Christlich Soziale Union
Kreative Ideen gelobt

Die CSU besichtigte die Firma Bögl
Foto: Florian Basel
NEUMARKT. Die CSU wolle mithelfen, die politischen Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, um Firmen wie Max Bögl zu unterstützen, sagte Bürgermeister und OB-Kandidat Markus Ochsenkühn.
Vertreter der CSU-Stadtratsfraktion und des CSU-Stadtverbandes wurden bei einer Betriebsbesichtigung von Aufsichtsrats-Vorsitzendem Johann Bögl über die „Megatrends“ informiert, mit denen sich das Unternehmen neben dem traditionellen Geschäft in Hoch- und Tiefbau beschäftigt.
Ein besonderes „Highlight“ des Besuches bildete die Fahrt mit der Magnetschwebebahn Transport System Bögl auf der hauseigenen Teststrecke. Mit dieser Technologie, die sich aus den im Rahmen des ehemaligen Transrapid-Projektes gewonnenen Erkenntnissen entwickelt habe, tätige die Firma ein echtes Investment in die Zukunft, sagte Johann Bögl.
Anschließend ging es für die Christsozialen aufs Wasser: auf dem Baggersee soll die schwimmende Photovoltaikanlage an der Südseite des Bögl-Weihers in den nächsten Jahren weiter ausgebaut und mit dem gewonnenen Strom die eigenen Anlagen betrieben werden. Hier zeige sich, daß man mit kreativen Ideen die Energiewende so gestalten könne, dass sie Wirtschaft und Gesellschaft gleichzeitig zugutekomme, sagte Kreisrat und CSU-Stadtverbandsvorsitzender Marco Gmelch.
07.07.23
Neue Streckenführung?
NEUMARKT. Beim umstrittenen Radweg nach Höhenberg wurde bei einem Ortstermin der CSU eine weitere Streckenführung ins Gespräch gebracht.
Ein Anlieger zeigte den Stadträten einen verwachsenen, aber öffentlichen Weg, auf dem die steilsten Stellen umgangen werden könnten. Jetzt soll sich das Rathaus mit den Plänen beschäftigen.
Wegen der bislang ungelösten Radweganbindung nach Höhenberg hatte der CSU-Ortsverband unter der Leitung von Stadtrat Reinhard Brock zu einem Ortstermin geladen. Rund 35 Höhenberger Bürger und Radbegeisterte kamen.
Bürgermeister Markus Ochsenkühn erinnerte daran, dass der Stadtrat vor nunmehr elf Monaten entschieden hatte, eine Kostenermittlung für einen Radweg entlang der Staatsstraße zu beauftragen. Bislang sei dem Stadtrat jedoch noch kein Ergebnis präsentiert worden. Außerdem sei die Entscheidung für diese Variante „nicht mit großer Mehrheit“ gefallen. Dies verdeutliche, dass auch diese Lösung wegen der Streckenlänge und der voraussichtlichen Kosten „nicht wirklich überzeugend“ sei. Die acht weiteren Varianten, die teilweise sogar einen Lift vorsahen, wurden wegen noch höherer Kosten oder fehlender Umsetzbarkeit vom Stadtrat ohnehin zurückgestellt.
„Eine Schiebestrecke kommt für uns nicht in Frage“, sagte eine Anwohnerin, die mit Fahrrad und zugehörigem Anhänger gekommen war. Die notwendige Stärkung des Fahrradverkehrs und Entlastung der Umwelt seien nur mit einer attraktiven Lösung möglich, hieß es.
„Wenn der aktuelle Plan mit einem Radweg entlang der Staatsstraße weiterverfolgt wird, bekommen wir in den nächsten zehn Jahren keinen Radweg und bleiben weiter von der Stadt abgehängt“, sagte ein Höhenberger. Alleine die Eigentumsverhältnisse seien schwierig zu lösen.
Ein Anlieger brachte daher eine Lösung ins Gespräch, die im Wesentlichen den bestehenden Weg entlang der ehemaligen Sprungschanze nutzt. So könnten größere Eingriffe in Waldflächen vermieden und an den aktuell steilsten Stellen Ausweichkurven gebaut werden. Vor Ort nahm man die angedachte Routenführung in Augenschein. Auf einem öffentlichen Weg, der aktuell verwachsen ist, käme man so auf der Straße „Am Höhenberg“ an. Dadurch könnte auch das Steilstück auf Höhe des Gasthauses „Schönblick“ umgangen und abgemildert werden.
Bürgermeister Ochsenkühn versprach, die Variante und die übergebenen Planunterlagen der Höhenberger an die Stadtverwaltung weiterzugeben.
04.07.23
„Trumpf“ für Musikschule

Das alte Hitzhaus soll neue Heimat für die Musikschule werden
NEUMARKT. Als wegweisenden Schritt in die Zukunft bezeichnete die CSU die Planungen für den Umzug der Sing- und Musikschule in das ehemalige Hitzhaus.
Das alte Haus an der Abtsdorfer Gasse soll gleichzeitig um einen Anbau erweitert werden soll, hieß es bei der Sitzung der Stadtratsfraktion. Dieser Neubau müsse jedoch vor allem nach den Bedürfnissen des neuen Mieters errichtet werden – und damit vom „Joker-Gebäude“ zu einer „echten Trumpf-Karte für die Musikschule“ werden, hieß es.
Wie von der CSU von Beginn an vorgesehen müssen das Kulturamt und die Leitung der Musikschule bei den Planungsschritten mit einbezogen werden, sagte Musikschulreferentin Elfriede Meier. Schließlich gelte es darauf zu achten, dass Räumlichkeiten geschaffen werden, die ausreichend dimensioniert sind und auch den Bedürfnissen einer weiter aufstrebenden Musikschule gerecht werden. So benötige man auf jeden Fall einen Veranstaltungsraum, um Konzerte und Aufführungen für die vielen Ensembles ebenso kurzfristig wie niedrigschwellig durchführen zu können.
Die in der Machbarkeitsstudie für das Erdgeschoss vorgestellte gemeinsame Nutzung als Büroräume oder als Bistro sei weniger sinnvoll als ein Veranstaltungsraum, sagte Kulturreferent Peter Ehrensberger.
Ein solcher Saal könne dann auch bei Bedarf der in der Nachbarschaft befindlichen Hochschule, der Kirche oder anderen Gruppierungen zur Verfügung gestellt werden, sagte Bürgermeister Markus Ochsenkühn .
Fraktionsvorsitzender Marco Gmelch hatte die CSU-Stadträte zur Fraktionssitzung in ein neues Hotel in der Bahnhofstraße eingeladen, wo der Gastronom sein Projekt vorstellte.
30.06.23
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