Gesundheit

Tipps zur Babypflege

NEUMARKT. Mandel, Lindenblüte, Ringelblume - Neumarkter Apotheker geben Tipps zur Babypflege.

Die Haut von Babys ist höchst sensibel. Sie ist dünner als die Haut von Erwachsenen und hat noch keine entwickelten Talgdrüsen, die für die Rückfettung zuständig sind. Daher neigt Babyhaut sehr schnell zum Austrocknen. Beachten Eltern jedoch ein paar grundlegende Tipps, dann können sich die Kleinen in ihrer Haut auch so richtig wohl fühlen.

Kurz nach der Geburt, solange der Nabel noch nicht verheilt ist, sollten Säuglinge nicht gebadet werden. Abwaschen mit einem warmen Waschlappen genügt in dieser Zeit völlig. Ist der Nabel nach etwa zwei Wochen ausgeheilt, dann spricht nichts dagegen, das Baby ein bis zweimal die Woche zu baden, was den allermeisten sogar Spaß macht. Die Wassertemperatur darf maximal 36 bis 37 Grad betragen (Badethermometer verwenden!). Mehr als fünf Minuten sollte der Badespaß nicht dauern, da die Haut sonst zu sehr austrocknet.

Ab dem dritten Lebensmonat empfehlen Apotheker qualitativ hochwertige Cremebäder und Badezusätze anzuwenden, zum Beispiel Mandelöl. Wichtig ist, den Säugling anschließend gut abzutrocknen, vor allem in den Hautfalten. Michael Popp, Sprecher der Apotheker im Landkreis Neumarkt rät: "Nach dem Bad empfiehlt sich, das Kind mit einer speziellen Babylotion einzucremen. Diese sollte besonders mild sein und möglichst wenig Duft- und Konservierungsstoffe beinhalten".

Besonderes Augenmerk bei der Hautpflege ist dem Po zu widmen. Das feucht-warme Windel-Klima ist ein idealer Nährboden für Keime. Vorbeugend kann eine Wundschutzcreme mit heilungsfördernden Wirkstoffen, wie Vitamin A, Dexpanthenol oder Hamamelis aufgetragen werden. Sollte dennoch eine Rötung eintreten, empfehlen Apotheker Wundschutzsalbe mit Zinkoxid. Eltern sollten darauf achten, niemals Creme und Puder gleichzeitig zu verwenden. Die entstehenden Klümpchen können die Babyhaut wund scheuern.


In den ersten Lebensmonaten ist die Haut das wichtigste Sinnesorgan. Baden und Eincremen bedeutet auch viel Körperkontakt, was den Babys Liebe und Geborgenheit vermittelt. Eine Pflege also, mit der sich der Nachwuchs rund um wohl fühlt.
22.04.07

"Biologische Vielzweckwaffe"


Prof. Dr. Michael Popp
NEUMARKT. Bionorica-Chef Dr. Michael Popp stellte am Montag ein besonderes Nahrungsergänzungsmittel vor: Wein in Pillen.

Das von Popps Firma "Phytoland" (Neumarkt) präsentierte Mittel mit dem Namen "Resveroxan" soll jetzt dazu beitragen, dass Menschen "länger gesund leben" können, hieß es am Montag bei einer Pressekonferenz in Fürth.

Das seit Montag ausschließlich in bundesdeutschen Apotheken erhältliche "Resveroxan" enthält den in Weintrauben vorkommenden pflanzeneigenen Abwehrstoff Resveratrol. Die seit Jahren im Focus wissenschaftlicher Untersuchungen stehende Substanz gilt nach aktueller Studienlage als "Schlüssel zur Langlebigkeit". Diversen nationalen und internationalen Studien zufolge greift Resveratrol auf zellulärer Ebene in den Alterungsprozess ein und steigert die Reparaturaktivitäten köpereigener Zellen. Resveratrol werden positive Eigenschaften auf die Gefäße und ausgeprägte zellschützende Eigenschaften zugesprochen.

Das vom international renommierten Pharmazeuten Prof. Dr. Michael Popp entwickelte "Resveroxan" weist im Gegensatz zu Rotwein keinen Alkohol auf und enthält als Kombinations-Präparat weitere pflanzliche Substanzen wie Traubenkernextrakt, Quercetin, Rotwein- und Weidenrindenextrakt, welche die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Resveratrol unterstützen.

"Für eine tägliche Menge von 40 bis 50 mg Resveratrol müsste man vergleichsweise mehrere Flaschen Rotwein am Tag trinken. Das wäre gesundheitlich nicht zu verantworten. Wir wollen alles Pflanzenmögliche für ein längeres gesundes Leben tun, aber in verbrauchergerechter Form. Und wir möchten diese biologische Vielzweckwaffe gesundheitsbewussten Menschen zur Verfügung stellen", so Popp.

Vertrieben wird "Resveroxan" von der Frima "Phytoland" in Neumarkt. Das auf Nahrungsergänzungsmittel spezialisierte Unternehmen plant, schon in naher Zukunft weitere wegweisende Produkte über Apotheken in Deutschland und später im Ausland anzubieten.
16.04.07

Infektionen im Alter

NEUMARKT. Die Helios Klinik Berching veranstaltet am Samstag, 21. April, das neunte Fachforum "Geriatricum".

Im Mittelpunkt der Veranstaltung für Gesundheitsberufe stehen die Besonderheiten von Infektionskrankheiten im Alter. Anmeldungen für die von der bayrischen Landesärztekammer anerkannte Fortbildung werden noch entgegen genommen.

Das "Forum Geriatricum" findet zum neunten Mal in der Helios Klinik Berching statt und ist mittlerweile überregional als Fachtagung zu Themen der geriatrischen Medizin anerkannt. Mit dem Schwerpunkt "Infektionskrankheiten im Alter" widmet sich die Veranstaltung in diesem Jahr einem Thema, das weltweit immer brisanter wird.

"Für den älteren Menschen stellen Infektionen nicht selten eine lebensbedrohliche Situation dar. Umso wichtiger ist es, mit geeigneten Methoden und zum frühestmöglichen Zeitpunkt diese Gefahren zu erkennen und zu beherrschen. Das gilt umso mehr, in Zeiten zunehmender Resistenzentwicklung von problematischen Keimen, wie wir es momentan weltweit beobachten können", so Dr. med Ramona Ullmann, Chefärztin der Berchinger Klinik für geriatrische Rehabilitation.

Erfahrene und hochkarätige Spezialisten werden die brennenden Fragen dieser Problematik erörtern und mit den Teilnehmern Behandlungsstrategien diskutieren. Dabei wird der Themenbogen von den Besonderheiten der Infektionen im Alter, über nosokomiale Pneumonien und der Therapie von Harnwegsinfektionen bis hin zur Behandlung von Durchfallerkrankungen, einer modernen Wundversorgung und neuen Erkenntnissen zum Umgang mit Multiresistenten Erregern (MRSA) geschlagen.

Anmeldungen sind auch telefonisch unter 08462/202201 möglich.

Zur Helios Kliniken Gruppe gehören 55 eigene Kliniken, darunter vier Maximalversorger in Erfurt, Berlin-Buch, Wuppertal und Schwerin. Helios ist damit einer der größten und medizinisch führenden Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung Europas. Das Klinikunternehmen mit Sitz in Berlin beschäftigt aktuell 26.200 Mitarbeiter.
12.04.07
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Berg im Internet - die Lokalausgabe der Internet-Tageszeitung neumarktonline. Aktuelle Berichte, Meldungen und News aus Berg im Internet
ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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