Sternwarte Neumarkt

Ins Outback gereist

NEUMARKT. Am Freitag folgt ab 20 Uhr in der Fritz-Weithas-Sternwarte der zweite Teil des Reiseberichts "Unter dem Kreuz des Südens – Unterwegs in Australien und Neuseeland"

Diesmal geht es zusammen mit Sternwarten-Mitglied Andreas Leonhardt von Sydney ins Outback, durch die Berge nach Melbourne und Adelaide.

Die Reise beginnt am internationalen Flughafen von Sydney nach insgesamt 17 Stunden Anreise (über Hongkong). Nach einer Übernachtung in Sydney geht es mit einem Mietwagen los in Richtung Outback. Nach 500 Kilometer in Richtung Nordwesten, wird der Yengo National Park erreicht.

Am Ziel sieht es ein bisschen aus wie im Wilden Westen. Im Warrumbungle National Park trifft man auf die Überreste eines erloschenen Vulkans, auf eine einzigartige Landschaft – und auf Giftschlangen. Der Rückweg nach Sydney führt über den Blue Mountains National Park. Verdunstendes Eukalyptusöl gibt dem Himmel hier eine ganz besondere blaue Färbung, die Pate für den Namen des Nationalparks stand. Inmitten hunderte Meter tiefer Canyons liegt ein dichter Regenwald mit einer einzigartigen Fauna und Flora, zu der zum Beispiel meterhohe Baumfarne zählen.

Andreas Leonhardt beschreibt in seinem Reisebericht, wie schön die berühmtesten Sehenswürdigkeiten Australiens wie das Opernhaus und die Harbour Bridge im herrlichen Sonnenschein aussehen. Auch im Ballungszentrum gibt es Natur – im Sydney Harbour National Park. Einige der seltensten, ungewöhnlichsten oder gefährlichsten einheimischen Tierarten unter wie über Wasser erwarten uns im Sydney Aquarium und in der Sydney Wildlife World, von Termiten bis zu Rochen, von winzigen Giftquallen bis zu Kängurus.

Es geht weiter mit dem Auto nach Canberra, der Hauptstadt Australiens, nach Melbourne, der zweitgrößten Stadt Australiens, und zum Abschluss nach Adelaide, in eine der trockeneren Küstenregionen an der Südküste des Landes.

Der Vortrag findet auch bei schlechtem Wetter im beheizten Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Bei klarem Himmel gibt es natürlich auch Sternenführungen im Anschluss an den Reisebericht. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird sehr warme Kleidung empfohlen.
24.01.11

Unterm "Kreuz des Südens"


Andreas Leonhardt zusammen mit Dr. Fred Watson vor dem 3,9
Meter großen Anglo-Australian Telescope
NEUMARKT. Am Freitag findet ab 20 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte wieder eine sehr interessante Veranstaltung statt: "Unter dem Kreuz des Südens – Unterwegs in Australien und Neuseeland"

Andreas Leonhardt von der Bayerischen Volkssternwarte Neumarkt hatte Ende letzten Jahres die Möglichkeit, die sehr interessanten Länder zu besuchen. An den überwältigenden Reiseeindrücken und den spannenden Erlebnissen möchte er die Besucher der Sternwarte teilhaben lassen. Im ersten Vortrag wird er insbesondere von dem astronomischen Teil seiner Weltreise berichten.

Der Schwerpunkt des Vortrages wird der Besuch des Siding Spring Observatory sein. Diese Einrichtung befindet sich in den Berggipfeln des Warrumbungle National Park, 350 Kilometer nordwestlich von Sydney. Diese Gruppe von Fernrohren ist spezialisiert auf optische Aufnahmen und Infrarot-Beobachtungen. Der Betreiber dieser wissenschaftlichen Einrichtung ist das Australian Astronomical Observatory (AAO).

Zum Glück hatte Andreas Leonhardt schon im Mai letzten Jahres Dr. Fred Watson, den Chefastronom der AAO, in Regensburg kennengelernt. Dadurch kam er zu einer exklusiven Führung durch die Einrichtung. er wird den Besuchern des Vortrages Informationen und Bilder zeigen können, die man als normaler Tourist nicht bekommt. Im AAO wurde übrigens der Komet McNaught entdeckt.

Andreas Leonhardt besuchte als nächstes das Mount Stromlo-Observatorium am Stadtrand von Canberra. Diese Einrichtung war der Vorläufer des Siding Spring Observatory. Es wurde durch das helle Licht der Großstadt Canberra aber für die Astronomen zusehends uninteressanter. Außerdem wurden viele Teleskope bei einem Buschfeuer im Jahre 2003 zerstört.

Danach folgt ein Bericht über eine Amateursternwarte in der Nähe von Adelaide. Andreas Leonhardt wird erklären, welche Möglichkeiten die Freizeitastronomen in Australien haben. Aber er wird auch von den unangenehmen Besuchern der Sternwarte berichten: Giftspinnen.

Den Abschluß wird das Mount John Observatory in Neuseeland sein. Dort sind die größten Teleskope Neuseelands zu bestaunen. Der gesamte Vortrag wird durch die Himmelsaufnahmen von Andreas Leonhardt abgerundet. Darunter ist natürlich auch das Kreuz des Südens.

Der Vortragsabend findet auch bei schlechtem Wetter im beheizten Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird sehr warme Kleidung empfohlen, da die Nächte wieder sehr kalt werden können.

Auch an den nächsten beiden Freitagen wird Andreas Leonhardt von seiner Weltreise berichten. Im zweiten Teil geht es um Australien – Von Sydney ins Outback, durch die Berge nach Melbourne und Adelaide. Im dritten Teil folgt dann Neuseeland: Über die Südinsel und ans "Ende der Welt".
20.01.11

Tipps rund ums Fernrohr

NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr stehen auf der Fritz-Weithas-Sternwarte wieder Mitglieder für eine Fernrohrberatung zur Verfügung.

Gerade in der Vorweihnachtszeit überlegen viele Menschen, ob sie sich ein Fernrohr kaufen. Auch als Weihnachtsgeschenk für die Kinder ist ein Teleskop sehr beliebt. Daher möchte die Fritz-Weithas-Sternwarte den Bürgern Neumarkts und der Umgebung diesen Beratungsabend anbieten.

Die Vielfalt der momentan angebotenen Fernrohre überwältigt und überfordert viele Laien, hieß es. Die aktiven Mitglieder der Sternwarte haben jedoch viele Jahre an Beobachtungserfahrung mit verschiedenen Geräten und können dadurch Fragen beantworten und wertvolle Tips geben.

Am Anfang wird es eine kleine Einführung in der Fernrohrkunde geben. Danach will man die verschiedenen Fernrohrtypen vorführen und erklären. Wenn man das Funktionsprinzip des Fernrohres und der Montierung versteht, sind schon viele Fragen beantwortet.

Wer schon ein Fernrohr hat, kann es mitbringen, um die ganz individuellen Fragen und Probleme zu besprechen.

Diese Beratung findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Wenn die Nacht jedoch sternenklar wird, können die eigenen Fernrohre auch gleich unter der Anleitung der erfahrenen Sternwartenmitglieder ausprobiert werden. Außerdem kann man dann einen Blick durch das große Kuppelteleskop werfen.

Bei der Beobachtung unter freiem Himmel wird sehr warme Kleidung empfohlen, da die Nächte sehr kalt werden.
30.11.10

Astronomieurlaub in Namibia

NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr werden Jürgen und Monika Knöfel auf der Fritz-Weithas-Sternwarte von ihrer Reise nach Namibia berichten.

Dieses Land in Afrika bietet nicht nur eine sehr schöne Landschaft sondern auch traumhafte Möglichkeiten den Nachthimmel zu beobachten.

Namibia ist ein Paradies für Hobbyastronomen, da das Land außerhalb der Städte noch sehr spärlich besiedelt ist. Dadurch gibt es nur sehr wenige störende Lichtquellen. So ist es möglich, bis zum Horizont die Sterne zu beobachten. Selbst Fotografien von sehr tiefstehenden Sternenbilder sind möglich, was das Ehepaar Knöfel mit beeindruckenden Bilder belegen will. Daher gibt es einige Farmen, die sich auf Astronomieurlauber eingerichtet haben und schon brauchbare Teleskope installiert haben. Damit wird das Problem, daß man die schweren und empfindlichen eigenen Fernrohre transportieren muß, umgangen.

Aber dieser afrikanische Staat hat auch eine wundervolle Landschaft mit zum Teil sehr exotischen Pflanzen und Tieren zu bieten.

Durch den dunklen Himmel sind Aufnahmen möglich, die im dicht besiedelten - und beleuchteten - Deutschland nicht mehr möglich sind. Da sich das Land auf der Südhalbkugel befindet, kann man auch die Magellansche Wolke beobachten, eine sehr schöne Galaxie.

Dieser Abend findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Bei klarem Himmel können natürlich auch die Sterne am heimischen Himmel bewundert werden.
19.10.10


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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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