Rotes Kreuz - Kreisverband Neumarkt

(Die aktuellen Blutspende-Termine finden Sie hier)

Blutspender geehrt


Die Geehrten mit Geschäftsführer Dr. Franz Weinauer, BRK-Präsidentin von Thurn und Taxis und dem Neumarkter BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann

NEUMARKT. 197 Blutspender erhielten in Amberg die Ehrenplakette des Rotkreuz-Blutspendedienstes - darunter auch viele aus dem Landkreis Neumarkt.

Anton Hofbauer aus Dietfurt wurde von BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis sogar für 150 Spenden ausgezeichnet.

Vier bis sechs Liter Blut hat ein Mensch im Durchschnitt. Wenn dem Körper bei der Blutspende ein halber Liter des roten Lebenssaftes entzogen wird, ist das kein Problem – der menschliche Organismus ist in der Lage, diese Menge in wenigen Tagen wieder herzustellen. Bei Unfällen, gerade im Straßenverkehr, verlieren Menschen allerdings oft mehr, als der eigene Körper kurzfristig regenerieren kann.

"Die kritische Menge Blutverlust liegt bei etwa zwei Litern", so Dr. Franz Weinauer vom Bayerischen Blutspendedienst (BSD). Dann kann nur noch das Blut von Spendern das Leben retten. Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, dann erst Sport- und Verkehrsunfälle.

In Bayern hat das Blutspenden Tradition. Vor kurzem hat der BSD den 19millionsten Spender geehrt. Viele von ihnen gehen regelmäßig zum Blutspenden – jetzt ehrte der BSD für ihr gesellschaftliches Engagement wieder eine Gruppe selbstloser Helfer.

"Da man Blut heute immer noch nicht künstlich herstellen kann, ist unser Gesundheitssystem auf regelmäßige Blutspenden angewiesen", sagt Christa Prinzessin von Thurn und Taxis. "Ich freue mich, dass wir Menschen in unserer Mitte haben, die ihr Blut selbstlos immer wieder für andere zur Verfügung stellen".

Im Namen der Ehrengäste - Regierungspräsidentin Brigitta Brunner, Ambergs Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer und MdL Reinhold Strobl - bedankte sich Landrat Richard Reisinger bei allen Blutspendern für ihr soziales Engagement.

150 Blutspenden

125 Blutspenden

100 Blutspenden

75 Blutspenden


27.03.12

Scheck überreicht


Vertreter der Versicherung überreichten imKindergarten einen Scheck

NEUMARKT. Der Rot-Kreuz Kindergarten im Altenhofweg in Neumarkt erhielt von einer Versicherung einen Spenden-Scheck in Höhe von 1.923 Euro.

Der gesamte Kindergarten freute sich sehr über diese Summe. Der Betrag wird zur Anschaffung von hochwertigen Lehrmitteln zur mathematischen Frühförderung für die Kinder verwendet. Abstrakte mathematische Zusammenhänge sollen so spielerisch von den Kindern entdeckt werden. Im Mittelpunkt stehe dabei nicht der Lernstoff, sondern das einzelne Kind mit seinen individuellen Begabungen und Neigungen, hieß es.
15.03.12

11.440 Blutspender


Ein Mitarbeiter des Betreuten Fahrdienstes, Manfred Brandtner, BRK-Kreisvorsitzender Landrat Albert Löhner, BFD-Leiterin Jutta Birkl und BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann bei der Präsentation des Jahresberichtes 2011.

NEUMARKT. Der BRK-Kreisverband Neumarkt zog eine Jahresbilanz 2011: so erschienen zum Beispiel 11.440 Spender zu den Blutspende-Terminen.

Beim Jahrespressegespräch im BRK-Kreisverband Neumarkt berichteten am Donnerstag BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann, BRK-Kreisvorsitzender Landrat Albert Löhner sowie die Leiterin des Betreuten Fahrdienstes Jutta Birkl, über die Arbeit im letzten Jahr

Die Versorgung der 563 Patienten im gesamten Landkreis Neumarkt gewährleisten die fünf Pflegeteams der Ambulanten Pflege. "Die neue Rot-Kreuz Tagespflege in Parsberg war im Jahresdurchschnitt mit 98 Prozent ausgelastet", so BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann.

In 311 Lehrgängen wurden 4322 Teilnehmer in den unterschiedlichsten Kursen ausgebildet. Die 3.938 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr über 110.000 Einsatzstunden in den verschiedensten Bereichen.

Angehörige, die von einer Pflegesituation plötzlich überrascht werden, müssen sich mit vielen Fragen auseinandersetzen. Im Jahr 2011 fanden über 100 persönliche Beratungen - auch verbunden mit Hausbesuchen statt. Mit über 2300 Stunden hat der Entlastungsdienst vielen pflegenden Angehörigen freie Zeit geschenkt.

Seit Mai 2011 gibt es als weiteres Entlastungsangebot nun auch in Berching eine Betreuungsgruppe.

Der Betreute Fahrdienst fährt Menschen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, zum Arzt, zur Dialyse oder auch zu Veranstaltungen und zum Einkaufen - auch am Wochenende und an Feiertagen. Die Mitarbeiter führten mit den sechs Spezialfahrzeugen und zwei Bussen im letzten Jahr 7794 Fahrten mit 261.789 Kilometer durch - mit Rollstuhl, Tragestuhl oder auch liegend, wo dann auch ein zweiter Helfer nötig wurde.

Der Unterschied zu den klassischen Krankentransporten liegt darin, dass die Fahrgäste im betreuten Fahrdienst zwar betreuungsbedürftig sind, jedoch während der Fahrt keine medizinische Versorgung benötigen, erklärte Jutta Birk.

Auch der Blutspendedienst konnte wieder eine stolze Bilanz ziehen. 11.440 Spender erschienen zu den Terminen, dabei wurde die stolze Zahl von 10.218 Blutspenden erreicht.

Der Rot-Kreuz-Kindergarten war mit 115 Kindern in sechs Gruppen wieder voll ausgelastet.

Der Kreisverband ist mit drei Rettungswachen in Neumarkt, Berching und Parsberg vor Ort präsent. Über 13.000 Einsätze hatte der Rettungsdienst zu verzeichnen.

BRK-Kreisvorsitzender Landrat Albert Löhner lobte die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für ihr Engagement und präsentierte die hervorragenden Zahlen des Kreisverbandes.
01.03.12

Aderlaß im Sattelschlepper

NEUMARKT. Der Blutspende-Truck des Bayerischen Roten Kreuzes macht am Aschermittwoch von 12 bis 18 Uhr erstmals Station am Rathaus in Neumarkt.

Um gezielter die Bürger aufzuklären und zum Blutspenden zu animieren, hat sich der Blutspendedienst des BRK vor zwei Jahren ein Blutspendemobil angeschafft, um auch auf Marktplätzen und an Einkaufszentren Blutspenden zu ermöglichen.

Das Blutspendemobil verfügt über sieben Liegeplätze, die gleichzeitig genutzt werden können, und ist vollkommen autark. Das heißt, es wird keinerlei Zusatzausstattung außer einem Stellplatz benötigt. Es verfügt über zwei Kraftwerke im Heckbereich, die für die Stromversorgung zuständig sind, falls keinerlei Starkstromanschluss vorhanden sein sollte. Weiterhin befinden sich Wassertanks im Mobil, die die Versorgung mit fließendem Wasser gewährleisten und eine Kabine für das ärztliche Gespräch, sowie diverse Sitzmöglichkeiten und Ablagen.

Durch dieses Blutspendemobil sollen jedoch nicht die örtlichen Blutspendetermine abgelöst werden, sondern es soll ein Zusatzangebot geschaffen werden, frei nach dem Motto: "Näher ran an den Spender!".

"Gerade Menschen, die einkaufen gehen oder durch Zufall in der Stadt sind und schon seit mehreren Jahren nicht mehr gespendet haben oder es einfach nie geschafft haben, können hier zum Spenden gehen", sagte BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann. "Vor allem die Mittagszeit oder die frühen Nachmittagsstunden sind bis dato schwierig abzudecken gewesen. Dieses ist jetzt möglich und findet viel Zustimmung bei den Spendern".

Zu jeder Spende muß man unbedingt den Blutspende-Pass oder einen Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass) mitbringen. Blutspenden kann jeder gesunde Mensch von 18 bis zu seinem 69. Geburtstag, Erstspender nur bis zum 60. Geburtstag. Blutspenden in höherem Alter sind nach individueller Entscheidung der Ärzte des BRK-Blutspendedienstes möglich. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen.
20.02.12


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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