Jahr werden allein in Bayern über 500.000 Vollblutspenden beim Blutspendedienst des BRK betreut. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Blutspenden kann jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 68 Jahren. Blutspenden in höherem Alter sind nach individueller Entscheidung der Ärzte des BRK Blutspendedienstes möglich.
Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen.
Mitbringen sollen die Blutspender ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass, bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis.
05.02.12
Vorsicht auf dem Eis

Die Wasserwacht ist für die Eisrettung gerüstet.
Foto:Wasserwacht
NEUMARKT. Auf den Seen und anderen Gewässern herrscht derzeit Lebensgefahr. Die Neumarkter Wasserwacht warnt vor dem Betreten der Eisflächen.
Der Kälteeinbruch der vergangenen Tage sorgte zwar für Eisflächen auf Seen und Flüssen, doch berge das noch recht dünne Eis große Gefahren.
Durch Strömungen unter der Eisfläche ist das Eis niemals gleichmäßig dick hieß es. Besonders gefährliche Stellen seien die Flächen in der Nähe eines Zulaufs durch einen Bach. Erfahrungsgemäß sind an diesen Stellen die Eisdecken besonders trügerisch und zu allen Zeiten wenig tragfähig, weil das Eis auch bei Minustemperaturen durch den Zustrom besonders dünn bleibt.
Für alle Eissportler oder auch für Spaziergänger ist deshalb auf dem Eis höchste Vorsicht geboten. Niedrige Wassertemperaturen im Winter bedeuten für ins Eis eingebrochene Menschen große Gefahren. Der Vorsitzende der Kreiswasserwacht Neumarkt, Karl-Heinz Frenzel: "Jeder, der ins Eis einbricht, ist in Lebensgefahr. Das Risiko ist groß, innerhalb kürzester Zeit das Bewusstsein zu verlieren und zu ertrinken.". Daher empfiehlt die Wasserwacht des Roten Kreuzes Neumarkt allen Schlittschuhläufern, Eisseglern und Spaziergängern, in den nächsten Tagen die Eisflächen auf Seen und anderen Gewässern nicht zu betreten und die Schilder und Hinweise, die vor dem Betreten der Eisflächen warnen, ernst zu nehmen.
Regeln für den Ernstfall
Was tun, wenn man selbst im Eis einbricht?
- Laut um Hilfe rufen.
- Ist man alleine unterwegs und eingebrochen, sollte man sich nicht mehr als nötig bewegen, um so wenig Körperwärme wie möglich zu verlieren. Das Wasser ist an der Nullgradgrenze. Daher kann Bewusstlosigkeit schon nach wenigen Minuten eintreten. Danach hat man keine Kontrolle mehr und ertrinkt.
- In jedem Fall vermeiden, dass man unter das Eis gerät.
- Bei einer dünnen Eisdecke das Eis so weit abbrechen, bis es trägt, sich dann in Bauch- oder Rückenlage flach auf das Eis hochziehen und auf dem Bauch zum Ufer kriechen. Durch die Verteilung des Körpergewichts auf eine größere Fläche vermeidet man ein weiteres Einbrechen.
- Mit sogenannten Eispickeln, die man auf dem Eis immer in der Tasche haben sollte, kann man sich im Eis besser festhalten und vermeidet blutig aufgeschürfte Hände von den Eiskanten.
Was tun, wenn man jemand anderen retten will?
- Die Person beruhigen, deutlich machen, dass man Hilfe holt.
- Sofort Hilfe rufen, am besten über Handy: Notruf Nummer 112 und 110. Stichworte sind: Was ist passiert und wo ist der Unfallort? Je genauer die Angaben, desto schneller kommt Hilfe. Wie lange ist die Person schon im Eiswasser?
- Dem Eingebrochenen niemals aufrecht stehend sondern auf dem Eis liegend helfen, da die Gefahr besteht, selbst einzubrechen.
- Dem Eingebrochenen niemals die Hand reichen, da man selbst ins Wasser rutschen könnte. Dem Verunglückten nur mit einem festen Gegenstand helfen, den man auch loslassen kann, zum Beispiel Äste, ein Kleidungsstück, das kann auch ein Schal sein oder ein Abschleppseil.
- Den Verunglückten am Ufer ruhig lagern und zudecken. Wenn er bewusstlos ist, die Atmung kontrollieren.
- Die nasse Kleidung des Eingebrochenen erst zusammen mit den Mitarbeitern vom Rettungsdienst abnehmen.
31.01.12
Weitere Unterstützung
NEUMARKT. Die BRK-Rettungshundestaffel Neumarkt beendet das Jahr mit insgesamt 8358 ehrenamtlichen Stunden - vor allem beim Hunde-Training.
Dazu kamen viele Fortbildungen, Veranstaltungen, Übungen und natürlich der Einsatz. Daneben war vor allem das Projekt "Hilfe auf vier Pfoten" ein Erfolg, initiiert durch die Bürgerstiftung Region Neumark. Hier werden Senioreneinrichtungen besucht und mit Hilfe der Rettungshunde sollen vor allem auch demente Menschen aus ihrer Lethargie geweckt werden.
Dieses Projekt wird auch im Jahr 2012 weiter durch die Bürgerstiftung unterstützt. Diese finanzielle Unterstützung sei sehr wichtig, sagte so Bereitschaftsleiter Joachim Schmidt.
08.01.12
Gute Vorsätze erfüllen...

In Neumarkt werden wieder Blutspender gesucht
NEUMARKT. Wer auf seiner Liste der guten Vorsätze für das neue Jahr auch Blutspenden vermerkt hat, kann gleich am Montag mit der Verwirklichung anfangen.
Auch im Januar finden in Neumarkt und im Landkreis wieder zuahlreiche Blutspendetermine statt.
Wie das Rote Kreuz mitteilt, sei jede Blutspende lebenswichtig, damit es nicht zu Engpässen in der Blutversorgung kommt. Allein in Bayern werden täglich 2400 Blutspenden benötigt. Und Blutspenden geht einfacher als gedacht.
Blutspenden kann jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 68 Jahren. Blutspenden in höherem Alter sind nach individueller Entscheidung der Ärzte des BRK-Blutspendedienstes möglich. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen. Mitbringen sollen die Blutspender ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass, bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis.
Termine im Januar 2012:
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Montag, 2.Januar | Neumarkt | BRK-Seniorenzentrum Friedenstraße 29 | 15 – 20 Uhr |
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Dienstag, 10.Januar | Breitenbrunn | Schule | 17 – 20.30 Uhr |
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Freitag, 13.Januar | Postbauer-Heng | Hauptschule | 17.15 – 20.30 Uhr |
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Mittwoch, 18.Januar | Berg | Schwarzachtalschule | 16 – 20.30 Uhr |
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Mittwoch, 25.Januar | Dietfurt | Hauptschule | 16.30 – 20.30 Uhr |
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Freitag, 27.Januar | Parsberg | Gymnasium | 16 – 20 Uhr |
01.01.12
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