Gesundheit

Hindernisse knipsen


Bei einer „Aktion barrierefrei“ soll nach Hindernissen in der Stadt gesucht werden
Foto: Anna Lehrer
NEUMARKT. Neumarkter sollen im April und Mai ihre Heimatstadt einmal aus dem Blickwinkel von Rollstuhlfahrern oder Kinderwagen-Schiebern erkunden.

Der Beirat für Menschen mit Behinderung rief dazu auf, vom 10. April bis 30. Mai die Stadt auf ihre Barrierefreiheit zu untersuchen und mögliche Hindernisse zu fotografieren.

Barrierefreiheit bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von körperlichen, geistigen oder altersbedingten Einschränkungen – gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Es geht darum, Hindernisse zu erkennen und zu beseitigen, die Menschen mit Behinderung, aber auch älteren Menschen oder Personen mit temporären Einschränkungen den Zugang zu Informationen, Gebäuden oder Dienstleistungen erschweren.

Barrierefreiheit betrifft viele Bereiche des Alltags: stufenlose Zugänge zu Gebäuden, gut lesbare Beschilderungen, Untertitel in Videos, einfache Sprache in Texten oder digitale Angebote, die auch mit Tastatur oder Screenreader bedienbar sind. Auch in der Kommunikation spielt Barrierefreiheit eine zentrale Rolle – etwa durch Gebärdensprache, Brailleschrift oder unterstützende Technologien.


Barrierefreiheit nützt dabei nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern macht das gesellschaftliches Zusammenleben für alle komfortabler – man denke nur an Kinderwagen, schwere Koffer oder Menschen mit temporären Verletzungen.

Fotografierte Hindernisse können per Email an das Bürgerzentrum geschickt werden. Der neugewähte Beirat will sich dann um eine mögliche Beseitigung kümmern.

Die Aktion wird von der Arbeitsgruppe Offene Behindertenarbeit getragen. Beteiligte Einrichtungen sind Regens Wagner, der Ambulante Betreuungsdienst, die Lebenshilfe, die Diakonie Nürnberger Land und Neumarkt, das Rote Kreuz Neumarkt, der Kreisjugendring und die Stadt Neumarkt.
11.04.25

Spende überreicht


Die Mitarbeiter der Palliativstation am Neumarkter Klinikum erhielten einen Scheck überreicht
Foto: Julia Scherer
NEUMARKT. Die Palliativstation am Neumarkter Klinikum erhielt im Rahmen einer Spendenübergabe einen Scheck in Höhe von 2500 Euro überreicht.

Die Spende kam zustande durch die Weihnachtsaktion eines Software-Unternehmens, bei dem es seit vielen Jahren Tradition ist, zur Weihnachtszeit eine „Charity-Aktion“ durchzuführen. Dabei werden die Mitarbeiter gebeten, Vorschläge für gemeinnützige Organisationen einzureichen, die sie persönlich unterstützen möchten.


Aus diesen Vorschlägen wurde anschließend per Mitarbeiterabstimmung Organisationen ausgewählt. Das Team entschied sich dafür, die Spendensumme der Weihnachtsaktion 2024 auf zwei Organisationen aufzuteilen, eine davon ist die Palliativmedizin im Klinikum Neumarkt.
09.04.25

Erste Hilfe für Kinder

NEUMARKT. Die Neumarkter AOK bietet am Donnerstag einen Erste-Hilfe-Vortrag für Eltern mit Kindern bis zum 6. Lebensjahr an.

Säuglinge und Kinder seien keine kleinen Erwachsenen, hieß es. Daher unterscheiden sich die Maßnahmen, die in einer Notsituation ergriffen werden sollen.

Auch medizinische Laien könnten schnell und kompetent Erste Hilfe leisten. Das soll in dem Vortrag in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund besprochen werden.


Der Vortrag findet in den Räumen der AOK in Neumarkt statt. Beginn ist um 17 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind unter Telefon 09181/401-112 oder per Email möglich.
06.04.25
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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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