„Servicenummer“ vorgeschlagen

NEUMARKT. Die UPW möchte eine „schnelle und unkomplizierte Servicenummer“ für Neumarkter einrichten. Die CSU „wundert“ sich über den Vorschlag.

Die jeweiligen Zuständigkeiten, wenn eine Ampel oder ein Straßenlicht defekt ist, seien der Bevölkerung oftmals nicht bekannt, sagte UPW-Stadträtin Karin Bögerl zu dem Vorschlag ihrer Fraktion. Man wolle einen „Bürgerservice im wahrsten Wortsinn“ einrichten. Als „unkomplizierte Möglichkeiten“ sieht man bei der UPW ausgerechnet den heftig umstrittenen Messenger-Dienst „Whatsapp“, der für seinen Datenverkauf bekannt ist und von Fachleuten als „unsicher“ eingeschätzt wird.


Die Ablehnung der CSU-Stadträte kam postwendend, allerdings aus anderen Gründen: man könne der Forderung der UPW nach einer Servicenummer nur wenig abgewinnen. Dabei handele es sich nach Meinung des Fraktionsvorsitzenden Peter Ehrensberger vielmehr um den Versuch, das Thema „bürgernahe Politik“ nun nicht allein dem „neuen Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn überlassen zu müssen“.

Die „bürgernahe Politik“ sei doch seit der Amtsübernahme „mehr als erkennbar“, hieß es von der CSU.
20.06.24
neumarktonline: „Servicenummer“ vorgeschlagen
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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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