Rotes Kreuz - Kreisverband Neumarkt
(Die aktuellen Blutspende-Termine finden Sie
hier)
Erste Auszubildende

Erstmals wurde eine Auszubildende eingestellt.
NEUMARKT. Der Pflegedienst des BRK-Kreisverbandes Neumarkt hat erstmals eine Auszubildende in seinen Reihen.
Üblicherweise werden die Auszubildenden in den Heimen angestellt und machen dann ihr Praktikum in den ambulanten Pflegediensten. Während nämlich ein Auszubildender in den Heimen am Stellenschlüssel angerechnet werden, ist die Finanzierung in den Pflegediensten nicht gewährleistet. Die Pflegedienste bleiben meistens auf den Kosten der Ausbildung komplett sitzen.
Deshalb ist jetzt der BRK-Pflegedienst der erste Pflegedienst im Landkreis und der erste BRK-Pflegedienst in Bayern, der eine Auszubildende eingestellt hat.
"Doch die Zukunftsaussichten für Pflegedienste wird düster" so BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann. "Es kommt wieder ein Pflegenotstand auf uns zu. Wer jetzt nicht ausbildet, wird in ein paar Jahren keine Fachkräfte mehr bekommen. Deshalb haben wir in die Zukunft investiert". Damit das BRK auf den Ausbildungskosten nicht ganz sitzen bleibt, hat auch das Arbeitsamt bei der Finanzierung mitgeholfen. Auch hier hat man den drohenden Pflegenotstand bereits erkannt.
Mit Claudia Bauer aus Pilsach hat der Pflegedienst eine Auszubildende gefunden, die bereits als Pflegehilfskraft in diesem Bereich gearbeitet hat. Sie freut sich bereits auf die kommenden drei Jahre, die Sie abwechselnd im Pflegedienst, in einem Pflegeheim, in einer geriatrischen Einrichtung und in der Schule verbringen wird.
Rolf Henke, der stellvertretende Schulleiter der Altenpflegeschule der "bfz Neumarkt", hält die Ausbildung seit ein paar Jahren für eine interessante Berufswahl. So müssen in den drei Jahren der Ausbildung über 2100 Stunden Theorie und 2500 Stunden fachpraktische Ausbildung in verschiedensten Bereichen abgeleistet werden. "Mit der teilweise unzureichenden Ausbildung vor ein paar Jahren hat dies nicht mehr viel gemeinsam" so Henke.
14.01.09
Blutspender geehrt

Diese langjährigen Blutspender wurden in Deining ausgezeichnet.
NEUMARKT. Landrat Albert Löhner ehrt als BRK-Kreisvorsitzender langjährige Blutspender aus dem Raum Deining.
Im Beisein des BRK Kreisgeschäftsführers Klaus Zimmermann, Bürgermeister Alois Scherer und der stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiterin Thea Grashauser zeichnete Albert Löhner folgende Blutspender mit der goldenen Ehrennadel aus:
Für 50 Spenden:
- Angelika Baumann
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- Christian Hans Baumer
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- Xaver Bayer
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- Hubert Blank
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- Alois Dorner
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- Albert Englmann
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- Bernhard Frank
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- Rudolf Frisch
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- Oswald Gruber
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- Rainer Haemmelmann
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- Franz Hartmannsgruber
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- Klara Hoess
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- Richard Hoffmann
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- Angelika Hollweck
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- Manfred Hollweck
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- Alois Kirsch
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- Tanja Pietz-Mraz
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- Franz Rackl
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- Josef Schmidt
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- Thomas Schmidt
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- Josef Schuster
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Für 75 Spenden:
- Josef Bauer
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- Karl Colga
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- Armin Dauscher
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- Markus Dauscher
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- Guido Deininger
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- Eduard Gaertner
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- Peter Hirsch
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- Josef Huebner
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- Albert Martin Kellermann
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- Ursula Lindner
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- Hartmut Reimund Mandlik
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- Roswitha Marx
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- Helmut Mederer
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- Reinhard Mederer
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- Maria Schneider
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- Lothar Franz Sennebogen
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- Hans Stiegler
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- Thomas Voegerl
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- Oswald Walk
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Für 100 Spenden:
- Michael Gehr
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- Ernst Koenig
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- Kurt Kupfer
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- Josef Meier
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- Helmut Ostalecki
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- Josef Regensburger
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- Manfred Tresch
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Für 125 Spenden:
- Walter Ehemann
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- Anne Frank
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- Michael Holfelder
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- Johann Meier
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- Walter Schmid
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26.11.08
Wunden nur geschminkt

In Teamarbeit wurde der "Patient" schonend gerettet.
NEUMARKT. Es schaute blutig aus, war aber nur Schminke: Rotes Kreuz und Feuerwehr übten gemeinsam die Bergung von Unfallofpern.
Falls es zu einem schweren Unfall kommt, ist es wichtig, dass die Versorgung der Patienten reibungslos und somit zu deren gesundheitlichen Wohl abläuft, hieß es im Vorfeld. Jetzt wurde an drei gemeinsamen Fortbildungstagen dieses Notfallgeschehen intensiv trainiert.
Um eine noch bessere Verzahnung der feuerwehrtechnischen Hilfeleistung und der rettungsdienst- und notärztlichen Patientenversorgung zu gewährleisten, wurde am Fortbildungstag in einem Theorieteil die jeweiligen Schwerpunkte der patientenorientierten Befreiung und Versorgung, erörtert und danach in gemeinsamen praktischen Trainingseinheiten durchgespielt.
Mittels Videoanalyse konnte den Teilnehmern nach der sachgerechten Patientenrettung ihre Arbeit präsentiert und dadurch ausführlich reflektiert werden. Für die drei Fortbildungstage stellte eine Autofirma insgesamt sechs Unfallfahrzeuge zur Verfügung. Dies ermöglichte den Rettungskräften ein realitätsnahes Training ihrer Arbeit.
Den Teilnehmern der Rettungsübungen standen jeweils drei Jugendliche als "Verletzte" zur Verfügung. Die jungen Leute engagieren sich seit einigen Jahren beim Jugendrotkreuz Berching unter anderem für die realistische Unfalldarstellung und schminkten sich realitätsnah zu den jeweiligen "Unfallopfern".
Diese groß angelegte Fortbildung stieß bei allen Teilnehmern auf ein sehr positives Echo und soll auch in Zukunft in ähnlicher Form weitergeführt und intensiviert werden.
25.10.08
Preis überreicht

BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis mit Pflegedienstler Markus Friedl (rechts) und BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann (2.v.r.) sowie Vertretern des Kreisverbandes Regensburg.
Foto: Christiane Röttenbacher
NEUMARKT. Das Neumarkter Rote Kreuz hat den mit 5000 Euro dotierten BRK-Altenpflegepreis 2008 erhalten.
Im Rahmen der Verleihung des Preises für herausragende Projekte in der ambulanten und stationären Altenpflege wies die Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes, Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, auch auf die strukturellen Probleme in der Pflege hin: "Steigende Qualität gibt es nicht zum Nulltarif".
Ausgezeichnet wurde das "BRK-Überleitungsnetzwerk" der Kreisverbände Neumarkt und Regensburg.
Das Projekt geht davon aus, dass die gut organisierte Krankenhausentlassung durch immer kürzere Verweildauern in den Krankenhäusern zu einer Herausforderung für die Sozialdienste und für alle Anbieter von Nachsorgeangeboten wird. Das Projekt "BRK-Überleitungsnetzwerk" nutzt die Stärke des BRK, als flächendeckender Anbieter von Diensten und neuen Serviceangeboten für die Krankenhäuser ein attraktiver Kooperationspartner zu sein.
Das Projekt entspricht damit den derzeitigen sozialpolitischen Zielen: Ambulant und stationär rücken zusammen, die Grenzen von Pflegeversicherung und Krankenversicherung werden im Interesse der Qualität der Versorgung überwunden. In jedem Einzelfall werden der Ablauf und die Qualität der abgelaufenen Überleitungen sorgfältig analysiert und ausgewertet, hieß es bei der Überreichung des Preises.
Die Auswertung der Ergebnisse diene sowohl den Krankenhäusern wie auch dem Überleitungsnetzwerk selbst beim Bemühen um ständige Verbesserung. Die Ziele des Projektes seien die reibungslose Überleitung in poststationäre Versorgung sowie die Steigerung der Sicherheit für Sozialdienste, Anbieter, Kunden und Angehörige bei der Organisation von Hilfen nach stationären Aufenthalten.
15.10.08
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