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SPD-Liste vorgestellt
Die SPD hat ihre Liste für die Stadtrats-Wahle in Neumarkt aufgestellt
Foto: Claudia Foitzik
NEUMARKT. „Das macht uns so schnell keiner nach“: die SPD stellt 15 Frauen auf die Kandidatenliste für die Stadtratswahl 2020.
Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger machte aus ihrer Freude über das Ergebnis der Nominierungsversammlung des Ortsvereins der Neumarkter SPD keinen Hehl. Sie freue sich auf den anstehenden Wahlkampf.
Stadtrat Günther Stagat verwies auf die Initiativen der SPD-Fraktion, die im Rathaus als erste die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge gefordert und sich für die Erhaltung des Stadtparks und die Aktion „Rettet die Bienen“ eingesetzt habe. Daneben hob die SPD-Anträge gegen die geplanten Standorte von Feuerwehrhaus und Hochschule hervor, die aber von UPW und CSU abgeschmettert worden seien. Für die neue Legislaturperiode hat er ein festes Ziel im Auge: acht Sitze sollen es für die SPD sein.
Zuvor war in einer zweistündigen Klausur über die Reihung der 40 Kandidaten beraten worden. Die resultierende Liste, die bis Platz 30 immer abwechselnd mit Frauen und Männern besetzt ist, wurde schließlich einstimmig verabschiedet. Auf den ersten Listenplätzen befinden sich altbekannte Namen wie Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger sowie die derzeitigen Stadträte Ursula Plankermann und das Ehepaar Günther und Gisela Stagat. Das Durchschnittsalter des ersten Dutzends der Listenplätze liegt deutlich unter 50 Jahren.
Das ist die SPD-Liste:
Gertrud Heßlinger
Günther Stagat
Ursula Plankermann
Andre Madeisky
Gisela Stagat
Lothar Heßlinger
Rebecca Frank
Matthias Sander
Magdalena Bogner
Georg Kohlmann
Christine Miaskiwskyi
Dr. Jan Seibel
Susanne Ovenhausen
Robert Wohlrab
Nina Sklenar
Wolfgang Fesich
Erna Port
Thorsten Mühlbauer
Sylvia Bogatz,
Helmut Bayerl
Luisita Lang
Peter Lehmeier
Yvonne Holländer
Carsten Burkhardt
Irmgard Wohlrab
Henri Steffens
Gesche Zimmermann
Jan-Philipp Dietl-Biedermann
Sandra Madeisky
Daniel Kraft
Willibald Meier
Nickel Plankermann
Alfons Greiner
Heinrich Weßling
Karl-Heinz Fuchs
Ernst Kanzler
Josef Seibold
Stephan Steiner
Gerd Wagner
Klaus Hofmann
21.10.19
„Gelungene Anordnung“
NEUMARKT. Die aktuellen Änderungen beim Umbau des Parberger Gymnasiums standen im Mittelpunkt der Kreistags-Fraktionssitzung der SPD.
Fraktionssprecher Dirk Lippmann konnte dazu den zuständigen Sachgebietsleiter Markus Mederer begrüßen. Mederer stellte umfassend die Änderungen bei der Erweiterung, Umbau und Generalsanierung des Gymnasiums vor. Es sei eine aufwändige Sanierung, über 40 Prozent des Bestands würden abgebrochen und neu aufgebaut.
Für diese Sanierung gelte bereits das neue Raumprogramm der Regierung der Oberpfalz, das vorsieht, Räumlichkeiten für das wiedereingeführte G9 zu berücksichtigen. Mit der Planung sei es gelungen, unter anderem die bisher unbefriedigende Lage des Haupteingangs neu zu positionieren.
Gefallen fand bei den SPD-Kreistagsmitgliedern die neu entstehende Dachlandschaft, dadurch werde es keine - „immer problembehaftete“ - Flachdachlösung geben. Auch die zukünftige Aktivierung des Innenhofes sei ein Gewinn.
Helmut Himmler, stellvertretender Landrat und Berger Bürgermeister, fragte nach, ob eine klimagerechte Schule mit den Planungen verwirklicht werden könne. Mederer bestätigte, dass die Anforderungen der Energieeinsparverordnung eingehalten werden könnten.
Um die Grundlast beim Stromverbrauch abdecken zu können, sei eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Ebenso werde man wasserlose Urinale vorsehen, um den Trinkwasserverbrauch zu reduzieren. Keine Änderungen werde es beim Thema Heizung geben. Wie bisher auch werde die benötigte Wärme weiterhin vom Heizwerk versorgt, das mit Hackschnitzel betrieben wird.
Kreisrat und Lehrer Stefan Großhauser lobte die gelunge Anordnung der Räumlichkeiten. Nach neuesten Berechnungen werde die Gesamtbausumme bei etwa 36,7 Millionen Euro liegen, der Eigenanteil des Landkreises belaufe sich auf rund 10,8 Millionen Euro. Dies sei gut angelegtes Geld und werde auch im südöstlichen Landkreis die Lernbedingungen auf ein Topniveau heben, sagte Lippmann.
Einstimmig in der Fraktion bestimmten die Mitglieder den Fraktionssprecher Lippmann als Vertreter im Arbeitskreis zur Umsetzung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts. Die SPD-Fraktion hatte im vergangenen Jahr dieses Thema mit ihrem Antrag maßgeblich mit auf den Weg gebracht.
15.10.19
„Teufelszeug oder Heilsbringer?“
NEUMARKT. Um „Glyphosat – Teufelszeug oder Heilsbringer der Landwirtschaft?“ geht es am Mittwoch beim „Neumarkter Bürgerdialog“ der SPD.
Kaum ein Thema der Landwirtschaft und des Verbraucherschutzes habe in den vergangenen Jahren so sehr polarisiert, wie das Pflanzenschutzmittel Glyphosat, hieß es. Von den Befürwortern als sicher und unverzichtbar für die Lebensmittelversorgung propagiert, wird Glyphosat von der Gegenseite für Krebserkrankungen und Umweltzerstörung verantwortlich gemacht.
In seinem Vortrag am Mittwoch um 19 Uhr im Neumarkter Johanneszentrum will der Neumarkter Toxikologe und Biologe Dr. Jan Seibel das Thema Glyphosat von der sachlichen Seite betrachten und die komplizierten Hintergründe allgemeinverständlich vorstellen. Der Eintritt ist frei.
Der Vortrag bildet zugleich die Auftaktveranstaltung zur neuen Vortragsreihe „Neumarkter Bürgerdialog“, die vom Ortsverband der SPD Neumarkt veranstaltet wird.