Raubüberfall erfunden

NEUMARKT. Ein angeblicher Raubüberfall auf einen 15jährigen Jugendlichen im Neumarkter Stadtpark war vom "Opfer" offenbar erfunden worden.

Jetzt bestätigte die Kriminalpolizei, daß es zwar vermutlich eine Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Leute, aber keinen Überfall und schon gar keinen Raub gegeben habe. Geld oder Wertgegenstände seien nicht weggenommen worden.

Wie damals berichtet, zeigte Ende Mai der Jugendliche einen Raubüberfall an. Gegen das angebliche Opfer wird aber jetzt wegen Vortäuschens eines Raubes selbst ermittelt.


Nachdem der angebliche Räuber von der Kripo gefunden und eine Reihe von Zeugen befragt waren, muss von einer körperlichen Auseinandersetzung mit vorangegangenen Beschimpfungen ausgegangen werden, sagte ein Kripo-Sprecher. Gegen die beiden Kontrahenten wird wegen Beleidigungen und teilweise wegen Körperverletzung ermittelt.

Da aber die Wegnahme von Bargeld und persönlichen Gegenständen durch den angeblichen Räuber offensichtlich nicht der Wahrheit entsprach, muß sich das damalige "Opfer" nun wegen des Vortäuschen einer Straftat" verantworten.

Der Polizeisprecher ließ keinen Zweifel daran, daß eine solche falsche Verdächtigung "kein Spaß oder dummer Jungenstreich" sei. Der Strafrahmen für Raub unterscheidet sich doch erheblich von dem einer Körperverletzung oder einer Beleidigung.
15.06.18
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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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