NEUMARKT. Die Zukunft der Meistersingerakademie in Neumarkt scheint auch nach dem Absprung eines wichtigen Sponsors gesichert.
Der Bund schießt in den nächsten drei Jahren 60.000 Euro zu, konnte am Donnerstag MdB Alois Karl bei einem Besuch im Rathaus Oberbürgermeister Thomas Thumann mitteilen.
Aktualisierung: einige Stunden nach der Veröffentlichung dieser Meldung kam auch eine offizielle Bestätigung aus dem Neumarkter Rathaus. Für Oberbürgermeister Thumann sei dies „ein Tag der Freude für Neumarkt", hieß es dort. Mit dieser Zusage erhalte die Meistersinger-Akdademie eine herausragende Anerkennung auf nationaler Ebene. Die Bundesmittel würden dazu beitragen, die Durchführung mittelfristig zu sichern.
20.11.14
Heimliche Qualitäten
Landrat Willibald Gailler (4.v.l.) wurde Oberschafkopfer nicht nur in "seinem" Landkreis, sondern im gesamten Wahlkreis
NEUMARKT. Landrat Willibald Gailler hat Qualitäten, die über den Landkreis hinausreichen: jetzt wurde er neuer Oberschafkopfer im Wahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt.
Er setzte sich mit 142 Punkten bei einem "Einladungsturnier" des Bundestagsabgeordneten Alois Karl durch, zu dem die 40 Gewinner aus Ausscheidungskämpfen eigens nach Berlin kommen mußten. Gailler gewann das Turnier deutlich mit 17 Punkten Vorsprung.
Den zweiten Platz sicherte sich Johann Schäffer (Lupburg) mit 125 Punkten vor Josef Groß (Freudenberg) der 119 Punkte erspielte. Danach folgten Alois Pickl (Möning), Hans Götz (Ammerthal), Erich Schmalzbauer (Lupburg), Hans Bumes (Amberg), Martin Röhrl (Deusmauer) und Wilhelm Rösel (Edelsfeld). Erfolgreichste Spielerin war Rosmarie Gehr aus Parsberg, die sich beim Frauenschafkopfturnier der Frauenunion Neumarkt ihre Spielberechtigung für dieses Turnier gesichert hatte.
Zusätzlich zum Schafkopfturnier gab es beim dreitägigen Berlinaufenthalt eine Stadtrundfahrt, einen Besuch des Bundestages und der Bayerischen Landesvertretung, eine Diskussionsrunde mit Karl sowie einen Rundgang in der ehemaligen Stasi-Zentrale.
19.11.14
Der "Baltische Weg"
Alois Karl (l.) und der Präsident des Deutschen Bundestages Norbert Lammert (4.v.l.) eröffneten mit den jeweiligen Vorsitzenden der Parlamentariergruppen und Botschaftern von Estland, Litauen und Lettland die Ausstellung
Foto: Bundestag/Achim Melde
NEUMARKT. Zur Erinnerung an den "Baltischen Weg" vor 25 Jahren hat MdB Alois Karl in Berlin eine Ausstellung und Podiumsdiskussion mit Bundestagspräsident Norbert Lammert initiiert.
Am 23. August 1989 bildeten rund 1,5 Millionen Esten, Letten und Litauer eine rund 600 Kilometer lange Menschenkette durch die drei baltischen Staaten. Damit erinnerten sie in der damaligen Sowjetunion daran, dass genau 50 Jahre vorher der Hitler-Stalin-Pakt geschlossen wurde, in dessen Folge Estland, Lettland und Litauen ihre Unabhängigkeit verloren. 1989 nun forderten sie ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion.
„Mit ihrem gewaltfreien Protest haben sie einen wichtigen Beitrag zu den Umbrüchen geleistet, die unter anderen den Fall der Mauer und die deutsche Wiedervereinigung ermöglicht haben", sagte Karl als Vorsitzender der deutsch-baltischen Parlamentariergruppe. Bei einer Veranstaltung im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages sollte an dieses historische Ereignis und die Lehren für die Zukunft erinnert werden.