MdB Alois Karl
"Freudige Nachricht"
NEUMARKT. MdB Alois Karl begrüßte den Rückgang der Arbeitslosenzahlen in Neumarkt als "freudige Nachricht des Tages".
"Die Arbeitslosigkeit sinkt weiter", erklärte MdB Alois Karl in einer Stellungnahme am Donnerstag. Sie sinke im Bundeswahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt sogar stärker als im Bundesgebiet. In der AA-Geschäftsstelle Amberg seien 869 Menschen weniger arbeitslos gemeldet, in Sulzbach-Rosenberg sind es 507 und in Neumarkt 590 (
wir berichteten am Morgen).
Damit konnte die Zahl der Arbeitslosen im Bundeswahlkreis um 1.966 oder um 17,9 Prozent gegenüber dem Oktober 2005 gesenkt werden - der Rückgang liege also um über 70 Prozent höher als auf Bundesebene. Dieser positive Trend sei ein Signal der Hoffnung und beweise, dass sich in der Region "noch mehr bewegt als in Gesamtdeutschland".
Gegenüber dem Vormonat hat sich der Abbau der Arbeitslosigkeit von 13 Prozent auf fast 18 Prozent im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten sogar noch massiv beschleunigt und konnte die bereits auf Bundesebene positive Entwicklung noch deutlicher übertreffen", zeigte sich der Wahlkreisabgeordneter erfreut.
Besonders positiv ist für den CSU-Bundestagsabgeordneten die Einschätzung der jeweiligen Arbeitsagentur zur Entwicklung. So wird in Amberg nicht nur erneut die geringste Arbeitslosigkeit des Jahres 2006 verzeichnet, sondern auch eine Zunahme der ihr gemeldeten Stellenangebote um fast 60 Prozent auf 643 vermeldet. Im Bereich Sulzbach-Rosenberg war der stärkste Rückgang der Arbeitslosigkeit innerhalb Monatsfrist im Bereich der AA Schwandorf mit 22,7 Prozent zu berichten. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen hat um über 80 Prozent oder 104 Stellen auf 228 Jobangebote zugenommen.
Für Neumarkt stelle sich die Arbeitsplatzsituation "sehr erfreulich" dar. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen hat um 23 Prozent oder 160 Angebote auf 853 zugenommen. Damit habe sich das Verhältnis von Arbeitslosen und der Arbeitsamt gemeldeten Stellen "innerhalb eines Jahres unionsgeführter Bundesregierung" von 1:5,3 (Oktober 2005) auf 1:3,6 (Oktober 2006) erheblich verbessert.
Auch bei der Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren sei eine deutliche Besserung belegbar. In allen drei Arbeitsagenturbereichen sanken die Werte wesentlich stärker als auf Bundesebene, so dass aktuell insgesamt 285 junge Menschen weniger als im Vorjahresmonat arbeitslos gemeldet sind. Dies entspräche einem Rückgang von 23,4 Prozent. Und auch bei den Arbeitlosen, die Leistungen nach Hartz-IV beziehen, sei ein klarer Trend erkennbar: Deren Zahl ist im Bundeswahlkreis um 285 oder 6,5 Prozent auf 4.105 gesunken.
02.11.06
Ex-OB weitergeschickt...
NEUMARKT. Ex-OB Alois Karl wollte vor einem Jahr - schon als MdB - die Winterreifen seines Privatautos beim Bauhof aufziehen lassen - und erhielt eine Abfuhr...
Der langjährige Neumarkter Oberbürgermeister habe im Dezember letzten Jahres "wohl einer lieben Gewohnheit folgend" sein Auto zum Reifenwechsel am städtischen Bauhof vorgefahren, heißt es in einer von der Freien Liste Zukunft
(FLitZ) gezielt gestreuten Indiskretion. Doch offenbar hatte er nicht mit dem rapide gewachsenen Selbstbewußtsein seiner einstigen Untergebenen gerechnet.
Die fragten nämlich beim neuen Chef im Neumarkter Rathaus nach - und der damals frisch gewählte OB Thomas Thumann habe den Bauhof angewiesen, den Bundestagsabgeordneten zu einer Fachwerkstatt weiterzuschicken...
Aus dem Neumarkter Rathaus gab es am Donnerstag dazu auf Anfrage von neumarktonline
keine Stellungnahme.
MdB Alois Karl räumte die Sache ein, sagte aber gegenüber neumarktonline
, daß es sich damals um den von ihm privat gekauften, ehemaligen städtischen Dienstwagen gehandelt hatte, dessen Winterreifen noch im Bauhof eingelagert waren.
Und da habe er halt einen Mitarbeiter gebeten, ihm - außerhalb der Dienstzeit - die Reifen zu wechseln. Karl: "Ich habe mir dabei nichts Unanständiges gedacht." wm
02.11.06
An Karl kam keiner vorbei

Gruppenbild mit Polit-Prominenz: Minister Dr. Werner Schnappauf, parlamentarische Staatssekretärin Dagmar Wöhrl, Landrätin Dr. Gabriele Pauli, MdB Alois Karl und MdB Martin Burkert (rechts).
Fotos: Erich Zwick

Am Stand des Deutschen Bundestages begrüßt der "Hausherr
für eine Stunde", MdB Alois Karl, den bayerischen Umweltmi-
nister Dr. Werner Schappauf. Dazwischen Fürths Landrätin Dr.
Gabriele Pauli.
NEUMARKT/ NÜRNBERG. Der Eröffnungsrundgang durch die
Consumenta begann bei Alois Karl. Er war "Hausherr auf Zeit" am Stand des Deutschen Bundestages, der ersten Station des Messeparcours. Unter der Miniaturkuppel des Reichtages und vor dem Bundesadler war er eine Stunde lang tonangebend und hieß die Ehrengäste willkommen, die sich zuvor am Pavillon des Bayerischen Rundfunks zur offiziellen Messeeröffnung ein Stelldichein gegeben hatten.

Gastgeber im nachempfundenen Plenarsaal des Berliner
Reichstages: MdB Alois Karl.
Neben Dr. Werner Schnappauf, dem Bayerischen Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz und Schirmherrn der Veranstaltung, die bis 5. November in die Nürnberger Messehallen zum Besuch einlädt, hieß er die Parlamentarische Staatssekretärin Dagmar Wöhrl, Fürths Landrätin Dr. Gabriele Pauli, den Abgeordnetenkollegen Martin Burkert, den Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft für Konsumforschung, Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst, seinen früheren Oberbürgermeisterkollegen aus Fürth, Thomas Jung, den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken, Prof. Dr. Elmar Forster und viele Prominente mehr willkommen.
In einer vorausgegangenen Talkrunde mit dem geschäftsführenden Gesellschafter der veranstaltenden AFAG Messen und Ausstellungen GmbH, Heiko Könicke, rief Umweltminister Dr. Werner Schnappauf zur vermehrten Nutzung der Erdwärme auf.

Ein bisschen Weihnachtsflair konnte Minister Dr. Schnappauf
am Fürther Gemeinschaftsstand schnuppern. Links Oberbürger-
meister Dr. Thomas Jung.
"Die Erdwärmenutzung ist im ganzen Land möglich, klimafreundlich und heute bereits wirtschaftlich", erklärte er die nahezu ideale Möglichkeit, Energiekosten zu sparen und Umweltschutz zu praktizieren. Derzeit seien in Bayern bereits 25.000 Erdwärmepumpen in Betrieb.
Moderator Rainer Kretschmann fühlte dem Minister in Sachen "Gammelfleisch" auf den Zahn. Dieser sprach sich für schärfere Kontrollen aller Lebensmittel aus. Selbst das billigste Produkt im Supermarkt dürfe kein Risiko für die Gesundheit der Verbraucher in sich bergen.
Erich Zwick
28.10.06
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